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	<title>Wikidental.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS3.1_Gestaltung_einer_adjustierten_Schiene_als_Therapiemittel&amp;diff=12399</id>
		<title>LS3.1 Gestaltung einer adjustierten Schiene als Therapiemittel</title>
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		<updated>2026-09-19T07:40:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arcus Digma Wikidental.png|thumb|right|Report der elektronischen Vermessung]]&lt;br /&gt;
Du arbeitest als junger Techniker in Dental-Labor &amp;quot;Funktion und Ästhetik&amp;quot; GmbH. Neuerdings erhält Dein Labor auch Aufträge für Aufbissschienen. Einer der ersten komplizierteren Patienten ist Hr. Müller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herr Müller&#039;&#039;&#039; leidet unter sehr störenden Ohrgeräuschen im rechten Ohr. Er besucht deshalb seinen Hausarzt. Außerdem klagt Hr. Müller über anhaltende &#039;&#039;&#039;Nackenschmerzen&#039;&#039;&#039; und immer wieder über &#039;&#039;&#039;Kopfschmerzen&#039;&#039;&#039; im Bereich des rechten Ohrs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arzt diagnostiziert einen &#039;&#039;&#039;Tinnitus&#039;&#039;&#039; mit Grad III. Er schickt Hr. Müller außerdem mit dem Verdacht auf eine &#039;&#039;&#039;kraniomandibuläre Dysfunktion (CMD)&#039;&#039;&#039; zum Zahnarzt. Dieser bestätigt die Vermutung. Er verordnet ihm &#039;&#039;&#039;Physiotherapie&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Manuelle Therapie&#039;&#039;&#039; in einer auf CMD spezialisierten Physiotherapie-Praxis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahnarzt verordnet weiterhin eine &#039;&#039;&#039;Michigan-Schiene&#039;&#039;&#039;. Er fertigt ein &#039;&#039;&#039;Stützstift-Registrat&#039;&#039;&#039; an und liefert es dem beauftragten Dentallabor mit dem Report einer &#039;&#039;&#039;elektronischen Funktionsanalyse&#039;&#039;&#039; mit &#039;&#039;&#039;schädelbezüglicher Zuordnung&#039;&#039;&#039; des Oberkiefers sowie zwei &#039;&#039;&#039;Modellen&#039;&#039;&#039; des Patienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; in Deiner Lerngruppe das Einstiegszenario z.B. mit einer kollaborativen Kartenabfrage (z.B. https://www.oncoo.de). &#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; dabei den notwendigen Wissenserwerb in Stichworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Propädeutik===&lt;br /&gt;
(&amp;quot;Propädeutik&amp;quot; bedeutet &amp;quot;Vorbildung&amp;quot;oder &amp;quot;vorbereitendes Wissen&amp;quot;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lernangebote zum &#039;&#039;&#039;Wissenserwerb zur Schienentherapie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS3.1 Propädeutik zur Herstellung von adjustierten Aufbissschienen | Propädeutik zur Herstellung von adjustierten Aufbissschienen]]&lt;br /&gt;
*[[LS3.1 Unterkieferbewegungen | Unterkieferbewegungen und beteiligte Muskulatur]]&lt;br /&gt;
*[[LS3.1 Schädelbezügliche Bewegungssimulation | Schädelbezügliche Bewegungssimulation]]&lt;br /&gt;
*[[LS3.1 Funktionsanalyse | Funktionsanalyse]]&lt;br /&gt;
*[[LS3.1 Tinnitus | Tinnitus]]&lt;br /&gt;
*[[LS3.1 Physiotherapie | Physiotherapie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Handlungsprodukt ist in dieser Lernsituation völlig klar. Die im Einstiegsszenario verordnete Michigan-Schiene muss von Dir mit CAD-Software konstruiert werden. Eine manuelle Herstellung kommt in diesem Fall nicht in Frage!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; nun Deine Vorgehensweise bei der Konstruktion der Schiene. Verwende dazu das [[:File:GP1_Planung_Protokoll_Bewertung_Schiene.pdf | Planungsdokument]], das Du auch während der GP1 verwenden wirst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konstruiere&#039;&#039;&#039; die Schiene nun zuerst mit der CAD-Software ExoCAD. Dokumentiere Deine Konstruktion im Planungsdokument, dass Du schon bei der Planung verwendet hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dokumentiere&#039;&#039;&#039; Deine Konstruktion zusätzlich mit Bildschirmfotos. Das muss Du auch bei der GP1 machen. In der unten verlinkten Anleitung ([[CAD-Konstruktion einer Schiene mit ExoCAD]]) erhältst Du dazu genaue Informationen und Hinweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere &#039;&#039;&#039;Vertiefung&#039;&#039;&#039; stehen Dir andere Softwareprodukte zur Konstruktion zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[CAD-Konstruktion einer Schiene mit ExoCAD]]&lt;br /&gt;
*[[CAD-Konstruktion einer Schiene mit Blender]]&lt;br /&gt;
*[[CAD-Konstruktion einer Schiene mit 3Shape]]&lt;br /&gt;
*[[CAD-Konstruktion einer Schiene mit Blender und Blenderfordental-Addon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Deine Konstruktion mit dem Planungsdokument, dass Du schon bei der Planung verwendet hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Sie zusätzlich mit dem [[:File:Praktische_Lehrer.pdf | vollständigen Bewertungsbogen für Prüfungskommissionen bei der GP1 (PDF)]] oder direkt in [[:File:Praktische_Lehrer.ods | LibreOffice Calc]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 3 Adjustierte Schienen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS3.1 Gestaltung einer adjustierten Schiene als Therapiemittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS5.2_Rekonstruktion_funktioneller_Zahnfl%C3%A4chen&amp;diff=12398</id>
		<title>LS5.2 Rekonstruktion funktioneller Zahnflächen</title>
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		<updated>2026-09-16T17:31:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Datei:kompass_grund.png|right|200px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Erstellung einer eigenen Zahnbibliothek in Deinem Dental-Labor &#039;&#039;NeuZahn&#039;&#039; ist abgeschlossen (Vgl. [[5.1_Form_und_Funktion_menschlicher_Zähne|LS 5.1 Form und Funktion menschlicher Zähne]]). Du erhältst nun einen Kundenauftrag, bei dem Du diese neue Bibliothek für einen Kundenauftrag verwenden sollst. Es müssen drei Zähne (26, 46 und 47) einer 38jährigen Patientin mit monolithischen Kronen versorgt werden. Der Zahnarzt hat einen entsprechenden Intraoralscan der Patientin geliefert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er berichtet, dass die Patientin aufgrund einer behandelten [[LS3.1 Gestaltung einer adjustierten Schiene als Therapiemittel|CMD]] für okklusale Kontakte sehr empfindsam sei. Das beträfe sowohl die statische als auch die dynamische Okklusion. Daher möchte er die Konstrukion der drei Kronen gern begutachten, bevor die Kronen gefertigt werden. Er möchte außerdem zum Vergleich der Kauflächen der neuen CAD-Kronen mit denen der alten modellierten Kronen gern die Wachsmodellation von einer der drei Kronen als WaxUp sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Chef möchte aufgrund der besonderen Bedeutung der Arbeit mit Dir die CAD-Konstruktionen, die Modellation und eine ausgefüllte Checkliste zur funktionellen Qualität der CAD-Konstruktionen besprechen, bevor die Arbeit zur Begutachtung zum Zahnarzt geliefert wird.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das Einstiegsszenario in einfacher Sprache&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;Die Erstellung einer eigenen Zahnbibliothek in deinem Dental-Labor „NeuZahn“ ist abgeschlossen (Vgl. [[5.1_Form_und_Funktion_menschlicher_Zähne|LS 5.1 Form und Funktion menschlicher Zähne]]). Du bekommst einen neuen Kundenauftrag. Dazu sollst Du die neue Bibliothek für den Auftrag verwenden.  &lt;br /&gt;
Drei Zähne sollen mit monolithischen Kronen versorgt werden: 26, 46 und 47. Die Patientin ist 38 Jahre alt. Der Zahnarzt hat einen Intraoralscan der Patientin geliefert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zahnarzt berichtet, dass die Patientin wegen einer behandelten CMD sehr empfindlich auf okklusale Kontakte reagiert.  &lt;br /&gt;
Das betrifft die statische Okklusion umd die dynamische Okklusion. Der Zahnarzt möchte die Konstruktion der drei Kronen begutachten, bevor die Kronen gefertigt werden. Er möchte zum Vergleich die Wachsmodellation auch eine der drei Kronen als Wax-up sehen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dein Chef möchte die CAD-Konstruktionen und die Modellation mit Dir besprechen. Dein Chef möchte, dass Du zur Besprechung eine ausgefüllte Checkliste zur funktionellen Qualität der CAD-Konstruktionen erstellst. Die Besprechung soll stattfinden, bevor die Arbeit zur Begutachtung an den Zahnarzt geliefert wird.&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Deine neue Zahnbibliothek&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls5_2_bibliothek_lateral.png&lt;br /&gt;
File:ls5_2_bibliothek_ok.png&lt;br /&gt;
File:ls5_2_bibliothek_uk.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; das &#039;&#039;&#039;Einstiegsszenario&#039;&#039;&#039; gemeinsam in der Lerngruppe mit Hilfe der Lehrkraft. &#039;&#039;&#039;Ermittle&#039;&#039;&#039; dabei das &#039;&#039;&#039;Wissen&#039;&#039;&#039;, das Du zur anschließenden &#039;&#039;&#039;Planung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Durchführung&#039;&#039;&#039; des Auftrags &#039;&#039;&#039;benötigen wirst&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Kompetenzen (Wissen und Fertigkeiten) aus der [[5.1_Form_und_Funktion_menschlicher_Zähne|LS 5.1 Form und Funktion menschlicher Zähne]] werden vorausgesetzt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eigne&#039;&#039;&#039; Dir das notwendige Wissen an, bevor Du mit der Planung des Auftrages beginnst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS5.2_Die_Funktion_des_Kausystems | Die Funktion des Kausystems]]&lt;br /&gt;
*[[LS5.2 Der Okklusale Kompass | Der Okklusale Kompass]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Analyse des Einstiegsszenarios zeigt Dir, dass Du einen &#039;&#039;&#039;Kunden-Auftrag&#039;&#039;&#039; zu &#039;&#039;&#039;erfüllen&#039;&#039;&#039; hast. &#039;&#039;&#039;Analysiere&#039;&#039;&#039; den Auftrag und &#039;&#039;&#039;dokumentiere&#039;&#039;&#039; ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Plane&#039;&#039;&#039; in der Lerngruppe die &#039;&#039;&#039;Planung&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Protokollierung&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bewertung&#039;&#039;&#039; Deines Auftrages.  Darauf liegt in dieser Lernsituation der Schwerpunkt. Berücksichtige dabei auch betriebliche Belange bezüglich des Qualitätsmanagements. Auch die notwendige Dokumentation bei der Gesellenprüfung solltest Du dabei im Blick haben ;-).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
Eine Entscheidung für ein Handlungsprodukt ist in dieser Lernsituation eigentlich nicht notwendig. Das Handlungsprodukt ergibt sich aus den Möglichkeiten in der Schule (CAD-Software, 3D-Drucker, Fräsmaschine, Modelle, Wachs). Dokumentiere in der Lerngruppe mit Unterstützung der Lehrkraft die Vorgehensweise für die nächsten Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krone modellieren ====&lt;br /&gt;
Die [[LS5:2_Wachmodellation_Kronen | Wachmodellation Deiner Krone]] kannst Du im Unterricht mit den zur Verfügung stehenden Modellen ausprobieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Kronen konstruieren ====&lt;br /&gt;
Die [[LS5_2_CAD-Konstruktion_Kronen | CAD-Konstruktion Deiner Kronen]] (bzw. der funktionellen Kauflächen, kannst Du ganz einfach mit Blender machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6| }}&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Prüfe&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Bewerte&#039;&#039;&#039; Deine Arbeiten anhand der bei der Planung erarbeiteten &#039;&#039;&#039;Bewertungskriterien&#039;&#039;&#039;!&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Korrigiere&#039;&#039;&#039; Deine Arbeiten, soweit Dir das möglich ist und die Zeit dafür reicht!&lt;br /&gt;
#&#039;&#039;&#039;Gib&#039;&#039;&#039; Deine Arbeiten mit der gesamten Dokumentation zur Bewertung im LMS-Kurs &#039;&#039;&#039;ab&#039;&#039;&#039;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7| }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Hilfe einer [https://www.oncoo.de/oncoo.php Zielscheibe] und von Deiner Lerngruppe selbst erstellen Kriterien reflektierst Du zum Abschluss Deinen Arbeitsprozess in dieser Lernsituation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LF5 Anatomische Einzelkronen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS5.2 Rekonstruktion funktioneller Zahnflächen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Laserschwei%C3%9Fen&amp;diff=12397</id>
		<title>LS11.3 Laserschweißen</title>
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		<updated>2026-09-16T09:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Interaktives Laserschweißen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laserschweißen (EN ISO 4063) wird vor zum Verschweißen zahntechnischen Werkstücken eingesetzt. Es ermöglicht hohe Schweißgeschwindigkeit bei geringen tehrmischen Verzug. Das Laserschweißen wird in der Regel ohne Zuführung eines Zusatzwerkstoffes ausgeführt. Die Laserstrahlung wird mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der Stoßkante, also der Fügestoß der zu verschweißenden Werkstücke, befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur des Metalls hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweißnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit (er wird also spröder).&amp;lt;ref&amp;gt;VGL.: https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschwei%C3%9Fen; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik===&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_i720.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vollständige Transkript Präsentation zum Mitlesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_01.png|thumb|right|185x185px]]Hallo, in dieser kurzen Präsentation möchte ich dir einige Hintergründe und Grundlagen zum Laserschweißen in der Zahntechnik erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_02.png|thumb|right|185x185px]]Als Erstes eine kleine Definition für das Wort Schweißen. Unter Schweißen versteht man nach Wikipedia gemäß einer DIN-Norm das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme und/oder Druck mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe. Das bedeutet: Diese Verbindung wird unlösbar, das heißt, man kann sie ohne Zerstörung der jeweiligen Werkstücke nicht mehr lösen. Es wird Wärme, in unserem Fall normalerweise ein Laser, oder Druck verwendet, was in der Zahntechnik nicht unbedingt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_03.png|thumb|right|185x185px]]Schweißzusatzwerkstoffe bedeuten, dass dort, wo Material fehlt, auch ein Draht oder ein Stück gleichen Werkstoffs verwendet werden kann, das dann mit zwei Schweißnähten befestigt wird. Das könnte so aussehen: Möchtest du zum Beispiel einen gebrochenen Bügel zusammenschweißen und der sieht an der Bruchstelle so aus, dann kannst du diese Bruchstelle nicht direkt schweißen. Dann brauchst du etwas, was du dort hineinlegst, zum Beispiel einen Draht aus gleichem Werkstoff. Dann kannst du von hier schweißen, von hier schweißen und von hier schweißen. So kann daraus wieder ein Werkstück werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du aber zum Beispiel, man nennt das Stoßnaht, einen solchen Bruch, dann kannst du von hier schweißen und von hier schweißen und brauchst keinen Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_04.png|thumb|right|185x185px]]Man unterscheidet beim Laserschweißen grundsätzlich zwischen Tiefschweißen und Wärmeleitungsschweißen. Das Tiefschweißen hat für uns ein großes Problem: Die sogenannte Wärmeeinflusszone, das heißt der Bereich, in dem sich die Wärme ausbreitet und das Material geschmolzen wird, ist beim Tiefschweißen sehr groß und sehr tief. Es entsteht eine sogenannte Dampfkapillare, das heißt ein Bereich, in dem das Material tatsächlich verdampft. Das bedeutet, es kann hier auch nachher eine Lücke entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art des Tiefschweißens erzeugt zwar sehr tiefe und schmale Schweißnähte, was gut sein kann, bedeutet aber, dass man sehr genau schweißen muss und die Werkstücke sehr gut positioniert werden müssen. Das ist normalerweise beim händischen Laserschweißen in der Zahntechnik kaum möglich, sodass wir normalerweise das Wärmeleitungsschweißen machen.&lt;br /&gt;
Das heißt, wir gehen nur ungefähr bis in die Hälfte des Werkstücks hinein. Die andere Hälfte bleibt unangetastet und wird nachher von der anderen Seite geschweißt. Es gibt einen kleinen geschmolzenen Bereich, in dem es wirklich heiß wird und das Material flüssig wird. So kann zum Beispiel eine Stoßnaht, die hier durchläuft, geschweißt werden.&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat nun Laserschweißen? Laserschweißen erzeugt korrosionsbeständige Verbindungen. Das bedeutet, wir nehmen keinen Werkstoff, zum Beispiel beim Löten, der eine andere Zusammensetzung hat als der Werkstoff der Werkstücke selbst. Sollte das der Fall sein, das heißt, man nimmt zum Beispiel ein Lot oder einen Draht aus einem anderen Werkstoff und schweißt ihn mit einem anderen zusammen, dann kann es Korrosion, also eine Veränderung an diesen Werkstoffen, geben, weil es zwei verschiedene Werkstoffe sind. Das liegt daran, dass solche Werkstoffe verschieden edel sind. So kann Korrosion entstehen, die wiederum das Werkstück zerstört beziehungsweise den Patienten, der so etwas im Mund hat, mit Metallen schädigt. Das ist aber ein ganz eigenes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_05.png|thumb|right|185x185px]]Auf jeden Fall entsteht Korrosion immer dann, wenn verschiedene Werkstoffe benutzt werden. Beim Laserschweißen kann man dieselben Werkstoffe zusammenschweißen. Beim Lasern gibt es eher eine Steigerung der Festigkeitswerte, als dass die Festigkeitswerte leiden. Das ist gut für die Schweißverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beim Laserschweißen sehr punktgenau schweißen. Das bedeutet, man muss nicht unbedingt Kunststoffsättel, die in der Nähe sind, entfernen und Ähnliches, sondern man kann das Schweißen wirklich auf die Bereiche beschränken, die geschmolzen und geschweißt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_06.png|thumb|right|185x185px]]Es gibt keinen Farbunterschied, weil wir keine weiteren Werkstoffe verwenden, sondern nur die Originalwerkstoffe. Deshalb gibt es keinen Farbunterschied zwischen den Schweißnähten und dem restlichen Bereich. Schweißen nah bei der Verblendung ist möglich, habe ich gerade schon erklärt. Man kann auf Lote und Flussmittel verzichten, die man vom Löten kennt, auf die Löteinbettmasse, auf ein Lötmodell sowie auf das Lösen und Befestigen von Sätteln. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber dem Löten. Besonders ist auch die Korrosionsbeständigkeit noch einmal zu erwähnen.&lt;br /&gt;
Wenn man mit dem Laserschweißgerät einzelne Punkte setzt, dann ist es wichtig, dass die Schweißpunkte so tief gesetzt werden, dass sie, wenn man von der anderen Seite dagegen schweißt, eine vollständige Schweißung ergeben. Das heißt, es darf in der Mitte keine Lücke mehr bleiben. Die Schweißpunkte müssen sich zu 60 bis 70 Prozent überlappen, damit wir eine durchgehende Schweißverbindung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das nicht der Fall und die Schweißpunkte würden zum Beispiel nebeneinander liegen, dann gäbe es dazwischen immer wieder Lücken. Das geht nicht. Deshalb müssen die Schweißpunkte überlappend liegen, damit es eine durchgehende Schweißnaht gibt. Von unten muss so geschweißt werden, dass die Punkte tief genug sind und das Schweißen von der anderen Seite leicht überlappt. Damit hat man wirklich eine komplett durchgeschweißte Naht, die die entsprechende Festigkeit hat und keine Löcher enthält, an denen vielleicht Korrosion entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_07.png|thumb|right|185x185px]]Die Wärmeleitfähigkeit von Edelmetallen, in dem Fall Gold und Silber, Au und Ag, ist deutlich höher als die von Palladium, Kobalt, Chrom und Titan. Palladium, Kobalt und Chrom sind die Elemente, die in Nichtedelmetalllegierungen sind. Das heißt, man braucht deutlich weniger Energie und Wärme beim Schweißen, um die Metalle aufzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Das ist insbesondere dann interessant, wenn man Edelmetalle und Nichtedelmetalle zusammenschweißen will. Dann muss man nämlich den Schweißpunkt und den Laser mehr auf die Nichtedelmetalle halten, weil diese sonst nicht genug Wärme abbekommen, um tatsächlich auch aufzuschmelzen. Die Wärmeleitfähigkeit ist sehr unterschiedlich, und da muss man tatsächlich vorsichtig sein. Eventuell muss man sogar einen Werkstoff vorschweißen, also einen edlen Werkstoff auf den Nichtedelmetallbereich vorschweißen, um dann eine vernünftige Schweißverbindung zu erhalten.&lt;br /&gt;
So eine Verbindungsstelle kann zum Beispiel V-förmig sein. Dann muss man hier einen Draht einlegen, wenn man etwas wegfräsen musste. Sie kann auch X-förmig sein, das wäre eine solche X-Naht. Auch da muss man hier und hier etwas zulegen und erhält dann vier Schweißnähte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_08.png|thumb|right|185x185px]]Eine Stoßnaht wäre zum Beispiel eine Verbindung bei Sekundärkronen zum Modellguss. Da versucht man natürlich vorher schon, so einen Kasten zu erzeugen, an dem die Krone dran ist, damit man hier eine Stoßnaht hat, die man dann direkt von oben schweißen kann, weil diese Stoßnähte besonders fest sind. Hier kommt dann noch ein Formschluss dazu, weil solche Bauteile auch genau ineinander passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zusatzwerkstoffe wird natürlich derselbe Werkstoff verwendet. Das heißt, man nimmt keine anderen Werkstoffe, sondern kann den gleichen verwenden, weil das Metall aufgeschmolzen wird, im Gegensatz zum Löten. Vorsicht ist geboten bei Kohlenstoffgehalten über 0,22 Prozent, denn diese können nicht gut geschweißt werden, weil sie schlecht aufschmelzen. Deshalb werden spezielle kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen verwendet.&lt;br /&gt;
Das ist mehr etwas für den Maschinenbau. Wir verwenden als Schweißzusatzwerkstoff in der Zahntechnik immer denselben Werkstoff wie den, den wir gerade schweißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_09.png|thumb|right|185x185px]]Hier sind noch ein paar Stoßarten genannt, also wie man die Werkstoffe gegeneinander legen und dann schweißen kann. Man sieht hier: Das ist ein Stumpfstoß oder eine Stumpfnaht. Hier ist ein T-Stoß. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, bei denen man mit oder ohne Zulegewerkstoff oder Zusatzwerkstoff schweißen kann. Das nur noch der Vollständigkeit halber. Das ist auch nach DIN-ISO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_10.png|thumb|right|184x184px]]Wenn die Oberfläche poliert ist und reflektiert, dann wird der Laserstrahl reflektiert und es gibt einen Energieverlust. Das heißt, die Energie als Licht geht nicht in den Werkstoff, sondern wird reflektiert. Deshalb muss man die Bereiche abstrahlen, damit das Laserlicht gut eindringen kann.&lt;br /&gt;
Ich habe gerade schon gesagt: Goldbasis-Zusatzwerkstoff aufschweißen, damit man die hochwärmeleitfähigen Edelmetallbereiche mit nicht so wärmeleitfähigen NEM-Bereichen schweißen kann. Beim Schweißen von NEM und Titan muss Schutzgas verwendet werden. Das heißt, das Gas Argon. Das ist ein Element, ein Gas aus der achten Hauptgruppe. Das heißt, es geht überhaupt keine Verbindungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dieses Schutzgas aus einer Düse in den Bereich der Schweißnaht strahlen oder fließen lässt, dann entsteht dort kein Oxid und die Oberfläche oxidiert nicht, sodass man perfekt schweißen kann. Ein Oxid auf der Oberfläche würde die Schweißnaht schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißparameter müssen immer richtig eingestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Spannung und die Leistung, also wie stark der Laser ist, der Fokus, also ob der Laser auch auf der Oberfläche scharf gestellt ist und nicht darüber oder darunter, wie lange der Laser auf die jeweilige Fläche wirkt und welchen Durchmesser der Laser hat. Das muss je nach Geometrie und Zusammensetzung immer wieder verändert und angepasst werden. Dazu wirst du später eine interaktive Übung machen, bei der du das ausprobieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_11.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_12.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen zum Schweißen auf dem Modell lagerichtig befestigt werden. Das bedeutet: Wenn du zum Beispiel eine Sekundärkrone an einem Modellguss befestigen willst, dann musst du sie auf dem Modell genau richtig befestigen, weil sonst nachher Modellguss und/oder Krone nicht im Mund und nicht auf dem Modell passen.&lt;br /&gt;
Man schweißt immer überkreuzt. Das bedeutet: Wenn wir jetzt hier eine Naht haben und ich mache das Ganze dreidimensional, dann schweiße ich nicht erst oben haufenweise Schweißpunkte hin und dann erst unten, weil sich das Werkstück dann verzieht. Da, wo mehr geschmolzen wird, zieht es hin. Stattdessen schweiße ich auf einer Seite, dann auf der anderen Seite, dann hinten und dann unten hinten. Also immer im Zickzack hin und her, damit die Verzüge, die entstehen, sich automatisch immer wieder ausgleichen und somit am Ende kein Verzug entsteht.&lt;br /&gt;
Hier ist ein Beispiel aus einer alten Animation, die es so nicht mehr gibt, weil sie auf heutigen Rechnern nicht mehr funktioniert. Da sieht man zum Beispiel, wie eine Klammer repariert wird. Da ist eine Y-Naht zu sehen. Es gibt einen Zusatzwerkstoff, einen Draht, und mit einem bestimmten Punktdurchmesser, einer Pulsdauer und einer bestimmten Spannung wird jeweils ein Punkt gesetzt. Damit wird die Schweißnaht wechselweise von der einen und von der anderen Seite geschweißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_13.png|thumb|right|185x185px]]Wenn man zum Beispiel Brücken verbindet, hat man wahrscheinlich eine Stoßnaht, weil die Brücke einfach sauber getrennt ist. Wenn man Zusatzwerkstoff verwenden will, weil der Spalt zu groß ist, kann man zum Beispiel die Schweißnaht um 30 Grad mit einer Fräse öffnen und dann den Zusatzwerkstoff hineinlegen.&lt;br /&gt;
Bei einer Sekundärkrone und Modellguss verwendet man normalerweise eine Kastenzapfenverbindung. Das bedeutet, dass hier neben dem Stoffschluss, also der chemischen Verbindung durch das Aufschmelzen, auch ein Formschluss verwendet wird, weil Kasten und Zapfen ineinandergreifen und somit ein Verwackeln und Verziehen nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Bei Edelmetall muss vorgeschweißt werden, wie ich eben schon gesagt habe, wenn es mit NEM verbunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_14.png|thumb|right|186x186px]]Dann gibt es beim Laserschweißen noch ein paar Sicherheitsbestimmungen. Der Laser, den wir verwenden, ist ein Laser der Klasse 4. Er ist tatsächlich unsichtbar. Das ist eine hohe Gefährdung für Augen und Haut. Der Betrieb ist nur nach Einweisung durch einen Laserschutzbeauftragten möglich und sollte unter größten Sicherheitsvorkehrungen und sehr konzentriert stattfinden, damit man sich an den Laserstrahlen nicht verletzt.&lt;br /&gt;
Der Pilotlaser, das heißt ein sichtbares Licht, das als kleiner roter Punkt an der Stelle zu sehen ist, an der man hinschweißen wird, ist nur ein Laser der Klasse 2. Da reicht der Lidschlussreflex als Schutz. Das ist der gleiche Laser, den man zum Beispiel im Baumarkt kaufen kann, um beim Fliesenlegen eine Linie auf die Wand zu projizieren. Dafür braucht es keine besonderen Schutzvorkehrungen.&lt;br /&gt;
In jedem Labor, in dem ein Laser steht, muss ein Laserschutzbeauftragter durch eine entsprechende Schulung ausgebildet werden und vorhanden sein. Dieser Laserschutzbeauftragte ist dann für die Überwachung, das Abstellen von Mängeln, Unterweisungen und so weiter zuständig. Ohne ausgebildeten Laserschutzbeauftragten darf ein Laser im Labor nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegliederte Zusammenfassung der Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Definition „Schweißen“ ====&lt;br /&gt;
*Schweißen ist das unlösbare Verbinden von Bauteilen durch Wärme und/oder Druck, mit oder ohne Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
*„Unlösbar“ bedeutet: Trennung nur durch Zerstörung der Werkstücke möglich.&lt;br /&gt;
*Zusatzwerkstoff (z. B. Draht gleichen Materials) wird genutzt, wenn Material fehlt; bei einer Stoßnaht kann oft ohne Zusatz geschweißt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Tiefschweißen&lt;br /&gt;
**Große und tiefe Wärmeeinflusszone.&lt;br /&gt;
**Gefahr einer Dampfkapillare (Material verdampft) → mögliche Lücken/Poren.&lt;br /&gt;
**Erfordert sehr präzise Positionierung; in der zahntechnischen Handarbeit meist schwierig.&lt;br /&gt;
*Wärmeleitungsschweißen (in der Zahntechnik üblich)&lt;br /&gt;
**Schmelzbereich bleibt begrenzter (ungefähr bis zur halben Materialstärke).&lt;br /&gt;
**Gegenstück wird oft von der anderen Seite nachgeschweißt, um vollständige Durchschweißung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorteile des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Korrosionsbeständig, weil idealerweise gleiche Werkstoffe verbunden werden (keine „fremden“ Lote).&lt;br /&gt;
*Häufig gute bis gesteigerte Festigkeit der Verbindung.&lt;br /&gt;
*Sehr punktgenaues Arbeiten, dadurch Schweißen in sensiblen Bereichen möglich (z. B. nahe an Verblendungen), ohne große Umgebung zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Kein Farbunterschied, da Originalwerkstoffe verwendet werden.&lt;br /&gt;
*Wegfall von typischen Lötmitteln und -schritten (z. B. Lot, Flussmittel, Einbettmasse, Lötmodell, Entfernen/Befestigen von Sätteln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Schweißtechnik (Punktsetzung) ====&lt;br /&gt;
*Schweißpunkte müssen tief genug sein, damit beim Gegenschweißen keine Lücke in der Mitte bleibt.&lt;br /&gt;
*Punkte müssen 60–70 % überlappen, damit eine durchgehende Naht entsteht.&lt;br /&gt;
*Ziel: vollständig durchgeschweißte, feste und porenarme Verbindung (weniger Risiko für spätere Probleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkstoffkunde: Wärmeleitfähigkeit und Materialkombinationen ====&lt;br /&gt;
*Edelmetalle (Au, Ag) leiten Wärme stärker als viele NEM/andere Metalle (z. B. Pd, Co, Cr, Ti).&lt;br /&gt;
*Beim Verbinden von Edelmetall mit Nichtedelmetall muss der Laser oft mehr auf den NEM-Bereich ausgerichtet werden, damit dieser ausreichend aufschmilzt.&lt;br /&gt;
*Ggf. ist Vorschweißen (z. B. edler Werkstoff auf NEM-Bereich) sinnvoll, um eine stabile Verbindung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahtformen und Verbindungsarten ====&lt;br /&gt;
*Beispiele: V-Naht, X-Naht, Stoßnaht, T-Stoß (teilweise nach DIN/ISO).&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik werden Verbindungen teils so vorbereitet, dass eine Stoßnaht möglich ist (besonders fest).&lt;br /&gt;
*Bei Sekundärkrone–Modellguss wird häufig eine Kastenzapfenverbindung genutzt: Stoffschluss + Formschluss für zusätzliche Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusatzwerkstoff und Einschränkungen ====&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik: Zusatzwerkstoff meist identisch zum Grundwerkstoff.&lt;br /&gt;
*Hinweis: Hohe Kohlenstoffgehalte (über ca. 0,22 %) sind schlecht schweißbar → besser kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Praktische Voraussetzungen und Prozessführung ====&lt;br /&gt;
*Polierte Oberflächen reflektieren den Laser → Energieverlust; daher Oberfläche abstrahlen/aufrauen, damit Energie besser eindringt.&lt;br /&gt;
*Bei NEM und Titan: Schutzgas Argon verhindert Oxidation → bessere Nahtqualität.&lt;br /&gt;
*Schweißparameter müssen passend eingestellt werden: Spannung/Leistung, Fokus, Pulsdauer, Punktdurchmesser.&lt;br /&gt;
*Werkstücke müssen lagerichtig am Modell fixiert werden (Passung muss erhalten bleiben).&lt;br /&gt;
*Überkreuz/wechselweise schweißen (Zickzack), um Verzug zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheit ====&lt;br /&gt;
*Zahntechnische Laserschweißgeräte: meist Laserklasse 4 → hohe Gefahr für Augen und Haut, Betrieb nur nach Einweisung und unter strengen Schutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*Pilotlaser (sichtbarer Zielpunkt): Laserklasse 2, Schutz durch Lidschlussreflex.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Laserschutzbeauftragter vorhanden sein; ohne diesen darf der Laser nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen (WIG-Impuls-Schweißen, Mini-WIG-Schweißen oder WIG-Schweißen mit geringer Energie genannt) ist ein modernes Verfahren, das präzise und effiziente Schweißverbindungen bei minimaler Wärmeeinbringung ermöglicht. Das [https://www.lampert.info/schweissprinzip/ Funktionsprinzip wird hier erläutert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Webseite der Fa. Lambert zum Thema [https://www.lampert.info/anwendungen/dental-anwendungen/zahntechnik/ Schweißen in der Zahntechnik]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=2OfnGVhawCM&amp;amp;list=PLpfYQ2Iv1GgUsK0-qFyWXNXXeFP824u7N Playlist zum Schweißen] im YouTube-Channel der Fa. Lampert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zum Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktives Laserschweißen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Laserschwei%C3%9Fen_interaktiv&amp;diff=12396</id>
		<title>LS11.3 Laserschweißen interaktiv</title>
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		<updated>2026-09-16T09:36:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;lt;html&amp;gt; &amp;lt;head&amp;gt; &amp;lt;meta charset=&amp;quot;UTF-8&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;meta name=&amp;quot;viewport&amp;quot; content=&amp;quot;width=device-width, initial-scale=1.0&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;title&amp;gt;Laserschweiß-Simulator — Zahntechnik&amp;lt;/title&amp;gt; &amp;lt;link rel=&amp;quot;icon&amp;quot; href=&amp;quot;data:image/svg+xml,&amp;lt;svg xmlns=&amp;#039;http://www.w3.org/2000/svg&amp;#039; viewBox=&amp;#039;0 0 100 100&amp;#039;&amp;gt;&amp;lt;text y=&amp;#039;.9em&amp;#039; font-size=&amp;#039;90&amp;#039;&amp;gt;⚡&amp;lt;/text&amp;gt;&amp;lt;/svg&amp;gt;&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;link rel=&amp;quot;preconnect&amp;quot; href=&amp;quot;https://fonts.googleapis.com&amp;quot;&amp;gt; &amp;lt;link rel=&amp;quot;preconnect&amp;quot; href=&amp;quot;https://fonts.gstatic.com&amp;quot; crossorigin&amp;gt; &amp;lt;link href=&amp;quot;ht…“&lt;/p&gt;
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/* ---------- Gerät ---------- */&lt;br /&gt;
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  position: relative;&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, var(--device-hi) 0%, var(--device-lo) 100%);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #15181b;&lt;br /&gt;
  border-radius: 18px;&lt;br /&gt;
  box-shadow:&lt;br /&gt;
    inset 0 1px 0 rgba(255,255,255,0.07),&lt;br /&gt;
    0 14px 40px rgba(15,20,24,0.45);&lt;br /&gt;
  padding: 18px 22px 22px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.screw {&lt;br /&gt;
  position: absolute;&lt;br /&gt;
  width: 14px; height: 14px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 50%;&lt;br /&gt;
  background: radial-gradient(circle at 35% 30%, #c4cacf, #71787e 60%, #4a5056);&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 -1px 2px rgba(0,0,0,0.5), 0 1px 1px rgba(255,255,255,0.08);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.screw::after {&lt;br /&gt;
  content: &#039;&#039;;&lt;br /&gt;
  position: absolute;&lt;br /&gt;
  left: 2px; right: 2px; top: 50%;&lt;br /&gt;
  height: 2px; margin-top: -1px;&lt;br /&gt;
  background: #3a4046;&lt;br /&gt;
  border-radius: 1px;&lt;br /&gt;
  transform: rotate(38deg);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.screw.s1 { top: 10px; left: 12px; }&lt;br /&gt;
.screw.s2 { top: 10px; right: 12px; }&lt;br /&gt;
.screw.s2::after { transform: rotate(-24deg); }&lt;br /&gt;
.screw.s3 { bottom: 10px; left: 12px; }&lt;br /&gt;
.screw.s3::after { transform: rotate(75deg); }&lt;br /&gt;
.screw.s4 { bottom: 10px; right: 12px; }&lt;br /&gt;
.screw.s4::after { transform: rotate(8deg); }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.device-head {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  justify-content: space-between;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  gap: 14px;&lt;br /&gt;
  flex-wrap: wrap;&lt;br /&gt;
  padding: 2px 6px 14px;&lt;br /&gt;
  border-bottom: 1px solid rgba(255,255,255,0.07);&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 16px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.brand {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 700;&lt;br /&gt;
  font-size: 21px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.16em;&lt;br /&gt;
  color: #dde3e6;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.brand span { color: var(--accent); }&lt;br /&gt;
.device-status {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  gap: 12px;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.14em;&lt;br /&gt;
  color: #8b969c;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.pill {&lt;br /&gt;
  border: 1px solid rgba(255,255,255,0.18);&lt;br /&gt;
  border-radius: 999px;&lt;br /&gt;
  padding: 2px 10px;&lt;br /&gt;
  color: var(--cyan);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.laser-led {&lt;br /&gt;
  width: 11px; height: 11px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 50%;&lt;br /&gt;
  background: #4a2020;&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 0 3px rgba(0,0,0,0.7);&lt;br /&gt;
  display: inline-block;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.laser-led.firing {&lt;br /&gt;
  background: #ff4b4b;&lt;br /&gt;
  box-shadow: 0 0 10px 3px rgba(255,75,75,0.7);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.device-grid {&lt;br /&gt;
  display: grid;&lt;br /&gt;
  grid-template-columns: 360px 1fr;&lt;br /&gt;
  gap: 22px;&lt;br /&gt;
  align-items: start;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ---------- Bedienpanel ---------- */&lt;br /&gt;
.panel {&lt;br /&gt;
  background: var(--panel-bg);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #14171a;&lt;br /&gt;
  border-radius: 12px;&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 2px 8px rgba(0,0,0,0.4);&lt;br /&gt;
  padding: 16px;&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  flex-direction: column;&lt;br /&gt;
  gap: 14px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.panel-title {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 600;&lt;br /&gt;
  font-size: 13px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.24em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: #7d8990;&lt;br /&gt;
  text-align: center;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.mod {&lt;br /&gt;
  background: rgba(0,0,0,0.18);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid rgba(255,255,255,0.05);&lt;br /&gt;
  border-radius: 9px;&lt;br /&gt;
  padding: 10px 12px 8px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.mod-head {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  justify-content: space-between;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  gap: 10px;&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 6px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.mod-head label {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 600;&lt;br /&gt;
  font-size: 15.5px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.05em;&lt;br /&gt;
  color: #ccd4d8;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.mod-head .sym {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12px;&lt;br /&gt;
  color: var(--accent);&lt;br /&gt;
  margin-left: 4px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.led {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 15px;&lt;br /&gt;
  color: var(--led-green);&lt;br /&gt;
  background: var(--lcd-bg);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #000;&lt;br /&gt;
  border-radius: 5px;&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 0 6px rgba(0,0,0,0.8), 0 1px 0 rgba(255,255,255,0.05);&lt;br /&gt;
  padding: 2px 9px;&lt;br /&gt;
  min-width: 92px;&lt;br /&gt;
  text-align: right;&lt;br /&gt;
  white-space: nowrap;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.track-wrap { position: relative; padding: 4px 0 2px; }&lt;br /&gt;
input[type=&amp;quot;range&amp;quot;] {&lt;br /&gt;
  -webkit-appearance: none;&lt;br /&gt;
  appearance: none;&lt;br /&gt;
  width: 100%;&lt;br /&gt;
  height: 24px;&lt;br /&gt;
  background: transparent;&lt;br /&gt;
  cursor: pointer;&lt;br /&gt;
  position: relative;&lt;br /&gt;
  z-index: 2;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
input[type=&amp;quot;range&amp;quot;]::-webkit-slider-runnable-track {&lt;br /&gt;
  height: 6px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 3px;&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, #07090b, #14181c);&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 1px 3px rgba(0,0,0,0.9), 0 1px 0 rgba(255,255,255,0.06);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
input[type=&amp;quot;range&amp;quot;]::-webkit-slider-thumb {&lt;br /&gt;
  -webkit-appearance: none;&lt;br /&gt;
  width: 21px; height: 21px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 50%;&lt;br /&gt;
  margin-top: -7.5px;&lt;br /&gt;
  background: radial-gradient(circle at 35% 30%, #e6ebee, #9aa3a9 55%, #6d757b);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #3a4046;&lt;br /&gt;
  box-shadow: 0 2px 4px rgba(0,0,0,0.55);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
input[type=&amp;quot;range&amp;quot;]:focus-visible::-webkit-slider-thumb {&lt;br /&gt;
  outline: 2px solid var(--accent);&lt;br /&gt;
  outline-offset: 2px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
input[type=&amp;quot;range&amp;quot;]::-moz-range-track {&lt;br /&gt;
  height: 6px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 3px;&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, #07090b, #14181c);&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 1px 3px rgba(0,0,0,0.9);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
input[type=&amp;quot;range&amp;quot;]::-moz-range-thumb {&lt;br /&gt;
  width: 20px; height: 20px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 50%;&lt;br /&gt;
  background: radial-gradient(circle at 35% 30%, #e6ebee, #9aa3a9 55%, #6d757b);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #3a4046;&lt;br /&gt;
  box-shadow: 0 2px 4px rgba(0,0,0,0.55);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.mark {&lt;br /&gt;
  position: absolute;&lt;br /&gt;
  top: 8px;&lt;br /&gt;
  width: 2px; height: 14px;&lt;br /&gt;
  transform: translateX(-1px);&lt;br /&gt;
  z-index: 1;&lt;br /&gt;
  pointer-events: none;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.mark-zero { background: rgba(255,255,255,0.45); }&lt;br /&gt;
.mark-key { background: var(--amber); box-shadow: 0 0 5px rgba(227,167,47,0.8); }&lt;br /&gt;
.mod-scale {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  justify-content: space-between;&lt;br /&gt;
  align-items: baseline;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 10.5px;&lt;br /&gt;
  color: #6b767d;&lt;br /&gt;
  margin-top: 1px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.mod-scale .hint { color: #57646b; letter-spacing: 0.02em; }&lt;br /&gt;
.mod-scale .hint.warn { color: var(--amber); }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Prognose */&lt;br /&gt;
.prognose {&lt;br /&gt;
  background: rgba(111,217,242,0.05);&lt;br /&gt;
  border: 1px dashed rgba(111,217,242,0.35);&lt;br /&gt;
  border-radius: 9px;&lt;br /&gt;
  padding: 9px 12px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.prog-title {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 11px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.12em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: var(--cyan);&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 5px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.prog-vals {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  gap: 16px;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 15px;&lt;br /&gt;
  color: #a9c8d2;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.prog-vals output { color: var(--cyan); }&lt;br /&gt;
.prog-warn {&lt;br /&gt;
  margin-top: 5px;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12.5px;&lt;br /&gt;
  color: var(--led-amber);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Feedback */&lt;br /&gt;
.feedback {&lt;br /&gt;
  background: rgba(0,0,0,0.18);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid rgba(255,255,255,0.05);&lt;br /&gt;
  border-radius: 9px;&lt;br /&gt;
  padding: 10px 12px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.feedback-head {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  justify-content: space-between;&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 7px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.feedback-head .panel-title { text-align: left; }&lt;br /&gt;
.ampel { display: flex; gap: 8px; }&lt;br /&gt;
.led-dot {&lt;br /&gt;
  width: 14px; height: 14px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 50%;&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 0 4px rgba(0,0,0,0.8);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.led-dot.green { background: #1c3a28; }&lt;br /&gt;
.led-dot.amber { background: #3e321a; }&lt;br /&gt;
.led-dot.red   { background: #401f1f; }&lt;br /&gt;
.led-dot.green.active { background: var(--led-green); box-shadow: 0 0 10px 2px rgba(125,255,168,0.55); }&lt;br /&gt;
.led-dot.amber.active { background: var(--led-amber); box-shadow: 0 0 10px 2px rgba(255,212,121,0.55); }&lt;br /&gt;
.led-dot.red.active   { background: var(--led-red);   box-shadow: 0 0 10px 2px rgba(255,139,139,0.55); }&lt;br /&gt;
.status-display {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 14px;&lt;br /&gt;
  line-height: 1.45;&lt;br /&gt;
  min-height: 3.2em;&lt;br /&gt;
  background: var(--lcd-bg);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #000;&lt;br /&gt;
  border-radius: 6px;&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 0 8px rgba(0,0,0,0.85);&lt;br /&gt;
  padding: 8px 11px;&lt;br /&gt;
  color: #9fd7cc;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.status-display.st-gruen { color: var(--led-green); }&lt;br /&gt;
.status-display.st-gelb  { color: var(--led-amber); }&lt;br /&gt;
.status-display.st-rot   { color: var(--led-red); }&lt;br /&gt;
.mess {&lt;br /&gt;
  margin-top: 7px;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12.5px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.04em;&lt;br /&gt;
  color: #7d8990;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Tasten */&lt;br /&gt;
.keys { display: flex; flex-direction: column; gap: 9px; }&lt;br /&gt;
.key {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 600;&lt;br /&gt;
  font-size: 15px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.1em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: #dfe5e8;&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, #3d4349, #2b3034);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #191d20;&lt;br /&gt;
  border-bottom: 4px solid #14171a;&lt;br /&gt;
  border-radius: 8px;&lt;br /&gt;
  padding: 10px 12px 9px;&lt;br /&gt;
  cursor: pointer;&lt;br /&gt;
  transition: filter 0.12s;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.key:hover { filter: brightness(1.12); }&lt;br /&gt;
.key:active {&lt;br /&gt;
  transform: translateY(2px);&lt;br /&gt;
  border-bottom-width: 2px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.key-danger { color: #ffb3b3; border-color: #3a1d1d; border-bottom-color: #2a1414; }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ---------- Monitore ---------- */&lt;br /&gt;
.monitors { display: flex; flex-direction: column; gap: 16px; min-width: 0; }&lt;br /&gt;
.screen figcaption {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  gap: 9px;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.16em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: #8fa0a8;&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 7px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.screen figcaption::before {&lt;br /&gt;
  content: &#039;&#039;;&lt;br /&gt;
  width: 4px; height: 14px;&lt;br /&gt;
  background: var(--accent);&lt;br /&gt;
  border-radius: 2px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.bezel {&lt;br /&gt;
  background: var(--screen-bg);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #060809;&lt;br /&gt;
  border-radius: 10px;&lt;br /&gt;
  box-shadow: inset 0 2px 10px rgba(0,0,0,0.7), 0 1px 0 rgba(255,255,255,0.05);&lt;br /&gt;
  padding: 10px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.bezel canvas {&lt;br /&gt;
  display: block;&lt;br /&gt;
  width: 100%;&lt;br /&gt;
  border-radius: 6px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
#cvTop { cursor: crosshair; touch-action: none; }&lt;br /&gt;
.screen-note {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 11.5px;&lt;br /&gt;
  color: #67737a;&lt;br /&gt;
  margin-top: 6px;&lt;br /&gt;
  padding-left: 13px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.screen figcaption .cap-text { flex: 1; }&lt;br /&gt;
#sideInd { color: var(--cyan); text-transform: none; }&lt;br /&gt;
.key-small {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 600;&lt;br /&gt;
  font-size: 12.5px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.08em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: #dfe5e8;&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, #3d4349, #2b3034);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #191d20;&lt;br /&gt;
  border-bottom: 3px solid #14171a;&lt;br /&gt;
  border-radius: 6px;&lt;br /&gt;
  padding: 4px 10px 3px;&lt;br /&gt;
  cursor: pointer;&lt;br /&gt;
  transition: filter 0.12s;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.key-small:hover { filter: brightness(1.15); }&lt;br /&gt;
.key-small:active { transform: translateY(1px); border-bottom-width: 1px; }&lt;br /&gt;
.key-accent {&lt;br /&gt;
  color: #08211c;&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, #2fe0c0, #1da88d);&lt;br /&gt;
  border-color: #0f5f4f;&lt;br /&gt;
  border-bottom-color: #0c4a3e;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ---------- Auswertungs-Overlay ---------- */&lt;br /&gt;
.overlay {&lt;br /&gt;
  position: fixed;&lt;br /&gt;
  inset: 0;&lt;br /&gt;
  background: rgba(8, 12, 15, 0.72);&lt;br /&gt;
  backdrop-filter: blur(3px);&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  justify-content: center;&lt;br /&gt;
  z-index: 50;&lt;br /&gt;
  padding: 18px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.overlay[hidden] { display: none; }&lt;br /&gt;
.report {&lt;br /&gt;
  background: linear-gradient(180deg, #2b3035, #22262a);&lt;br /&gt;
  border: 1px solid #14171a;&lt;br /&gt;
  border-radius: 14px;&lt;br /&gt;
  box-shadow: 0 20px 60px rgba(0, 0, 0, 0.6), inset 0 1px 0 rgba(255,255,255,0.07);&lt;br /&gt;
  width: min(900px, 96vw);&lt;br /&gt;
  max-height: 88vh;&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  flex-direction: column;&lt;br /&gt;
  color: #ccd4d8;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report-head {&lt;br /&gt;
  display: flex;&lt;br /&gt;
  justify-content: space-between;&lt;br /&gt;
  align-items: center;&lt;br /&gt;
  padding: 14px 18px;&lt;br /&gt;
  border-bottom: 1px solid rgba(255,255,255,0.08);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report-head h2 {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 700;&lt;br /&gt;
  font-size: 20px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.16em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: #eef2f4;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report-close {&lt;br /&gt;
  background: none;&lt;br /&gt;
  border: 1px solid rgba(255,255,255,0.22);&lt;br /&gt;
  color: #ccd4d8;&lt;br /&gt;
  width: 32px; height: 32px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 7px;&lt;br /&gt;
  font-size: 18px;&lt;br /&gt;
  line-height: 1;&lt;br /&gt;
  cursor: pointer;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report-close:hover { border-color: var(--accent); color: var(--accent); }&lt;br /&gt;
.report-body { padding: 12px 18px 18px; overflow: auto; font-size: 14.5px; line-height: 1.55; }&lt;br /&gt;
.table-wrap { overflow-x: auto; }&lt;br /&gt;
.report table {&lt;br /&gt;
  width: 100%;&lt;br /&gt;
  border-collapse: collapse;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12.5px;&lt;br /&gt;
  margin: 6px 0 10px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report th, .report td {&lt;br /&gt;
  padding: 5px 8px;&lt;br /&gt;
  text-align: right;&lt;br /&gt;
  border-bottom: 1px solid rgba(255,255,255,0.07);&lt;br /&gt;
  white-space: nowrap;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report th {&lt;br /&gt;
  color: #8fa0a8;&lt;br /&gt;
  font-weight: normal;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.06em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  font-size: 10.5px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.report td:first-child, .report th:first-child,&lt;br /&gt;
.report td:last-child, .report th:last-child { text-align: left; }&lt;br /&gt;
.rep-sec {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 600;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.16em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  font-size: 13px;&lt;br /&gt;
  color: var(--accent);&lt;br /&gt;
  margin: 14px 0 4px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.chip {&lt;br /&gt;
  display: inline-block;&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-mono);&lt;br /&gt;
  font-size: 12.5px;&lt;br /&gt;
  border: 1px solid rgba(255,255,255,0.16);&lt;br /&gt;
  border-radius: 6px;&lt;br /&gt;
  padding: 2px 9px;&lt;br /&gt;
  margin: 2px 5px 2px 0;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.chip.ok   { border-color: rgba(125,255,168,0.5); color: var(--led-green); }&lt;br /&gt;
.chip.warn { border-color: rgba(255,212,121,0.5); color: var(--led-amber); }&lt;br /&gt;
.chip.bad  { border-color: rgba(255,139,139,0.5); color: var(--led-red); }&lt;br /&gt;
.dot {&lt;br /&gt;
  display: inline-block;&lt;br /&gt;
  width: 10px; height: 10px;&lt;br /&gt;
  border-radius: 50%;&lt;br /&gt;
  margin-right: 5px;&lt;br /&gt;
  vertical-align: middle;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.d-gruen { background: var(--led-green); }&lt;br /&gt;
.d-gelb  { background: var(--led-amber); }&lt;br /&gt;
.d-rot   { background: var(--led-red); }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ---------- Didaktik ---------- */&lt;br /&gt;
.didaktik { margin-top: 34px; }&lt;br /&gt;
.didaktik h2 {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 700;&lt;br /&gt;
  font-size: 27px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.05em;&lt;br /&gt;
  text-transform: uppercase;&lt;br /&gt;
  color: #2c3236;&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 4px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.didaktik .lead { color: var(--text-soft); margin-bottom: 18px; }&lt;br /&gt;
.cards {&lt;br /&gt;
  display: grid;&lt;br /&gt;
  grid-template-columns: repeat(auto-fit, minmax(280px, 1fr));&lt;br /&gt;
  gap: 16px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.card {&lt;br /&gt;
  background: #fff;&lt;br /&gt;
  border-radius: 12px;&lt;br /&gt;
  border-top: 3px solid var(--accent);&lt;br /&gt;
  box-shadow: 0 2px 12px rgba(0,0,0,0.07);&lt;br /&gt;
  padding: 16px 18px;&lt;br /&gt;
  font-size: 15px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.card h3 {&lt;br /&gt;
  font-family: var(--font-display);&lt;br /&gt;
  font-weight: 700;&lt;br /&gt;
  font-size: 18.5px;&lt;br /&gt;
  letter-spacing: 0.04em;&lt;br /&gt;
  margin-bottom: 6px;&lt;br /&gt;
  color: #262c30;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.card h3 .sym { font-family: var(--font-mono); font-size: 14px; color: var(--accent-dim); }&lt;br /&gt;
.card.warn { border-top-color: var(--amber); }&lt;br /&gt;
.card.warn h3 .sym, .card.warn h3 { color: #8a6210; }&lt;br /&gt;
.card.full { grid-column: 1 / -1; }&lt;br /&gt;
.card ol, .card ul { padding-left: 20px; display: grid; gap: 4px; }&lt;br /&gt;
.card .merke {&lt;br /&gt;
  margin-top: 9px;&lt;br /&gt;
  padding: 7px 11px;&lt;br /&gt;
  background: rgba(34,199,169,0.09);&lt;br /&gt;
  border-left: 3px solid var(--accent);&lt;br /&gt;
  border-radius: 5px;&lt;br /&gt;
  font-size: 14px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
.card.warn .merke {&lt;br /&gt;
  background: rgba(227,167,47,0.1);&lt;br /&gt;
  border-left-color: var(--amber);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ---------- Footer ---------- */&lt;br /&gt;
footer {&lt;br /&gt;
  margin-top: 20px;&lt;br /&gt;
  background: #23282d;&lt;br /&gt;
  color: #8b969c;&lt;br /&gt;
  font-size: 13px;&lt;br /&gt;
  text-align: center;&lt;br /&gt;
  padding: 16px 20px;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
@media (max-width: 940px) {&lt;br /&gt;
  .device { padding: 14px 14px 18px; }&lt;br /&gt;
  .device-grid { grid-template-columns: 1fr; }&lt;br /&gt;
  .monitors { order: -1; }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/style&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/head&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;body&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;header class=&amp;quot;banner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;banner-tag&amp;quot;&amp;gt;Berufsschule · Zahntechnik&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;h1&amp;gt;Laserschweiß&amp;lt;span class=&amp;quot;thin&amp;quot;&amp;gt;-Simulator&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/h1&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;p class=&amp;quot;sub&amp;quot;&amp;gt;Parameter einstellen, Schweißpunkte setzen, Wirkung verstehen — üben ganz ohne Risiko für Werkstück und Augen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/header&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;main&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;section class=&amp;quot;auftrag&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;strong&amp;gt;Dein Auftrag:&amp;lt;/strong&amp;gt; Verbinde die beiden zahntechnischen Werkstücke (Dicke 3&amp;amp;nbsp;mm) entlang der Stoßfuge mit sauberen, dicht überlappenden Schweißpunkten.&lt;br /&gt;
    Achtung: Die Startwerte am Gerät sind absichtlich verstellt — der erste Punkt wird nichts. Finde heraus, warum!&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/section&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;section class=&amp;quot;device&amp;quot; aria-label=&amp;quot;Laserschweiß-Simulator&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;span class=&amp;quot;screw s1&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;screw s2&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;screw s3&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;screw s4&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;lt;div class=&amp;quot;device-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;brand&amp;quot;&amp;gt;DENTALASER &amp;lt;span&amp;gt;ZT-3000&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;device-status&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;span class=&amp;quot;pill&amp;quot;&amp;gt;Simulation&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;laser-led&amp;quot; id=&amp;quot;laserLed&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;amp;ensp;LASER&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;lt;div class=&amp;quot;device-grid&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;panel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;panel-title&amp;quot;&amp;gt;Bedienpanel&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;mod&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;label for=&amp;quot;slFokus&amp;quot;&amp;gt;Fokuslage &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;f&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/label&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;output class=&amp;quot;led&amp;quot; id=&amp;quot;outFokus&amp;quot;&amp;gt;+3,0 mm&amp;lt;/output&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;track-wrap&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;input type=&amp;quot;range&amp;quot; id=&amp;quot;slFokus&amp;quot; min=&amp;quot;-4&amp;quot; max=&amp;quot;4&amp;quot; step=&amp;quot;0.1&amp;quot; value=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;span class=&amp;quot;mark mark-zero&amp;quot; style=&amp;quot;left:50%&amp;quot; title=&amp;quot;0 = Fokus auf der Oberfläche&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-scale&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;−4 mm&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;hint&amp;quot;&amp;gt;0 = auf der Oberfläche&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;+4 mm&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;mod&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;label for=&amp;quot;slDurchmesser&amp;quot;&amp;gt;Strahldurchmesser &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;d₀&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/label&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;output class=&amp;quot;led&amp;quot; id=&amp;quot;outDurchmesser&amp;quot;&amp;gt;1,80 mm&amp;lt;/output&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;track-wrap&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;input type=&amp;quot;range&amp;quot; id=&amp;quot;slDurchmesser&amp;quot; min=&amp;quot;0.2&amp;quot; max=&amp;quot;2&amp;quot; step=&amp;quot;0.05&amp;quot; value=&amp;quot;1.8&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-scale&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;0,2 mm&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;hint&amp;quot;&amp;gt;Fleckgröße des Impulses&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;2,0 mm&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;mod&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;label for=&amp;quot;slDauer&amp;quot;&amp;gt;Impulsdauer &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;t&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/label&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;output class=&amp;quot;led&amp;quot; id=&amp;quot;outDauer&amp;quot;&amp;gt;5,0 ms&amp;lt;/output&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;track-wrap&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;input type=&amp;quot;range&amp;quot; id=&amp;quot;slDauer&amp;quot; min=&amp;quot;0.5&amp;quot; max=&amp;quot;15&amp;quot; step=&amp;quot;0.5&amp;quot; value=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;span class=&amp;quot;mark mark-key&amp;quot; style=&amp;quot;left:74.14%&amp;quot; title=&amp;quot;ab 11,25 ms: Keyhole-Gefahr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-scale&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;0,5 ms&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;hint warn&amp;quot;&amp;gt;| = Keyhole-Grenze (75 %)&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;15 ms&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;mod&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;label for=&amp;quot;slSpannung&amp;quot;&amp;gt;Spannung &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;U&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/label&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;output class=&amp;quot;led&amp;quot; id=&amp;quot;outSpannung&amp;quot;&amp;gt;250 V&amp;lt;/output&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;track-wrap&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;input type=&amp;quot;range&amp;quot; id=&amp;quot;slSpannung&amp;quot; min=&amp;quot;160&amp;quot; max=&amp;quot;400&amp;quot; step=&amp;quot;5&amp;quot; value=&amp;quot;250&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;span class=&amp;quot;mark mark-key&amp;quot; style=&amp;quot;left:58.33%&amp;quot; title=&amp;quot;ab 300 V: Keyhole-Gefahr&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mod-scale&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;160 V&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;hint warn&amp;quot;&amp;gt;| = Keyhole-Grenze (75 %)&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;400 V&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;prognose&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;prog-title&amp;quot;&amp;gt;Vorschau — erwarteter Punkt&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;prog-vals&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;div&amp;gt;Ø &amp;lt;output id=&amp;quot;progD&amp;quot;&amp;gt;–&amp;lt;/output&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;div&amp;gt;Tiefe &amp;lt;output id=&amp;quot;progT&amp;quot;&amp;gt;–&amp;lt;/output&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;prog-warn&amp;quot; id=&amp;quot;progWarn&amp;quot; hidden&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;feedback&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;feedback-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;div class=&amp;quot;panel-title&amp;quot;&amp;gt;Bewertung&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;div class=&amp;quot;ampel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
              &amp;lt;span class=&amp;quot;led-dot green&amp;quot; id=&amp;quot;ledGruen&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
              &amp;lt;span class=&amp;quot;led-dot amber&amp;quot; id=&amp;quot;ledGelb&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
              &amp;lt;span class=&amp;quot;led-dot red&amp;quot; id=&amp;quot;ledRot&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;status-display&amp;quot; id=&amp;quot;statusText&amp;quot;&amp;gt;Bereit — Parameter einstellen, dann mit dem Fadenkreuz in die Draufsicht klicken.&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;mess&amp;quot; id=&amp;quot;messText&amp;quot;&amp;gt;Ø – · Tiefe – · Punkte: 0&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
        &amp;lt;div class=&amp;quot;keys&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;button class=&amp;quot;key key-accent&amp;quot; id=&amp;quot;btnReport&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot;&amp;gt;Auswertung&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;button class=&amp;quot;key&amp;quot; id=&amp;quot;btnReset&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot;&amp;gt;Parameter zurücksetzen&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;button class=&amp;quot;key&amp;quot; id=&amp;quot;btnUndo&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot;&amp;gt;Letzten Punkt löschen&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;button class=&amp;quot;key key-danger&amp;quot; id=&amp;quot;btnClear&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot;&amp;gt;Alle Punkte löschen&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;monitors&amp;quot; id=&amp;quot;monitors&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;figure class=&amp;quot;screen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;figcaption&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;span class=&amp;quot;cap-text&amp;quot;&amp;gt;Draufsicht — &amp;lt;span id=&amp;quot;sideInd&amp;quot;&amp;gt;Seite A (oben)&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
            &amp;lt;button class=&amp;quot;key-small&amp;quot; id=&amp;quot;btnFlip&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot; title=&amp;quot;Das Blech umdrehen, um die Gegenlage von der anderen Seite zu schweißen&amp;quot;&amp;gt;⟲ Blech wenden&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;/figcaption&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;bezel&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;canvas id=&amp;quot;cvTop&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/canvas&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;p class=&amp;quot;screen-note&amp;quot;&amp;gt;Sichtbar sind nur die Punkte der aktuell oben liegenden Seite · Nummern = Schussreihenfolge.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/figure&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;figure class=&amp;quot;screen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;figcaption&amp;gt;Schnitt A–A — quer zur Stoßfuge&amp;lt;/figcaption&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;div class=&amp;quot;bezel&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;canvas id=&amp;quot;cvCut&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/canvas&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;p class=&amp;quot;screen-note&amp;quot;&amp;gt;Vereinfachung: Alle Schweißpunkte werden in die Schnittebene A–A projiziert.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/figure&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/section&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &amp;lt;section class=&amp;quot;didaktik&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;h2&amp;gt;Wissen &amp;amp;amp; Lernhinweise&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;p class=&amp;quot;lead&amp;quot;&amp;gt;Beim Laserschweißen entscheiden vier Parameter gemeinsam über Größe und Tiefe des Schweißpunkts. Hier steht, was jeder einzelne bewirkt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;lt;div class=&amp;quot;cards&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card full&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;So funktioniert der Simulator&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Stelle die vier Parameter am Bedienpanel ein — die &amp;lt;strong&amp;gt;Vorschau&amp;lt;/strong&amp;gt; zeigt sofort, wie groß und tief der nächste Punkt würde.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Ziele mit dem &amp;lt;strong&amp;gt;Fadenkreuz&amp;lt;/strong&amp;gt; in der Draufsicht auf die Stoßfuge. Ein Klick (oder Tippen) löst den Laserimpuls aus.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Prüfe das Ergebnis in &amp;lt;strong&amp;gt;Draufsicht&amp;lt;/strong&amp;gt;, &amp;lt;strong&amp;gt;Schnitt A–A&amp;lt;/strong&amp;gt; und in der &amp;lt;strong&amp;gt;Bewertung&amp;lt;/strong&amp;gt; (Ampel).&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Verbessere die Parameter und setze den nächsten Punkt — so lange, bis die Fuge dicht verschweißt ist.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;3&amp;amp;nbsp;mm Blech schaffst du selten von einer Seite: Mit &amp;lt;strong&amp;gt;„Blech wenden“&amp;lt;/strong&amp;gt; drehst du das Werkstück um und schweißt die &amp;lt;strong&amp;gt;Gegenlage&amp;lt;/strong&amp;gt; — im Schnitt siehst du, ob sich die Keile in der Blechmitte überlappen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Die &amp;lt;strong&amp;gt;Auswertung&amp;lt;/strong&amp;gt; zeigt dir zum Schluss alle Parameter, die prozentuale Überlappung der Punkte und wie genau du die Fuge getroffen hast.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ol&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Fokuslage &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;f&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Nur im Fokus erreicht der Strahl seine höchste Leistungsdichte. Liegt der Fokus über (+) oder unter (−) der Werkstückoberfläche, verteilt sich die Energie: Der Fleck wird größer und unschärfer, die Einschweißtiefe sinkt deutlich.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=&amp;quot;merke&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Merke:&amp;lt;/strong&amp;gt; Fokus auf die Oberfläche (0&amp;amp;nbsp;mm) = schmalster und tiefster Punkt. Bewusstes Defokussieren nutzt man nur zum Glätten.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Strahldurchmesser &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;d₀&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Impulsenergie verteilt sich auf die Fläche des Laserflecks. Doppelter Durchmesser bedeutet nur noch ein Viertel der Energiedichte — der Punkt wird breit und flach. Ein kleiner Durchmesser bündelt die Energie: schmal und tief.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=&amp;quot;merke&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Merke:&amp;lt;/strong&amp;gt; Energiedichte = Energie ÷ Fläche. Die Fläche wächst mit dem Quadrat des Durchmessers.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Impulsdauer &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;t&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Sie bestimmt, wie lange die Energie einwirkt. Längere Impulse schmelzen mehr Werkstoff auf, bringen aber auch mehr Wärme ins Werkstück — die Wärmeeinflusszone wächst, filigrane Gerüste können sich verziehen.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=&amp;quot;merke&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/strong&amp;gt; Über 75&amp;amp;nbsp;% (ab 11,25&amp;amp;nbsp;ms) droht ein Keyhole.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Spannung &amp;lt;span class=&amp;quot;sym&amp;quot;&amp;gt;U&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Die Spannung lädt die Kondensatoren der Blitzlampe. Die Impulsenergie wächst etwa &amp;lt;strong&amp;gt;quadratisch&amp;lt;/strong&amp;gt; mit der Spannung — schon kleine Änderungen wirken deshalb stark auf die Einschweißtiefe.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=&amp;quot;merke&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Achtung:&amp;lt;/strong&amp;gt; Über 75&amp;amp;nbsp;% (ab 300&amp;amp;nbsp;V) droht ein Keyhole.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card warn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Das Keyhole&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p&amp;gt;Wird die Intensität zu hoch — Spannung &amp;lt;em&amp;gt;oder&amp;lt;/em&amp;gt; Impulsdauer über 75&amp;amp;nbsp;% —, verdampft Metall im Zentrum des Punkts. Es entsteht eine Dampfkapillare, das &amp;lt;strong&amp;gt;Keyhole&amp;lt;/strong&amp;gt;: von oben ein dunkles Loch, im Schnitt ein Trichter oben am Schweißpunkt.&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;p class=&amp;quot;merke&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Folgen:&amp;lt;/strong&amp;gt; Poren, Krater, Spritzer. In der Zahntechnik fast immer unerwünscht — Werte unter der 75-%-Marke halten!&amp;lt;/p&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div class=&amp;quot;card&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;h3&amp;gt;Dichte Naht an der Stoßfuge&amp;lt;/h3&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Punkt für Punkt &amp;lt;strong&amp;gt;entlang der Fuge&amp;lt;/strong&amp;gt; arbeiten — jeder Punkt muss die Fuge vollständig überdecken.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Jeder neue Punkt überlappt den vorherigen um &amp;lt;strong&amp;gt;60–80&amp;amp;nbsp;%&amp;lt;/strong&amp;gt; und schmilzt ihn teilweise wieder auf: So entsteht eine dichte Naht.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;Bei 3&amp;amp;nbsp;mm Dicke: erst Seite A schweißen, dann das Blech wenden und die &amp;lt;strong&amp;gt;Gegenlage&amp;lt;/strong&amp;gt; von Seite B setzen — Lage und Gegenlage müssen sich in der Blechmitte überlappen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
          &amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Praxis:&amp;lt;/strong&amp;gt; NEM-Legierungen und Titan werden unter Argon-Schutzgas geschweißt. Wenig Wärmeeintrag = wenig Verzug an Klammern, Gerüsten und Brücken.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;/ul&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/section&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/main&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;footer&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Übungsseite für den Berufsschulunterricht Zahntechnik · läuft vollständig offline im Browser · keine Datenspeicherung, keine Datenübertragung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/footer&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;overlay&amp;quot; id=&amp;quot;reportOverlay&amp;quot; hidden&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;div class=&amp;quot;report&amp;quot; role=&amp;quot;dialog&amp;quot; aria-labelledby=&amp;quot;reportTitle&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;div class=&amp;quot;report-head&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;h2 id=&amp;quot;reportTitle&amp;quot;&amp;gt;Auswertung&amp;lt;/h2&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;div&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;button class=&amp;quot;key-small&amp;quot; id=&amp;quot;btnExport&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot; title=&amp;quot;Alle Inhalte der Auswertung als Textdatei speichern&amp;quot;&amp;gt;⬇ Als Textdatei&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
        &amp;lt;button class=&amp;quot;report-close&amp;quot; id=&amp;quot;btnReportClose&amp;quot; type=&amp;quot;button&amp;quot; aria-label=&amp;quot;Auswertung schließen&amp;quot;&amp;gt;×&amp;lt;/button&amp;gt;&lt;br /&gt;
      &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
    &amp;lt;div class=&amp;quot;report-body&amp;quot; id=&amp;quot;reportBody&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
  &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;use strict&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Konfiguration — alle Konstanten und didaktischen Schwellen&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
const CONFIG = {&lt;br /&gt;
  U_MIN: 160, U_MAX: 400,        // Spannung [V]&lt;br /&gt;
  T_MIN: 0.5, T_MAX: 15,         // Impulsdauer [ms]&lt;br /&gt;
  D_MIN: 0.2, D_MAX: 2.0,        // Strahldurchmesser [mm]&lt;br /&gt;
  F_MIN: -4,  F_MAX: 4,          // Fokuslage [mm]&lt;br /&gt;
  BLECH: 3.0,                    // Werkstückdicke [mm]&lt;br /&gt;
  VIEW_W: 12, VIEW_H: 6,         // Draufsicht-Ausschnitt [mm]&lt;br /&gt;
  CUT_AIR: 1.3, CUT_BELOW: 1.1,  // Luft über / Rand unter dem Blech im Schnitt [mm]&lt;br /&gt;
  C_DEFOKUS: 0.35,               // Fleckaufweitung pro mm Defokus&lt;br /&gt;
  F_C: 2.0,                      // charakteristische Defokuslänge [mm]&lt;br /&gt;
  K_TIEFE: 1.9,                  // Tiefen-Skalierung [mm]&lt;br /&gt;
  KEY_SCHWELLE: 0.75,            // Keyhole ab 75 % von U_MAX bzw. T_MAX&lt;br /&gt;
  KEY_FAKTOR: 1.25,              // Tiefschweißeffekt beim Keyhole&lt;br /&gt;
  TIEFE_MIN: 0.8,                // Bewertung: Mindest-Einschweißtiefe [mm]&lt;br /&gt;
  DWELD_MAX: 1.5,                // Bewertung: maximaler Fleckdurchmesser [mm]&lt;br /&gt;
  START: { fokus: 3.0, durchmesser: 1.8, dauer: 5, spannung: 250 }&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
const FUGE_X = CONFIG.VIEW_W / 2;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
const state = {&lt;br /&gt;
  params: { ...CONFIG.START },&lt;br /&gt;
  punkte: [],&lt;br /&gt;
  seite: &#039;A&#039;,            // aktuell nach oben liegende Blechseite (&#039;A&#039; oder &#039;B&#039;)&lt;br /&gt;
  hoverIndex: -1,&lt;br /&gt;
  fadenkreuz: { x: 0, y: 0, sichtbar: false },&lt;br /&gt;
  blitz: { t: 0, x: 0, y: 0, r: 0 }&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
// y-Koordinate eines Punkts in der aktuellen Draufsicht (Wenden spiegelt oben/unten)&lt;br /&gt;
function viewY(pkt) {&lt;br /&gt;
  return state.seite === &#039;A&#039; ? pkt.yA : CONFIG.VIEW_H - pkt.yA;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Physik-Modell&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function computeErgebnis(p) {&lt;br /&gt;
  const u = p.spannung / CONFIG.U_MAX;&lt;br /&gt;
  const tau = p.dauer / CONFIG.T_MAX;&lt;br /&gt;
  const eRel = u * u * tau;                                  // Impulsenergie ~ U² · t&lt;br /&gt;
  const dSpot = p.durchmesser + CONFIG.C_DEFOKUS * Math.abs(p.fokus);&lt;br /&gt;
  const iRel = eRel / (dSpot * dSpot);                       // Flächenenergiedichte&lt;br /&gt;
  const fDef = 1 / (1 + Math.pow(p.fokus / CONFIG.F_C, 2)); // Defokus senkt die Tiefenwirkung&lt;br /&gt;
  const keyhole = p.spannung &amp;gt; CONFIG.KEY_SCHWELLE * CONFIG.U_MAX&lt;br /&gt;
               || p.dauer    &amp;gt; CONFIG.KEY_SCHWELLE * CONFIG.T_MAX;&lt;br /&gt;
  let tiefe = CONFIG.K_TIEFE * Math.sqrt(iRel) * fDef;&lt;br /&gt;
  if (keyhole) tiefe *= CONFIG.KEY_FAKTOR;&lt;br /&gt;
  const durch = tiefe &amp;gt;= CONFIG.BLECH;&lt;br /&gt;
  tiefe = Math.min(tiefe, CONFIG.BLECH);&lt;br /&gt;
  const dWeld = dSpot * (0.75 + 0.5 * Math.pow(eRel, 0.4));&lt;br /&gt;
  return {&lt;br /&gt;
    dSpot, dWeld,&lt;br /&gt;
    dHaz: 1.4 * dWeld,&lt;br /&gt;
    tiefe, keyhole, durch,&lt;br /&gt;
    dKrater: 0.3 * dWeld,&lt;br /&gt;
    kraterTiefe: Math.min(0.5 * tiefe, 0.8)&lt;br /&gt;
  };&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Bewertung (erste zutreffende Regel gewinnt)&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function bewerten(x, p, erg) {&lt;br /&gt;
  const abstand = Math.abs(x - FUGE_X);&lt;br /&gt;
  if (erg.durch) return { status: &#039;rot&#039;, text: &#039;Durchgeschweißt! Die Energie ist zu hoch für 3 mm Blech — Spannung oder Impulsdauer senken.&#039; };&lt;br /&gt;
  if (erg.keyhole) return { status: &#039;rot&#039;, text: &#039;Keyhole! Spannung oder Impulsdauer liegt über 75 % — Gefahr von Poren und Kratern.&#039; };&lt;br /&gt;
  if (abstand &amp;gt; erg.dWeld / 2) return { status: &#039;rot&#039;, text: &#039;Neben der Fuge — der Punkt verbindet die beiden Teile nicht.&#039; };&lt;br /&gt;
  if (erg.tiefe &amp;lt; CONFIG.TIEFE_MIN) {&lt;br /&gt;
    if (erg.dWeld &amp;gt; CONFIG.DWELD_MAX) return { status: &#039;gelb&#039;, text: &#039;Zu flach und zu breit — Fokuslage und Strahldurchmesser prüfen.&#039; };&lt;br /&gt;
    if (Math.abs(p.fokus) &amp;gt; 1) return { status: &#039;gelb&#039;, text: &#039;Zu flach — Fokuslage prüfen: Der Fokus liegt nicht auf der Oberfläche.&#039; };&lt;br /&gt;
    if (p.durchmesser &amp;gt; 1.2) return { status: &#039;gelb&#039;, text: &#039;Zu flach — der Strahl ist zu breit, die Energie verteilt sich.&#039; };&lt;br /&gt;
    return { status: &#039;gelb&#039;, text: &#039;Zu flach — mehr Energie nötig: Spannung oder Impulsdauer erhöhen.&#039; };&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  if (erg.dWeld &amp;gt; CONFIG.DWELD_MAX) return { status: &#039;gelb&#039;, text: &#039;Schweißfleck zu groß — Strahldurchmesser oder Fokuslage prüfen.&#039; };&lt;br /&gt;
  return { status: &#039;gruen&#039;, text: &#039;Gut! Fuge sicher erfasst, Einschweißtiefe &#039; + fmt(erg.tiefe) + &#039; mm.&#039; };&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   DOM-Referenzen&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
const $ = id =&amp;gt; document.getElementById(id);&lt;br /&gt;
const cvTop = $(&#039;cvTop&#039;), cvCut = $(&#039;cvCut&#039;);&lt;br /&gt;
const ctxTop = cvTop.getContext(&#039;2d&#039;), ctxCut = cvCut.getContext(&#039;2d&#039;);&lt;br /&gt;
const slider = {&lt;br /&gt;
  fokus: $(&#039;slFokus&#039;), durchmesser: $(&#039;slDurchmesser&#039;),&lt;br /&gt;
  dauer: $(&#039;slDauer&#039;), spannung: $(&#039;slSpannung&#039;)&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
const out = {&lt;br /&gt;
  fokus: $(&#039;outFokus&#039;), durchmesser: $(&#039;outDurchmesser&#039;),&lt;br /&gt;
  dauer: $(&#039;outDauer&#039;), spannung: $(&#039;outSpannung&#039;)&lt;br /&gt;
};&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
let pxProMm = 40;   // wird bei sizeCanvases() gesetzt (CSS-Pixel pro mm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Formatierung (deutsches Dezimalkomma)&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function fmt(v, dec = 2) {&lt;br /&gt;
  return v.toFixed(dec).replace(&#039;.&#039;, &#039;,&#039;).replace(&#039;-&#039;, &#039;−&#039;);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
function fmtFokus(v) {&lt;br /&gt;
  if (Math.abs(v) &amp;lt; 0.001) return &#039;0,0 mm&#039;;&lt;br /&gt;
  return (v &amp;gt; 0 ? &#039;+&#039; : &#039;−&#039;) + fmt(Math.abs(v), 1) + &#039; mm&#039;;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Canvas-Größen (devicePixelRatio-scharf, x-deckungsgleich)&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function sizeCanvases() {&lt;br /&gt;
  const cssW = cvTop.parentElement.clientWidth - 0; // Bezel-Innenbreite&lt;br /&gt;
  if (cssW &amp;lt;= 0) return;&lt;br /&gt;
  pxProMm = cssW / CONFIG.VIEW_W;&lt;br /&gt;
  const dpr = window.devicePixelRatio || 1;&lt;br /&gt;
  const topH = CONFIG.VIEW_H * pxProMm;&lt;br /&gt;
  const cutH = (CONFIG.CUT_AIR + CONFIG.BLECH + CONFIG.CUT_BELOW) * pxProMm;&lt;br /&gt;
  for (const [cv, h] of [[cvTop, topH], [cvCut, cutH]]) {&lt;br /&gt;
    cv.width = Math.round(cssW * dpr);&lt;br /&gt;
    cv.height = Math.round(h * dpr);&lt;br /&gt;
    cv.style.height = h + &#039;px&#039;;&lt;br /&gt;
    cv.getContext(&#039;2d&#039;).setTransform(dpr, 0, 0, dpr, 0, 0);&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
const mm = v =&amp;gt; v * pxProMm;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Zeichnen — Draufsicht&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function drawTop() {&lt;br /&gt;
  const W = mm(CONFIG.VIEW_W), H = mm(CONFIG.VIEW_H);&lt;br /&gt;
  const ctx = ctxTop;&lt;br /&gt;
  ctx.clearRect(0, 0, W, H);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Blechhälften (gebürstetes Metall, links minimal heller)&lt;br /&gt;
  const halves = [&lt;br /&gt;
    { x0: 0, x1: mm(FUGE_X), base: [&#039;#d3dade&#039;, &#039;#c3cacf&#039;, &#039;#ccd3d7&#039;] },&lt;br /&gt;
    { x0: mm(FUGE_X), x1: W, base: [&#039;#c8cfd4&#039;, &#039;#b8bfc4&#039;, &#039;#c1c8cd&#039;] }&lt;br /&gt;
  ];&lt;br /&gt;
  for (const h of halves) {&lt;br /&gt;
    const g = ctx.createLinearGradient(0, 0, 0, H);&lt;br /&gt;
    g.addColorStop(0, h.base[0]); g.addColorStop(0.5, h.base[1]); g.addColorStop(1, h.base[2]);&lt;br /&gt;
    ctx.fillStyle = g;&lt;br /&gt;
    ctx.fillRect(h.x0, 0, h.x1 - h.x0, H);&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  // Schleifriefen&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  for (let i = 0; i &amp;lt; 26; i++) {&lt;br /&gt;
    const y = (i * 37.3) % H;&lt;br /&gt;
    ctx.strokeStyle = i % 2 ? &#039;rgba(255,255,255,0.10)&#039; : &#039;rgba(40,50,56,0.07)&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.moveTo(0, y); ctx.lineTo(W, y); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Stoßfuge (dunkle Nut in der Mitte)&lt;br /&gt;
  const fx = mm(FUGE_X);&lt;br /&gt;
  const fg = ctx.createLinearGradient(fx - 3, 0, fx + 3, 0);&lt;br /&gt;
  fg.addColorStop(0, &#039;rgba(30,36,40,0)&#039;);&lt;br /&gt;
  fg.addColorStop(0.5, &#039;rgba(24,29,33,0.95)&#039;);&lt;br /&gt;
  fg.addColorStop(1, &#039;rgba(30,36,40,0)&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = fg;&lt;br /&gt;
  ctx.fillRect(fx - 3, 0, 6, H);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(255,255,255,0.25)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillRect(fx + 2, 0, 1, H);&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;11px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(40,48,54,0.85)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(&#039;Stoßfuge&#039;, fx + 7, 14);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Schnittlinie A–A&lt;br /&gt;
  const ay = mm(CONFIG.VIEW_H / 2);&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(34,60,70,0.55)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  ctx.setLineDash([9, 4, 2, 4]);&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.moveTo(0, ay); ctx.lineTo(W, ay); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  ctx.setLineDash([]);&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;bold 13px &amp;quot;Rajdhani&amp;quot;, sans-serif&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(24,110,96,0.95)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(&#039;A&#039;, 5, ay - 6);&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(&#039;A&#039;, W - 14, ay - 6);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Schweißpunkte: nur die der aktuell oben liegenden Seite sind sichtbar&lt;br /&gt;
  state.punkte.forEach((pkt, i) =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
    if (pkt.seite !== state.seite) return;&lt;br /&gt;
    drawSpotTop(ctx, pkt, viewY(pkt), i, i === state.punkte.length - 1, i === state.hoverIndex);&lt;br /&gt;
  });&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Lineal&lt;br /&gt;
  drawRuler(ctx, H, &#039;rgba(35,42,47,0.75)&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Vignette (Okular-Effekt)&lt;br /&gt;
  const v = ctx.createRadialGradient(W / 2, H / 2, Math.min(W, H) * 0.35, W / 2, H / 2, Math.max(W, H) * 0.72);&lt;br /&gt;
  v.addColorStop(0, &#039;rgba(0,0,0,0)&#039;);&lt;br /&gt;
  v.addColorStop(1, &#039;rgba(5,10,14,0.4)&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = v;&lt;br /&gt;
  ctx.fillRect(0, 0, W, H);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Laserblitz&lt;br /&gt;
  if (state.blitz.t &amp;gt; 0) {&lt;br /&gt;
    const b = state.blitz;&lt;br /&gt;
    const r = mm(Math.max(b.r, 0.4)) * (1.6 - 0.6 * b.t);&lt;br /&gt;
    const g = ctx.createRadialGradient(mm(b.x), mm(b.y), 0, mm(b.x), mm(b.y), r);&lt;br /&gt;
    g.addColorStop(0, &#039;rgba(255,255,240,&#039; + (0.95 * b.t) + &#039;)&#039;);&lt;br /&gt;
    g.addColorStop(0.6, &#039;rgba(160,240,255,&#039; + (0.5 * b.t) + &#039;)&#039;);&lt;br /&gt;
    g.addColorStop(1, &#039;rgba(160,240,255,0)&#039;);&lt;br /&gt;
    ctx.fillStyle = g;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(mm(b.x), mm(b.y), r, 0, 7); ctx.fill();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Fadenkreuz + Vorschaukreis&lt;br /&gt;
  if (state.fadenkreuz.sichtbar) {&lt;br /&gt;
    const k = state.fadenkreuz;&lt;br /&gt;
    const erg = computeErgebnis(state.params);&lt;br /&gt;
    ctx.strokeStyle = &#039;rgba(111,217,242,0.85)&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.moveTo(mm(k.x), 0); ctx.lineTo(mm(k.x), H); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.moveTo(0, mm(k.y)); ctx.lineTo(W, mm(k.y)); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
    ctx.setLineDash([5, 4]);&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(mm(k.x), mm(k.y), mm(erg.dWeld / 2), 0, 7); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
    ctx.setLineDash([]);&lt;br /&gt;
    ctx.fillStyle = &#039;rgba(111,217,242,0.9)&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(mm(k.x), mm(k.y), 2, 0, 7); ctx.fill();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function drawSpotTop(ctx, pkt, y, idx, istLetzter, istHover) {&lt;br /&gt;
  const e = pkt.erg;&lt;br /&gt;
  const cx = mm(pkt.x), cy = mm(y);&lt;br /&gt;
  const rW = mm(e.dWeld / 2), rH = mm(e.dHaz / 2);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Wärmeeinflusszone (Anlauffarben: braun → blau → transparent)&lt;br /&gt;
  const t0 = Math.max(0.05, (e.dWeld / e.dHaz) * 0.95);&lt;br /&gt;
  const hz = ctx.createRadialGradient(cx, cy, 0, cx, cy, rH);&lt;br /&gt;
  hz.addColorStop(Math.max(0, t0 - 0.03), &#039;rgba(150,112,60,0)&#039;);&lt;br /&gt;
  hz.addColorStop(t0, &#039;rgba(150,112,60,0.55)&#039;);&lt;br /&gt;
  hz.addColorStop(Math.min(1, t0 + (1 - t0) * 0.5), &#039;rgba(86,112,168,0.42)&#039;);&lt;br /&gt;
  hz.addColorStop(1, &#039;rgba(86,112,168,0)&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = hz;&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rH, 0, 7); ctx.fill();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Schmelzlinse (erstarrte, hellere Oberfläche)&lt;br /&gt;
  const wp = ctx.createRadialGradient(cx - rW * 0.25, cy - rW * 0.25, 0, cx, cy, rW);&lt;br /&gt;
  wp.addColorStop(0, &#039;#f0f4f6&#039;);&lt;br /&gt;
  wp.addColorStop(0.55, &#039;#dbe1e4&#039;);&lt;br /&gt;
  wp.addColorStop(0.85, &#039;#c4cbcf&#039;);&lt;br /&gt;
  wp.addColorStop(1, &#039;#b2b9be&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = wp;&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rW, 0, 7); ctx.fill();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Erstarrungsringe&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(80,90,97,0.22)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  for (const f of [0.42, 0.64, 0.85]) {&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rW * f, 0, 7); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(120,130,137,0.8)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rW, 0, 7); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Keyhole: dunkler Krater in der Mitte&lt;br /&gt;
  if (e.keyhole) {&lt;br /&gt;
    const rK = Math.max(mm(e.dKrater / 2), 2.5);&lt;br /&gt;
    const kg = ctx.createRadialGradient(cx, cy, 0, cx, cy, rK);&lt;br /&gt;
    kg.addColorStop(0, &#039;#04060a&#039;);&lt;br /&gt;
    kg.addColorStop(0.6, &#039;#12171c&#039;);&lt;br /&gt;
    kg.addColorStop(1, &#039;#2c333a&#039;);&lt;br /&gt;
    ctx.fillStyle = kg;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rK, 0, 7); ctx.fill();&lt;br /&gt;
    ctx.strokeStyle = &#039;rgba(245,248,250,0.75)&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rK, 0, 7); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Markierung: letzter Punkt / Hover&lt;br /&gt;
  if (istHover || istLetzter) {&lt;br /&gt;
    ctx.strokeStyle = istHover ? &#039;rgba(111,217,242,0.95)&#039; : &#039;rgba(34,199,169,0.85)&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.lineWidth = istHover ? 2 : 1.5;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath(); ctx.arc(cx, cy, rW + 3, 0, 7); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
    ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Punktnummer (Schussreihenfolge)&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;10px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(35,45,52,0.9)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(String(idx + 1), cx + rW * 0.71 + 3, cy - rW * 0.71 - 3);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Zeichnen — Schnitt A–A&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function drawCut() {&lt;br /&gt;
  const W = mm(CONFIG.VIEW_W);&lt;br /&gt;
  const H = mm(CONFIG.CUT_AIR + CONFIG.BLECH + CONFIG.CUT_BELOW);&lt;br /&gt;
  const ys = mm(CONFIG.CUT_AIR);            // Oberkante Blech&lt;br /&gt;
  const yb = ys + mm(CONFIG.BLECH);         // Unterkante Blech&lt;br /&gt;
  const ctx = ctxCut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Luft / Hintergrund&lt;br /&gt;
  ctx.clearRect(0, 0, W, H);&lt;br /&gt;
  const air = ctx.createLinearGradient(0, 0, 0, H);&lt;br /&gt;
  air.addColorStop(0, &#039;#131920&#039;);&lt;br /&gt;
  air.addColorStop(1, &#039;#0d1116&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = air;&lt;br /&gt;
  ctx.fillRect(0, 0, W, H);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Blechquerschnitt&lt;br /&gt;
  const met = ctx.createLinearGradient(0, ys, 0, yb);&lt;br /&gt;
  met.addColorStop(0, &#039;#ccd3d7&#039;);&lt;br /&gt;
  met.addColorStop(0.5, &#039;#bdc4c9&#039;);&lt;br /&gt;
  met.addColorStop(1, &#039;#aab1b6&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = met;&lt;br /&gt;
  ctx.fillRect(0, ys, W, yb - ys);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Schraffur (45°, wie in der technischen Zeichnung)&lt;br /&gt;
  ctx.save();&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.rect(0, ys, W, yb - ys); ctx.clip();&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(50,60,66,0.16)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  const step = mm(0.28);&lt;br /&gt;
  for (let x = -H; x &amp;lt; W + H; x += step) {&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath();&lt;br /&gt;
    ctx.moveTo(x, yb);&lt;br /&gt;
    ctx.lineTo(x + (yb - ys), ys);&lt;br /&gt;
    ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ctx.restore();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Stoßfuge im Querschnitt&lt;br /&gt;
  const fx = mm(FUGE_X);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(24,29,33,0.85)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillRect(fx - 1.2, ys, 2.4, yb - ys);&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;11px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(180,195,204,0.6)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(&#039;Stoßfuge&#039;, fx + 6, 16);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Schweißpunkte als Keile: Seite A von oben, Seite B (Gegenlage) von unten&lt;br /&gt;
  state.punkte.forEach((pkt, i) =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
    drawWedge(ctx, pkt, i, ys, yb, i === state.punkte.length - 1, i === state.hoverIndex);&lt;br /&gt;
  });&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Ober- und Unterkante&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(235,241,244,0.55)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1.5;&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.moveTo(0, ys); ctx.lineTo(W, ys); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(235,241,244,0.3)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.moveTo(0, yb); ctx.lineTo(W, yb); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Maßlinie 3 mm links&lt;br /&gt;
  const mx = mm(0.55);&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = &#039;rgba(111,217,242,0.8)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(111,217,242,0.95)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath(); ctx.moveTo(mx, ys); ctx.lineTo(mx, yb); ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  for (const [yy, dir] of [[ys, 1], [yb, -1]]) {&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath();&lt;br /&gt;
    ctx.moveTo(mx, yy);&lt;br /&gt;
    ctx.lineTo(mx - 3.5, yy + dir * 8);&lt;br /&gt;
    ctx.lineTo(mx + 3.5, yy + dir * 8);&lt;br /&gt;
    ctx.closePath(); ctx.fill();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;12px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(&#039;3 mm&#039;, mx + 7, (ys + yb) / 2 + 4);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Lineal (deckungsgleich mit der Draufsicht)&lt;br /&gt;
  drawRuler(ctx, H, &#039;rgba(170,185,194,0.6)&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Seitenbeschriftung (aktive Schweißseite hervorgehoben)&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;11px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = state.seite === &#039;A&#039; ? &#039;rgba(111,217,242,0.95)&#039; : &#039;rgba(143,160,168,0.5)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(state.seite === &#039;A&#039; ? &#039;Seite A (oben) · Impuls ↓&#039; : &#039;Seite A (oben)&#039;, W - mm(3.6), 16);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = state.seite === &#039;B&#039; ? &#039;rgba(111,217,242,0.95)&#039; : &#039;rgba(143,160,168,0.5)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(state.seite === &#039;B&#039; ? &#039;Seite B (unten) · Impuls ↑&#039; : &#039;Seite B (unten)&#039;, W - mm(3.6), yb + 20);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function drawWedge(ctx, pkt, idx, ys, yb, istLetzter, istHover) {&lt;br /&gt;
  const e = pkt.erg;&lt;br /&gt;
  const cx = mm(pkt.x);&lt;br /&gt;
  const w = Math.max(mm(e.dWeld / 2), 3);           // halbe Breite an der Einstrahlfläche&lt;br /&gt;
  const T = Math.max(mm(e.tiefe), 2);               // Mindest-Zeichentiefe 2 px&lt;br /&gt;
  const oben = pkt.seite === &#039;A&#039;;&lt;br /&gt;
  const base = oben ? ys : yb;                      // Fläche, auf die der Impuls trifft&lt;br /&gt;
  const dir = oben ? 1 : -1;                        // Keilrichtung ins Material&lt;br /&gt;
  const gegen = oben ? yb : ys;                     // gegenüberliegende Blechkante&lt;br /&gt;
  const alpha = istHover ? 1 : (istLetzter ? 0.95 : 0.55);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  ctx.save();&lt;br /&gt;
  ctx.globalAlpha = alpha;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Keil-/Nagelprofil&lt;br /&gt;
  ctx.beginPath();&lt;br /&gt;
  ctx.moveTo(cx - w, base);&lt;br /&gt;
  if (e.durch) {&lt;br /&gt;
    const rw = w * 0.22;                            // Wurzelbreite an der Gegenkante&lt;br /&gt;
    const sag = mm(0.18) * dir;                     // Wurzeldurchhang&lt;br /&gt;
    ctx.bezierCurveTo(cx - w * 0.9, base + dir * T * 0.35, cx - rw * 1.6, base + dir * T * 0.8, cx - rw, gegen);&lt;br /&gt;
    ctx.quadraticCurveTo(cx, gegen + sag, cx + rw, gegen);&lt;br /&gt;
    ctx.bezierCurveTo(cx + rw * 1.6, base + dir * T * 0.8, cx + w * 0.9, base + dir * T * 0.35, cx + w, base);&lt;br /&gt;
  } else {&lt;br /&gt;
    ctx.bezierCurveTo(cx - w * 0.9, base + dir * T * 0.32, cx - w * 0.3, base + dir * T * 0.75, cx, base + dir * T);&lt;br /&gt;
    ctx.bezierCurveTo(cx + w * 0.3, base + dir * T * 0.75, cx + w * 0.9, base + dir * T * 0.32, cx + w, base);&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  ctx.closePath();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  const g = ctx.createLinearGradient(0, base, 0, base + dir * Math.max(T, 8));&lt;br /&gt;
  g.addColorStop(0, &#039;#ffe9c6&#039;);&lt;br /&gt;
  g.addColorStop(0.45, &#039;#ecca92&#039;);&lt;br /&gt;
  g.addColorStop(1, &#039;#b98d5e&#039;);&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = g;&lt;br /&gt;
  ctx.fill();&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = istHover ? &#039;rgba(111,217,242,0.95)&#039;&lt;br /&gt;
                  : istLetzter ? &#039;rgba(34,199,169,0.9)&#039;&lt;br /&gt;
                  : &#039;rgba(122,90,51,0.9)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = (istHover || istLetzter) ? 1.8 : 1;&lt;br /&gt;
  ctx.stroke();&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Keyhole: Trichterkerbe an der Einstrahlseite&lt;br /&gt;
  if (e.keyhole) {&lt;br /&gt;
    const kw = Math.max(mm(e.dKrater / 2), 2.5);&lt;br /&gt;
    const kt = Math.max(mm(e.kraterTiefe), 3);&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath();&lt;br /&gt;
    ctx.moveTo(cx - kw, base - dir * 0.6);&lt;br /&gt;
    ctx.lineTo(cx, base + dir * kt);&lt;br /&gt;
    ctx.lineTo(cx + kw, base - dir * 0.6);&lt;br /&gt;
    ctx.closePath();&lt;br /&gt;
    ctx.fillStyle = &#039;#10151a&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.fill();&lt;br /&gt;
    ctx.strokeStyle = &#039;rgba(4,6,10,0.9)&#039;;&lt;br /&gt;
    ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
    ctx.stroke();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Punktnummer an der Einstrahlseite&lt;br /&gt;
  ctx.globalAlpha = Math.min(1, alpha + 0.25);&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;10px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = &#039;rgba(143,160,168,0.9)&#039;;&lt;br /&gt;
  ctx.fillText(String(idx + 1), cx - 3, oben ? ys - 5 : yb + 14);&lt;br /&gt;
  ctx.restore();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Lineal (mm-Skala, in beiden Ansichten identisch)&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function drawRuler(ctx, H, farbe) {&lt;br /&gt;
  ctx.strokeStyle = farbe;&lt;br /&gt;
  ctx.fillStyle = farbe;&lt;br /&gt;
  ctx.lineWidth = 1;&lt;br /&gt;
  ctx.font = &#039;9px &amp;quot;Share Tech Mono&amp;quot;, monospace&#039;;&lt;br /&gt;
  for (let x = 0; x &amp;lt;= CONFIG.VIEW_W + 0.001; x += 0.5) {&lt;br /&gt;
    const major = Math.abs(x - Math.round(x)) &amp;lt; 0.01;&lt;br /&gt;
    const h = major ? 7 : 4;&lt;br /&gt;
    ctx.beginPath();&lt;br /&gt;
    ctx.moveTo(mm(x), H);&lt;br /&gt;
    ctx.lineTo(mm(x), H - h);&lt;br /&gt;
    ctx.stroke();&lt;br /&gt;
    if (major &amp;amp;&amp;amp; x % 2 === 0 &amp;amp;&amp;amp; x &amp;gt; 0 &amp;amp;&amp;amp; x &amp;lt; CONFIG.VIEW_W) {&lt;br /&gt;
      ctx.fillText(String(x), mm(x) - (x &amp;gt;= 10 ? 6 : 3), H - 10);&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function drawAll() {&lt;br /&gt;
  drawTop();&lt;br /&gt;
  drawCut();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Anzeigen: Slider-Displays, Vorschau, Bewertung&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function updateOutputs() {&lt;br /&gt;
  const p = state.params;&lt;br /&gt;
  out.fokus.textContent = fmtFokus(p.fokus);&lt;br /&gt;
  out.durchmesser.textContent = fmt(p.durchmesser, 2) + &#039; mm&#039;;&lt;br /&gt;
  out.dauer.textContent = fmt(p.dauer, 1) + &#039; ms&#039;;&lt;br /&gt;
  out.spannung.textContent = p.spannung + &#039; V&#039;;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function updatePrognose() {&lt;br /&gt;
  const erg = computeErgebnis(state.params);&lt;br /&gt;
  $(&#039;progD&#039;).textContent = fmt(erg.dWeld) + &#039; mm&#039;;&lt;br /&gt;
  $(&#039;progT&#039;).textContent = fmt(erg.tiefe) + &#039; mm&#039;;&lt;br /&gt;
  const warn = $(&#039;progWarn&#039;);&lt;br /&gt;
  if (erg.durch &amp;amp;&amp;amp; erg.keyhole) { warn.textContent = &#039;⚠ Keyhole und Durchschweißung!&#039;; warn.hidden = false; }&lt;br /&gt;
  else if (erg.durch) { warn.textContent = &#039;⚠ Durchschweiß-Gefahr (3 mm Blech)!&#039;; warn.hidden = false; }&lt;br /&gt;
  else if (erg.keyhole) { warn.textContent = &#039;⚠ Keyhole-Bereich — über 75 %!&#039;; warn.hidden = false; }&lt;br /&gt;
  else warn.hidden = true;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function setAmpel(status) {&lt;br /&gt;
  $(&#039;ledGruen&#039;).classList.toggle(&#039;active&#039;, status === &#039;gruen&#039;);&lt;br /&gt;
  $(&#039;ledGelb&#039;).classList.toggle(&#039;active&#039;, status === &#039;gelb&#039;);&lt;br /&gt;
  $(&#039;ledRot&#039;).classList.toggle(&#039;active&#039;, status === &#039;rot&#039;);&lt;br /&gt;
  const disp = $(&#039;statusText&#039;);&lt;br /&gt;
  disp.classList.remove(&#039;st-gruen&#039;, &#039;st-gelb&#039;, &#039;st-rot&#039;);&lt;br /&gt;
  if (status) disp.classList.add(&#039;st-&#039; + status);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function zeigeStatus(text, status) {&lt;br /&gt;
  $(&#039;statusText&#039;).textContent = text;&lt;br /&gt;
  setAmpel(status || null);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function updateFeedback() {&lt;br /&gt;
  const n = state.punkte.length;&lt;br /&gt;
  if (n === 0) {&lt;br /&gt;
    zeigeStatus(&#039;Bereit — Parameter einstellen, dann mit dem Fadenkreuz in die Draufsicht klicken.&#039;, null);&lt;br /&gt;
    $(&#039;messText&#039;).textContent = &#039;Ø – · Tiefe – · Punkte: 0&#039;;&lt;br /&gt;
    return;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  const letzter = state.punkte[n - 1];&lt;br /&gt;
  zeigeStatus(letzter.bew.text, letzter.bew.status);&lt;br /&gt;
  $(&#039;messText&#039;).textContent = &#039;Ø &#039; + fmt(letzter.erg.dWeld) + &#039; mm · Tiefe &#039; +&lt;br /&gt;
    fmt(letzter.erg.tiefe) + &#039; mm · Punkte: &#039; + n;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Interaktion: Fadenkreuz, Schuss, Hover&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function topKoordinaten(ev) {&lt;br /&gt;
  const r = cvTop.getBoundingClientRect();&lt;br /&gt;
  return {&lt;br /&gt;
    x: Math.min(CONFIG.VIEW_W, Math.max(0, (ev.clientX - r.left) / r.width * CONFIG.VIEW_W)),&lt;br /&gt;
    y: Math.min(CONFIG.VIEW_H, Math.max(0, (ev.clientY - r.top) / r.height * CONFIG.VIEW_H))&lt;br /&gt;
  };&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function hitTest(x, y) {&lt;br /&gt;
  for (let i = state.punkte.length - 1; i &amp;gt;= 0; i--) {&lt;br /&gt;
    const p = state.punkte[i];&lt;br /&gt;
    if (p.seite !== state.seite) continue;   // Punkte der Rückseite sind nicht antastbar&lt;br /&gt;
    const r = Math.max(p.erg.dWeld / 2, 0.35);&lt;br /&gt;
    if (Math.hypot(x - p.x, y - viewY(p)) &amp;lt;= r) return i;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  return -1;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cvTop.addEventListener(&#039;pointermove&#039;, ev =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  const k = topKoordinaten(ev);&lt;br /&gt;
  state.fadenkreuz = { x: k.x, y: k.y, sichtbar: true };&lt;br /&gt;
  state.hoverIndex = hitTest(k.x, k.y);&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cvTop.addEventListener(&#039;pointerleave&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  state.fadenkreuz.sichtbar = false;&lt;br /&gt;
  state.hoverIndex = -1;&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
cvTop.addEventListener(&#039;pointerdown&#039;, ev =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  ev.preventDefault();&lt;br /&gt;
  const k = topKoordinaten(ev);&lt;br /&gt;
  schuss(k.x, k.y);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function schuss(x, y) {&lt;br /&gt;
  const p = { ...state.params };&lt;br /&gt;
  const erg = computeErgebnis(p);&lt;br /&gt;
  const bew = bewerten(x, p, erg);&lt;br /&gt;
  const yA = state.seite === &#039;A&#039; ? y : CONFIG.VIEW_H - y;   // kanonisch in Seite-A-Koordinaten&lt;br /&gt;
  state.punkte.push({ x, yA, seite: state.seite, p, erg, bew });&lt;br /&gt;
  state.fadenkreuz = { x, y, sichtbar: state.fadenkreuz.sichtbar };&lt;br /&gt;
  updateFeedback();&lt;br /&gt;
  startBlitz(x, y, erg.dWeld / 2);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* Laserblitz-Animation + LASER-LED */&lt;br /&gt;
let blitzLaeuft = false;&lt;br /&gt;
function startBlitz(x, y, r) {&lt;br /&gt;
  state.blitz = { t: 1, x, y, r };&lt;br /&gt;
  const led = $(&#039;laserLed&#039;);&lt;br /&gt;
  led.classList.add(&#039;firing&#039;);&lt;br /&gt;
  setTimeout(() =&amp;gt; led.classList.remove(&#039;firing&#039;), 320);&lt;br /&gt;
  if (!blitzLaeuft) {&lt;br /&gt;
    blitzLaeuft = true;&lt;br /&gt;
    requestAnimationFrame(blitzTick);&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
function blitzTick() {&lt;br /&gt;
  state.blitz.t -= 0.07;&lt;br /&gt;
  if (state.blitz.t &amp;gt; 0) {&lt;br /&gt;
    drawAll();&lt;br /&gt;
    requestAnimationFrame(blitzTick);&lt;br /&gt;
  } else {&lt;br /&gt;
    state.blitz.t = 0;&lt;br /&gt;
    blitzLaeuft = false;&lt;br /&gt;
    drawAll();&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Slider und Tasten&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
for (const name of Object.keys(slider)) {&lt;br /&gt;
  slider[name].addEventListener(&#039;input&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
    state.params[name] = parseFloat(slider[name].value);&lt;br /&gt;
    updateOutputs();&lt;br /&gt;
    updatePrognose();&lt;br /&gt;
    if (state.fadenkreuz.sichtbar) drawAll();   // Vorschaukreis anpassen&lt;br /&gt;
  });&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$(&#039;btnReset&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  state.params = { ...CONFIG.START };&lt;br /&gt;
  for (const name of Object.keys(slider)) slider[name].value = state.params[name];&lt;br /&gt;
  updateOutputs();&lt;br /&gt;
  updatePrognose();&lt;br /&gt;
  zeigeStatus(&#039;Parameter auf Startwerte zurückgesetzt — die gesetzten Punkte bleiben erhalten.&#039;, null);&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$(&#039;btnUndo&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  if (state.punkte.length === 0) {&lt;br /&gt;
    zeigeStatus(&#039;Kein Punkt vorhanden — nichts zu löschen.&#039;, null);&lt;br /&gt;
    return;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  state.punkte.pop();&lt;br /&gt;
  state.hoverIndex = -1;&lt;br /&gt;
  updateFeedback();&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$(&#039;btnClear&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  state.punkte = [];&lt;br /&gt;
  state.hoverIndex = -1;&lt;br /&gt;
  updateFeedback();&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Blech wenden (Gegenlage schweißen)&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
$(&#039;btnFlip&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  state.seite = state.seite === &#039;A&#039; ? &#039;B&#039; : &#039;A&#039;;&lt;br /&gt;
  const oben = state.seite === &#039;A&#039;;&lt;br /&gt;
  $(&#039;sideInd&#039;).textContent = oben ? &#039;Seite A (oben)&#039; : &#039;Seite B (unten)&#039;;&lt;br /&gt;
  zeigeStatus(oben&lt;br /&gt;
    ? &#039;Blech gewendet — du schweißt jetzt wieder auf Seite A (Oberseite).&#039;&lt;br /&gt;
    : &#039;Blech gewendet — du schweißt jetzt die Gegenlage auf Seite B (Unterseite).&#039;, null);&lt;br /&gt;
  state.hoverIndex = -1;&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Auswertung (Overlay)&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function seamAnalyse(seite) {&lt;br /&gt;
  const pts = state.punkte&lt;br /&gt;
    .map((p, i) =&amp;gt; ({ p, nr: i + 1 }))&lt;br /&gt;
    .filter(e =&amp;gt; e.p.seite === seite)&lt;br /&gt;
    .sort((a, b) =&amp;gt; a.p.yA - b.p.yA);&lt;br /&gt;
  const paare = [];&lt;br /&gt;
  for (let i = 1; i &amp;lt; pts.length; i++) {&lt;br /&gt;
    const a = pts[i - 1], b = pts[i];&lt;br /&gt;
    const d = Math.hypot(a.p.x - b.p.x, a.p.yA - b.p.yA);&lt;br /&gt;
    const dm = (a.p.erg.dWeld + b.p.erg.dWeld) / 2;&lt;br /&gt;
    paare.push({ von: a.nr, zu: b.nr, ue: (1 - d / dm) * 100 });&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  return { pts, paare };&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function ueClass(ue) {&lt;br /&gt;
  if (ue &amp;lt;= 0) return &#039;bad&#039;;&lt;br /&gt;
  if (ue &amp;gt;= 60 &amp;amp;&amp;amp; ue &amp;lt;= 80) return &#039;ok&#039;;&lt;br /&gt;
  return &#039;warn&#039;;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
function buildReport() {&lt;br /&gt;
  const n = state.punkte.length;&lt;br /&gt;
  if (n === 0) {&lt;br /&gt;
    return &#039;&amp;lt;p&amp;gt;Noch keine Schweißpunkte gesetzt. Schließe die Auswertung und setze zuerst Punkte entlang der Stoßfuge.&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  const statusWort = { gruen: &#039;gut&#039;, gelb: &#039;Warnung&#039;, rot: &#039;Fehler&#039; };&lt;br /&gt;
  let html = &#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;rep-sec&amp;quot;&amp;gt;Schweißpunkte &amp;amp;amp; Parameter&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;div class=&amp;quot;table-wrap&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;thead&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;th&amp;gt;Nr.&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Seite&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;f [mm]&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;d₀ [mm]&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;t [ms]&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;U [V]&amp;lt;/th&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;th&amp;gt;Ø [mm]&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Tiefe [mm]&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Abw. Fuge [mm]&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;th&amp;gt;Bewertung&amp;lt;/th&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/thead&amp;gt;&amp;lt;tbody&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
  state.punkte.forEach((p, i) =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
    const abw = p.x - FUGE_X;&lt;br /&gt;
    const abwTxt = (abw &amp;gt; 0.005 ? &#039;+&#039; : abw &amp;lt; -0.005 ? &#039;−&#039; : &#039;±&#039;) + fmt(Math.abs(abw));&lt;br /&gt;
    html += &#039;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + (i + 1) + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + p.seite + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
      &#039;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + fmtFokus(p.p.fokus).replace(&#039; mm&#039;, &#039;&#039;) + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
      &#039;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + fmt(p.p.durchmesser) + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + fmt(p.p.dauer, 1) + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + p.p.spannung + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
      &#039;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + fmt(p.erg.dWeld) + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + fmt(p.erg.tiefe) + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&#039; + abwTxt + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
      &#039;&amp;lt;td&amp;gt;&amp;lt;span class=&amp;quot;dot d-&#039; + p.bew.status + &#039;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; + statusWort[p.bew.status] + &#039;&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
  });&lt;br /&gt;
  html += &#039;&amp;lt;/tbody&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Überlappung entlang der Naht, je Seite&lt;br /&gt;
  html += &#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;rep-sec&amp;quot;&amp;gt;Überlappung entlang der Naht (Ziel 60–80 %)&amp;lt;/div&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
  for (const seite of [&#039;A&#039;, &#039;B&#039;]) {&lt;br /&gt;
    const { pts, paare } = seamAnalyse(seite);&lt;br /&gt;
    html += &#039;&amp;lt;p&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Seite &#039; + seite + &#039;:&amp;lt;/strong&amp;gt; &#039;;&lt;br /&gt;
    if (pts.length === 0) { html += &#039;keine Punkte.&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;; continue; }&lt;br /&gt;
    if (paare.length === 0) { html += &#039;nur ein Punkt — Überlappung nicht messbar.&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;; continue; }&lt;br /&gt;
    html += paare.map(q =&amp;gt; &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip &#039; + ueClass(q.ue) + &#039;&amp;quot;&amp;gt;P&#039; + q.von + &#039;→P&#039; + q.zu + &#039;: &#039; +&lt;br /&gt;
      (q.ue &amp;lt;= 0 ? &#039;keine&#039; : fmt(q.ue, 0) + &#039; %&#039;) + &#039;&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;).join(&#039; &#039;);&lt;br /&gt;
    const mittel = paare.reduce((s, q) =&amp;gt; s + Math.max(0, q.ue), 0) / paare.length;&lt;br /&gt;
    html += &#039; &amp;lt;span class=&amp;quot;chip &#039; + ueClass(mittel) + &#039;&amp;quot;&amp;gt;Mittel: &#039; + fmt(mittel, 0) + &#039; %&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Toleranz: Abweichung der Keilspitzen von der Fuge&lt;br /&gt;
  const devs = state.punkte.map(p =&amp;gt; p.x - FUGE_X);&lt;br /&gt;
  const maxL = Math.min(0, ...devs), maxR = Math.max(0, ...devs);&lt;br /&gt;
  const mittelAbw = devs.reduce((s, d) =&amp;gt; s + Math.abs(d), 0) / devs.length;&lt;br /&gt;
  html += &#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;rep-sec&amp;quot;&amp;gt;Toleranz — Abweichung der Keilspitze von der Stoßfuge&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;links max: −&#039; + fmt(Math.abs(maxL)) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;rechts max: +&#039; + fmt(maxR) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;Toleranzband: &#039; + fmt(maxR - maxL) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;Mittel: &#039; + fmt(mittelAbw) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Lage + Gegenlage: Überlappung in der Blechmitte&lt;br /&gt;
  const tiefeMax = s =&amp;gt; Math.max(0, ...state.punkte&lt;br /&gt;
    .filter(p =&amp;gt; p.seite === s &amp;amp;&amp;amp; Math.abs(p.x - FUGE_X) &amp;lt;= p.erg.dWeld / 2)&lt;br /&gt;
    .map(p =&amp;gt; p.erg.tiefe));&lt;br /&gt;
  const tA = tiefeMax(&#039;A&#039;), tB = tiefeMax(&#039;B&#039;);&lt;br /&gt;
  html += &#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;rep-sec&amp;quot;&amp;gt;Verbindung in der Blechmitte (Lage + Gegenlage)&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;Seite A max. Tiefe: &#039; + fmt(tA) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;Seite B max. Tiefe: &#039; + fmt(tB) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    (tA + tB &amp;gt;= CONFIG.BLECH&lt;br /&gt;
      ? &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip ok&amp;quot;&amp;gt;Überlappung in der Mitte: &#039; + fmt(tA + tB - CONFIG.BLECH) + &#039; mm ✓&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;&lt;br /&gt;
      : &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip bad&amp;quot;&amp;gt;Lücke in der Mitte: &#039; + fmt(CONFIG.BLECH - tA - tB) + &#039; mm&amp;lt;/span&amp;gt;&#039;) + &#039;&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  // Gesamtbilanz&lt;br /&gt;
  const count = st =&amp;gt; state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.bew.status === st).length;&lt;br /&gt;
  const seiteN = s =&amp;gt; state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.seite === s).length;&lt;br /&gt;
  const keyN = state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.erg.keyhole).length;&lt;br /&gt;
  const durchN = state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.erg.durch).length;&lt;br /&gt;
  html += &#039;&amp;lt;div class=&amp;quot;rep-sec&amp;quot;&amp;gt;Gesamt&amp;lt;/div&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;&#039; + n + &#039; Punkte&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;Seite A: &#039; + seiteN(&#039;A&#039;) + &#039; Punkte&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip&amp;quot;&amp;gt;Seite B: &#039; + seiteN(&#039;B&#039;) + &#039; Punkte&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip ok&amp;quot;&amp;gt;&#039; + count(&#039;gruen&#039;) + &#039; gut&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip warn&amp;quot;&amp;gt;&#039; + count(&#039;gelb&#039;) + &#039; Warnung&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip bad&amp;quot;&amp;gt;&#039; + count(&#039;rot&#039;) + &#039; Fehler&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip &#039; + (keyN ? &#039;bad&#039; : &#039;ok&#039;) + &#039;&amp;quot;&amp;gt;&#039; + keyN + &#039;× Keyhole&amp;lt;/span&amp;gt;&#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;&amp;lt;span class=&amp;quot;chip &#039; + (durchN ? &#039;bad&#039; : &#039;ok&#039;) + &#039;&amp;quot;&amp;gt;&#039; + durchN + &#039;× durchgeschweißt&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/p&amp;gt;&#039;;&lt;br /&gt;
  return html;&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Auswertung als Textdatei exportieren&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function buildReportText() {&lt;br /&gt;
  const n = state.punkte.length;&lt;br /&gt;
  const z = [];&lt;br /&gt;
  const linie = &#039;=&#039;.repeat(72);&lt;br /&gt;
  z.push(linie, &#039;LASERSCHWEISS-SIMULATOR — AUSWERTUNG&#039;, &#039;Erstellt: &#039; + new Date().toLocaleString(&#039;de-DE&#039;), linie, &#039;&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if (n === 0) {&lt;br /&gt;
    z.push(&#039;Noch keine Schweißpunkte gesetzt.&#039;);&lt;br /&gt;
    return z.join(&#039;\r\n&#039;);&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  const statusWort = { gruen: &#039;gut&#039;, gelb: &#039;Warnung&#039;, rot: &#039;Fehler&#039; };&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;SCHWEISSPUNKTE &amp;amp; PARAMETER&#039;, &#039;-&#039;.repeat(72));&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;Nr | Seite | f [mm] | d0 [mm] | t [ms] | U [V] | Ø [mm] | Tiefe [mm] | Abw. [mm]&#039;);&lt;br /&gt;
  state.punkte.forEach((p, i) =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
    const abw = p.x - FUGE_X;&lt;br /&gt;
    const abwTxt = (abw &amp;gt; 0.005 ? &#039;+&#039; : abw &amp;lt; -0.005 ? &#039;−&#039; : &#039;±&#039;) + fmt(Math.abs(abw));&lt;br /&gt;
    z.push(&lt;br /&gt;
      String(i + 1).padStart(2) + &#039; |   &#039; + p.seite + &#039;   | &#039; +&lt;br /&gt;
      fmtFokus(p.p.fokus).replace(&#039; mm&#039;, &#039;&#039;).padStart(6) + &#039; | &#039; +&lt;br /&gt;
      fmt(p.p.durchmesser).padStart(7) + &#039; | &#039; +&lt;br /&gt;
      fmt(p.p.dauer, 1).padStart(6) + &#039; | &#039; +&lt;br /&gt;
      String(p.p.spannung).padStart(5) + &#039; | &#039; +&lt;br /&gt;
      fmt(p.erg.dWeld).padStart(6) + &#039; | &#039; +&lt;br /&gt;
      fmt(p.erg.tiefe).padStart(10) + &#039; | &#039; +&lt;br /&gt;
      abwTxt.padStart(9)&lt;br /&gt;
    );&lt;br /&gt;
    z.push(&#039;     Bewertung: &#039; + statusWort[p.bew.status] + &#039; — &#039; + p.bew.text);&lt;br /&gt;
  });&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;ÜBERLAPPUNG ENTLANG DER NAHT (Ziel 60–80 %)&#039;, &#039;-&#039;.repeat(72));&lt;br /&gt;
  for (const seite of [&#039;A&#039;, &#039;B&#039;]) {&lt;br /&gt;
    const { pts, paare } = seamAnalyse(seite);&lt;br /&gt;
    if (pts.length === 0) { z.push(&#039;Seite &#039; + seite + &#039;: keine Punkte.&#039;); continue; }&lt;br /&gt;
    if (paare.length === 0) { z.push(&#039;Seite &#039; + seite + &#039;: nur ein Punkt — Überlappung nicht messbar.&#039;); continue; }&lt;br /&gt;
    const teile = paare.map(q =&amp;gt; &#039;P&#039; + q.von + &#039;→P&#039; + q.zu + &#039;: &#039; + (q.ue &amp;lt;= 0 ? &#039;keine&#039; : fmt(q.ue, 0) + &#039; %&#039;));&lt;br /&gt;
    const mittel = paare.reduce((s, q) =&amp;gt; s + Math.max(0, q.ue), 0) / paare.length;&lt;br /&gt;
    z.push(&#039;Seite &#039; + seite + &#039;: &#039; + teile.join(&#039; · &#039;) + &#039; | Mittel: &#039; + fmt(mittel, 0) + &#039; %&#039;);&lt;br /&gt;
  }&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  const devs = state.punkte.map(p =&amp;gt; p.x - FUGE_X);&lt;br /&gt;
  const maxL = Math.min(0, ...devs), maxR = Math.max(0, ...devs);&lt;br /&gt;
  const mittelAbw = devs.reduce((s, d) =&amp;gt; s + Math.abs(d), 0) / devs.length;&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;TOLERANZ — ABWEICHUNG DER KEILSPITZE VON DER STOSSFUGE&#039;, &#039;-&#039;.repeat(72));&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;links max: −&#039; + fmt(Math.abs(maxL)) + &#039; mm | rechts max: +&#039; + fmt(maxR) + &#039; mm | &#039; +&lt;br /&gt;
    &#039;Toleranzband: &#039; + fmt(maxR - maxL) + &#039; mm | Mittel: &#039; + fmt(mittelAbw) + &#039; mm&#039;, &#039;&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  const tiefeMax = s =&amp;gt; Math.max(0, ...state.punkte&lt;br /&gt;
    .filter(p =&amp;gt; p.seite === s &amp;amp;&amp;amp; Math.abs(p.x - FUGE_X) &amp;lt;= p.erg.dWeld / 2)&lt;br /&gt;
    .map(p =&amp;gt; p.erg.tiefe));&lt;br /&gt;
  const tA = tiefeMax(&#039;A&#039;), tB = tiefeMax(&#039;B&#039;);&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;VERBINDUNG IN DER BLECHMITTE (Lage + Gegenlage)&#039;, &#039;-&#039;.repeat(72));&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;Seite A max. Tiefe: &#039; + fmt(tA) + &#039; mm | Seite B max. Tiefe: &#039; + fmt(tB) + &#039; mm&#039;);&lt;br /&gt;
  z.push(tA + tB &amp;gt;= CONFIG.BLECH&lt;br /&gt;
    ? &#039;Überlappung in der Mitte: &#039; + fmt(tA + tB - CONFIG.BLECH) + &#039; mm — Verbindung erreicht.&#039;&lt;br /&gt;
    : &#039;Lücke in der Mitte: &#039; + fmt(CONFIG.BLECH - tA - tB) + &#039; mm — Blech nicht vollständig verbunden.&#039;);&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;&#039;);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  const count = st =&amp;gt; state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.bew.status === st).length;&lt;br /&gt;
  const seiteN = s =&amp;gt; state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.seite === s).length;&lt;br /&gt;
  const keyN = state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.erg.keyhole).length;&lt;br /&gt;
  const durchN = state.punkte.filter(p =&amp;gt; p.erg.durch).length;&lt;br /&gt;
  z.push(&#039;GESAMT&#039;, &#039;-&#039;.repeat(72));&lt;br /&gt;
  z.push(n + &#039; Punkte (Seite A: &#039; + seiteN(&#039;A&#039;) + &#039;, Seite B: &#039; + seiteN(&#039;B&#039;) + &#039;) | &#039; +&lt;br /&gt;
    count(&#039;gruen&#039;) + &#039; gut, &#039; + count(&#039;gelb&#039;) + &#039; Warnung, &#039; + count(&#039;rot&#039;) + &#039; Fehler | &#039; +&lt;br /&gt;
    keyN + &#039;× Keyhole, &#039; + durchN + &#039;× durchgeschweißt&#039;);&lt;br /&gt;
  return z.join(&#039;\r\n&#039;);&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$(&#039;btnExport&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  const blob = new Blob([&#039;\uFEFF&#039; + buildReportText()], { type: &#039;text/plain;charset=utf-8&#039; });&lt;br /&gt;
  const a = document.createElement(&#039;a&#039;);&lt;br /&gt;
  const d = new Date();&lt;br /&gt;
  const p2 = v =&amp;gt; String(v).padStart(2, &#039;0&#039;);&lt;br /&gt;
  a.href = URL.createObjectURL(blob);&lt;br /&gt;
  a.download = &#039;Auswertung_&#039; + d.getFullYear() + &#039;-&#039; + p2(d.getMonth() + 1) + &#039;-&#039; + p2(d.getDate()) +&lt;br /&gt;
    &#039;_&#039; + p2(d.getHours()) + &#039;-&#039; + p2(d.getMinutes()) + &#039;.txt&#039;;&lt;br /&gt;
  a.click();&lt;br /&gt;
  URL.revokeObjectURL(a.href);&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
const reportOverlay = $(&#039;reportOverlay&#039;);&lt;br /&gt;
$(&#039;btnReport&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; {&lt;br /&gt;
  $(&#039;reportBody&#039;).innerHTML = buildReport();&lt;br /&gt;
  reportOverlay.hidden = false;&lt;br /&gt;
});&lt;br /&gt;
$(&#039;btnReportClose&#039;).addEventListener(&#039;click&#039;, () =&amp;gt; { reportOverlay.hidden = true; });&lt;br /&gt;
reportOverlay.addEventListener(&#039;click&#039;, ev =&amp;gt; { if (ev.target === reportOverlay) reportOverlay.hidden = true; });&lt;br /&gt;
document.addEventListener(&#039;keydown&#039;, ev =&amp;gt; { if (ev.key === &#039;Escape&#039;) reportOverlay.hidden = true; });&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/* ============================================================&lt;br /&gt;
   Start und Resize&lt;br /&gt;
   ============================================================ */&lt;br /&gt;
function relayout() {&lt;br /&gt;
  sizeCanvases();&lt;br /&gt;
  drawAll();&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
new ResizeObserver(relayout).observe($(&#039;monitors&#039;));&lt;br /&gt;
window.addEventListener(&#039;resize&#039;, relayout);&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
updateOutputs();&lt;br /&gt;
updatePrognose();&lt;br /&gt;
updateFeedback();&lt;br /&gt;
relayout();&lt;br /&gt;
&amp;lt;/script&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/body&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Laserschwei%C3%9Fen&amp;diff=12395</id>
		<title>LS11.3 Laserschweißen</title>
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		<updated>2026-09-16T09:35:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laserschweißen (EN ISO 4063) wird vor zum Verschweißen zahntechnischen Werkstücken eingesetzt. Es ermöglicht hohe Schweißgeschwindigkeit bei geringen tehrmischen Verzug. Das Laserschweißen wird in der Regel ohne Zuführung eines Zusatzwerkstoffes ausgeführt. Die Laserstrahlung wird mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der Stoßkante, also der Fügestoß der zu verschweißenden Werkstücke, befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur des Metalls hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweißnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit (er wird also spröder).&amp;lt;ref&amp;gt;VGL.: https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschwei%C3%9Fen; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik===&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_i720.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vollständige Transkript Präsentation zum Mitlesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_01.png|thumb|right|185x185px]]Hallo, in dieser kurzen Präsentation möchte ich dir einige Hintergründe und Grundlagen zum Laserschweißen in der Zahntechnik erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_02.png|thumb|right|185x185px]]Als Erstes eine kleine Definition für das Wort Schweißen. Unter Schweißen versteht man nach Wikipedia gemäß einer DIN-Norm das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme und/oder Druck mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe. Das bedeutet: Diese Verbindung wird unlösbar, das heißt, man kann sie ohne Zerstörung der jeweiligen Werkstücke nicht mehr lösen. Es wird Wärme, in unserem Fall normalerweise ein Laser, oder Druck verwendet, was in der Zahntechnik nicht unbedingt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_03.png|thumb|right|185x185px]]Schweißzusatzwerkstoffe bedeuten, dass dort, wo Material fehlt, auch ein Draht oder ein Stück gleichen Werkstoffs verwendet werden kann, das dann mit zwei Schweißnähten befestigt wird. Das könnte so aussehen: Möchtest du zum Beispiel einen gebrochenen Bügel zusammenschweißen und der sieht an der Bruchstelle so aus, dann kannst du diese Bruchstelle nicht direkt schweißen. Dann brauchst du etwas, was du dort hineinlegst, zum Beispiel einen Draht aus gleichem Werkstoff. Dann kannst du von hier schweißen, von hier schweißen und von hier schweißen. So kann daraus wieder ein Werkstück werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du aber zum Beispiel, man nennt das Stoßnaht, einen solchen Bruch, dann kannst du von hier schweißen und von hier schweißen und brauchst keinen Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_04.png|thumb|right|185x185px]]Man unterscheidet beim Laserschweißen grundsätzlich zwischen Tiefschweißen und Wärmeleitungsschweißen. Das Tiefschweißen hat für uns ein großes Problem: Die sogenannte Wärmeeinflusszone, das heißt der Bereich, in dem sich die Wärme ausbreitet und das Material geschmolzen wird, ist beim Tiefschweißen sehr groß und sehr tief. Es entsteht eine sogenannte Dampfkapillare, das heißt ein Bereich, in dem das Material tatsächlich verdampft. Das bedeutet, es kann hier auch nachher eine Lücke entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art des Tiefschweißens erzeugt zwar sehr tiefe und schmale Schweißnähte, was gut sein kann, bedeutet aber, dass man sehr genau schweißen muss und die Werkstücke sehr gut positioniert werden müssen. Das ist normalerweise beim händischen Laserschweißen in der Zahntechnik kaum möglich, sodass wir normalerweise das Wärmeleitungsschweißen machen.&lt;br /&gt;
Das heißt, wir gehen nur ungefähr bis in die Hälfte des Werkstücks hinein. Die andere Hälfte bleibt unangetastet und wird nachher von der anderen Seite geschweißt. Es gibt einen kleinen geschmolzenen Bereich, in dem es wirklich heiß wird und das Material flüssig wird. So kann zum Beispiel eine Stoßnaht, die hier durchläuft, geschweißt werden.&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat nun Laserschweißen? Laserschweißen erzeugt korrosionsbeständige Verbindungen. Das bedeutet, wir nehmen keinen Werkstoff, zum Beispiel beim Löten, der eine andere Zusammensetzung hat als der Werkstoff der Werkstücke selbst. Sollte das der Fall sein, das heißt, man nimmt zum Beispiel ein Lot oder einen Draht aus einem anderen Werkstoff und schweißt ihn mit einem anderen zusammen, dann kann es Korrosion, also eine Veränderung an diesen Werkstoffen, geben, weil es zwei verschiedene Werkstoffe sind. Das liegt daran, dass solche Werkstoffe verschieden edel sind. So kann Korrosion entstehen, die wiederum das Werkstück zerstört beziehungsweise den Patienten, der so etwas im Mund hat, mit Metallen schädigt. Das ist aber ein ganz eigenes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_05.png|thumb|right|185x185px]]Auf jeden Fall entsteht Korrosion immer dann, wenn verschiedene Werkstoffe benutzt werden. Beim Laserschweißen kann man dieselben Werkstoffe zusammenschweißen. Beim Lasern gibt es eher eine Steigerung der Festigkeitswerte, als dass die Festigkeitswerte leiden. Das ist gut für die Schweißverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beim Laserschweißen sehr punktgenau schweißen. Das bedeutet, man muss nicht unbedingt Kunststoffsättel, die in der Nähe sind, entfernen und Ähnliches, sondern man kann das Schweißen wirklich auf die Bereiche beschränken, die geschmolzen und geschweißt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_06.png|thumb|right|185x185px]]Es gibt keinen Farbunterschied, weil wir keine weiteren Werkstoffe verwenden, sondern nur die Originalwerkstoffe. Deshalb gibt es keinen Farbunterschied zwischen den Schweißnähten und dem restlichen Bereich. Schweißen nah bei der Verblendung ist möglich, habe ich gerade schon erklärt. Man kann auf Lote und Flussmittel verzichten, die man vom Löten kennt, auf die Löteinbettmasse, auf ein Lötmodell sowie auf das Lösen und Befestigen von Sätteln. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber dem Löten. Besonders ist auch die Korrosionsbeständigkeit noch einmal zu erwähnen.&lt;br /&gt;
Wenn man mit dem Laserschweißgerät einzelne Punkte setzt, dann ist es wichtig, dass die Schweißpunkte so tief gesetzt werden, dass sie, wenn man von der anderen Seite dagegen schweißt, eine vollständige Schweißung ergeben. Das heißt, es darf in der Mitte keine Lücke mehr bleiben. Die Schweißpunkte müssen sich zu 60 bis 70 Prozent überlappen, damit wir eine durchgehende Schweißverbindung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das nicht der Fall und die Schweißpunkte würden zum Beispiel nebeneinander liegen, dann gäbe es dazwischen immer wieder Lücken. Das geht nicht. Deshalb müssen die Schweißpunkte überlappend liegen, damit es eine durchgehende Schweißnaht gibt. Von unten muss so geschweißt werden, dass die Punkte tief genug sind und das Schweißen von der anderen Seite leicht überlappt. Damit hat man wirklich eine komplett durchgeschweißte Naht, die die entsprechende Festigkeit hat und keine Löcher enthält, an denen vielleicht Korrosion entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_07.png|thumb|right|185x185px]]Die Wärmeleitfähigkeit von Edelmetallen, in dem Fall Gold und Silber, Au und Ag, ist deutlich höher als die von Palladium, Kobalt, Chrom und Titan. Palladium, Kobalt und Chrom sind die Elemente, die in Nichtedelmetalllegierungen sind. Das heißt, man braucht deutlich weniger Energie und Wärme beim Schweißen, um die Metalle aufzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Das ist insbesondere dann interessant, wenn man Edelmetalle und Nichtedelmetalle zusammenschweißen will. Dann muss man nämlich den Schweißpunkt und den Laser mehr auf die Nichtedelmetalle halten, weil diese sonst nicht genug Wärme abbekommen, um tatsächlich auch aufzuschmelzen. Die Wärmeleitfähigkeit ist sehr unterschiedlich, und da muss man tatsächlich vorsichtig sein. Eventuell muss man sogar einen Werkstoff vorschweißen, also einen edlen Werkstoff auf den Nichtedelmetallbereich vorschweißen, um dann eine vernünftige Schweißverbindung zu erhalten.&lt;br /&gt;
So eine Verbindungsstelle kann zum Beispiel V-förmig sein. Dann muss man hier einen Draht einlegen, wenn man etwas wegfräsen musste. Sie kann auch X-förmig sein, das wäre eine solche X-Naht. Auch da muss man hier und hier etwas zulegen und erhält dann vier Schweißnähte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_08.png|thumb|right|185x185px]]Eine Stoßnaht wäre zum Beispiel eine Verbindung bei Sekundärkronen zum Modellguss. Da versucht man natürlich vorher schon, so einen Kasten zu erzeugen, an dem die Krone dran ist, damit man hier eine Stoßnaht hat, die man dann direkt von oben schweißen kann, weil diese Stoßnähte besonders fest sind. Hier kommt dann noch ein Formschluss dazu, weil solche Bauteile auch genau ineinander passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zusatzwerkstoffe wird natürlich derselbe Werkstoff verwendet. Das heißt, man nimmt keine anderen Werkstoffe, sondern kann den gleichen verwenden, weil das Metall aufgeschmolzen wird, im Gegensatz zum Löten. Vorsicht ist geboten bei Kohlenstoffgehalten über 0,22 Prozent, denn diese können nicht gut geschweißt werden, weil sie schlecht aufschmelzen. Deshalb werden spezielle kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen verwendet.&lt;br /&gt;
Das ist mehr etwas für den Maschinenbau. Wir verwenden als Schweißzusatzwerkstoff in der Zahntechnik immer denselben Werkstoff wie den, den wir gerade schweißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_09.png|thumb|right|185x185px]]Hier sind noch ein paar Stoßarten genannt, also wie man die Werkstoffe gegeneinander legen und dann schweißen kann. Man sieht hier: Das ist ein Stumpfstoß oder eine Stumpfnaht. Hier ist ein T-Stoß. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, bei denen man mit oder ohne Zulegewerkstoff oder Zusatzwerkstoff schweißen kann. Das nur noch der Vollständigkeit halber. Das ist auch nach DIN-ISO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_10.png|thumb|right|184x184px]]Wenn die Oberfläche poliert ist und reflektiert, dann wird der Laserstrahl reflektiert und es gibt einen Energieverlust. Das heißt, die Energie als Licht geht nicht in den Werkstoff, sondern wird reflektiert. Deshalb muss man die Bereiche abstrahlen, damit das Laserlicht gut eindringen kann.&lt;br /&gt;
Ich habe gerade schon gesagt: Goldbasis-Zusatzwerkstoff aufschweißen, damit man die hochwärmeleitfähigen Edelmetallbereiche mit nicht so wärmeleitfähigen NEM-Bereichen schweißen kann. Beim Schweißen von NEM und Titan muss Schutzgas verwendet werden. Das heißt, das Gas Argon. Das ist ein Element, ein Gas aus der achten Hauptgruppe. Das heißt, es geht überhaupt keine Verbindungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dieses Schutzgas aus einer Düse in den Bereich der Schweißnaht strahlen oder fließen lässt, dann entsteht dort kein Oxid und die Oberfläche oxidiert nicht, sodass man perfekt schweißen kann. Ein Oxid auf der Oberfläche würde die Schweißnaht schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißparameter müssen immer richtig eingestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Spannung und die Leistung, also wie stark der Laser ist, der Fokus, also ob der Laser auch auf der Oberfläche scharf gestellt ist und nicht darüber oder darunter, wie lange der Laser auf die jeweilige Fläche wirkt und welchen Durchmesser der Laser hat. Das muss je nach Geometrie und Zusammensetzung immer wieder verändert und angepasst werden. Dazu wirst du später eine interaktive Übung machen, bei der du das ausprobieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_11.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_12.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen zum Schweißen auf dem Modell lagerichtig befestigt werden. Das bedeutet: Wenn du zum Beispiel eine Sekundärkrone an einem Modellguss befestigen willst, dann musst du sie auf dem Modell genau richtig befestigen, weil sonst nachher Modellguss und/oder Krone nicht im Mund und nicht auf dem Modell passen.&lt;br /&gt;
Man schweißt immer überkreuzt. Das bedeutet: Wenn wir jetzt hier eine Naht haben und ich mache das Ganze dreidimensional, dann schweiße ich nicht erst oben haufenweise Schweißpunkte hin und dann erst unten, weil sich das Werkstück dann verzieht. Da, wo mehr geschmolzen wird, zieht es hin. Stattdessen schweiße ich auf einer Seite, dann auf der anderen Seite, dann hinten und dann unten hinten. Also immer im Zickzack hin und her, damit die Verzüge, die entstehen, sich automatisch immer wieder ausgleichen und somit am Ende kein Verzug entsteht.&lt;br /&gt;
Hier ist ein Beispiel aus einer alten Animation, die es so nicht mehr gibt, weil sie auf heutigen Rechnern nicht mehr funktioniert. Da sieht man zum Beispiel, wie eine Klammer repariert wird. Da ist eine Y-Naht zu sehen. Es gibt einen Zusatzwerkstoff, einen Draht, und mit einem bestimmten Punktdurchmesser, einer Pulsdauer und einer bestimmten Spannung wird jeweils ein Punkt gesetzt. Damit wird die Schweißnaht wechselweise von der einen und von der anderen Seite geschweißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_13.png|thumb|right|185x185px]]Wenn man zum Beispiel Brücken verbindet, hat man wahrscheinlich eine Stoßnaht, weil die Brücke einfach sauber getrennt ist. Wenn man Zusatzwerkstoff verwenden will, weil der Spalt zu groß ist, kann man zum Beispiel die Schweißnaht um 30 Grad mit einer Fräse öffnen und dann den Zusatzwerkstoff hineinlegen.&lt;br /&gt;
Bei einer Sekundärkrone und Modellguss verwendet man normalerweise eine Kastenzapfenverbindung. Das bedeutet, dass hier neben dem Stoffschluss, also der chemischen Verbindung durch das Aufschmelzen, auch ein Formschluss verwendet wird, weil Kasten und Zapfen ineinandergreifen und somit ein Verwackeln und Verziehen nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Bei Edelmetall muss vorgeschweißt werden, wie ich eben schon gesagt habe, wenn es mit NEM verbunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_14.png|thumb|right|186x186px]]Dann gibt es beim Laserschweißen noch ein paar Sicherheitsbestimmungen. Der Laser, den wir verwenden, ist ein Laser der Klasse 4. Er ist tatsächlich unsichtbar. Das ist eine hohe Gefährdung für Augen und Haut. Der Betrieb ist nur nach Einweisung durch einen Laserschutzbeauftragten möglich und sollte unter größten Sicherheitsvorkehrungen und sehr konzentriert stattfinden, damit man sich an den Laserstrahlen nicht verletzt.&lt;br /&gt;
Der Pilotlaser, das heißt ein sichtbares Licht, das als kleiner roter Punkt an der Stelle zu sehen ist, an der man hinschweißen wird, ist nur ein Laser der Klasse 2. Da reicht der Lidschlussreflex als Schutz. Das ist der gleiche Laser, den man zum Beispiel im Baumarkt kaufen kann, um beim Fliesenlegen eine Linie auf die Wand zu projizieren. Dafür braucht es keine besonderen Schutzvorkehrungen.&lt;br /&gt;
In jedem Labor, in dem ein Laser steht, muss ein Laserschutzbeauftragter durch eine entsprechende Schulung ausgebildet werden und vorhanden sein. Dieser Laserschutzbeauftragte ist dann für die Überwachung, das Abstellen von Mängeln, Unterweisungen und so weiter zuständig. Ohne ausgebildeten Laserschutzbeauftragten darf ein Laser im Labor nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegliederte Zusammenfassung der Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Definition „Schweißen“ ====&lt;br /&gt;
*Schweißen ist das unlösbare Verbinden von Bauteilen durch Wärme und/oder Druck, mit oder ohne Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
*„Unlösbar“ bedeutet: Trennung nur durch Zerstörung der Werkstücke möglich.&lt;br /&gt;
*Zusatzwerkstoff (z. B. Draht gleichen Materials) wird genutzt, wenn Material fehlt; bei einer Stoßnaht kann oft ohne Zusatz geschweißt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Tiefschweißen&lt;br /&gt;
**Große und tiefe Wärmeeinflusszone.&lt;br /&gt;
**Gefahr einer Dampfkapillare (Material verdampft) → mögliche Lücken/Poren.&lt;br /&gt;
**Erfordert sehr präzise Positionierung; in der zahntechnischen Handarbeit meist schwierig.&lt;br /&gt;
*Wärmeleitungsschweißen (in der Zahntechnik üblich)&lt;br /&gt;
**Schmelzbereich bleibt begrenzter (ungefähr bis zur halben Materialstärke).&lt;br /&gt;
**Gegenstück wird oft von der anderen Seite nachgeschweißt, um vollständige Durchschweißung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorteile des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Korrosionsbeständig, weil idealerweise gleiche Werkstoffe verbunden werden (keine „fremden“ Lote).&lt;br /&gt;
*Häufig gute bis gesteigerte Festigkeit der Verbindung.&lt;br /&gt;
*Sehr punktgenaues Arbeiten, dadurch Schweißen in sensiblen Bereichen möglich (z. B. nahe an Verblendungen), ohne große Umgebung zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Kein Farbunterschied, da Originalwerkstoffe verwendet werden.&lt;br /&gt;
*Wegfall von typischen Lötmitteln und -schritten (z. B. Lot, Flussmittel, Einbettmasse, Lötmodell, Entfernen/Befestigen von Sätteln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Schweißtechnik (Punktsetzung) ====&lt;br /&gt;
*Schweißpunkte müssen tief genug sein, damit beim Gegenschweißen keine Lücke in der Mitte bleibt.&lt;br /&gt;
*Punkte müssen 60–70 % überlappen, damit eine durchgehende Naht entsteht.&lt;br /&gt;
*Ziel: vollständig durchgeschweißte, feste und porenarme Verbindung (weniger Risiko für spätere Probleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkstoffkunde: Wärmeleitfähigkeit und Materialkombinationen ====&lt;br /&gt;
*Edelmetalle (Au, Ag) leiten Wärme stärker als viele NEM/andere Metalle (z. B. Pd, Co, Cr, Ti).&lt;br /&gt;
*Beim Verbinden von Edelmetall mit Nichtedelmetall muss der Laser oft mehr auf den NEM-Bereich ausgerichtet werden, damit dieser ausreichend aufschmilzt.&lt;br /&gt;
*Ggf. ist Vorschweißen (z. B. edler Werkstoff auf NEM-Bereich) sinnvoll, um eine stabile Verbindung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahtformen und Verbindungsarten ====&lt;br /&gt;
*Beispiele: V-Naht, X-Naht, Stoßnaht, T-Stoß (teilweise nach DIN/ISO).&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik werden Verbindungen teils so vorbereitet, dass eine Stoßnaht möglich ist (besonders fest).&lt;br /&gt;
*Bei Sekundärkrone–Modellguss wird häufig eine Kastenzapfenverbindung genutzt: Stoffschluss + Formschluss für zusätzliche Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusatzwerkstoff und Einschränkungen ====&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik: Zusatzwerkstoff meist identisch zum Grundwerkstoff.&lt;br /&gt;
*Hinweis: Hohe Kohlenstoffgehalte (über ca. 0,22 %) sind schlecht schweißbar → besser kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Praktische Voraussetzungen und Prozessführung ====&lt;br /&gt;
*Polierte Oberflächen reflektieren den Laser → Energieverlust; daher Oberfläche abstrahlen/aufrauen, damit Energie besser eindringt.&lt;br /&gt;
*Bei NEM und Titan: Schutzgas Argon verhindert Oxidation → bessere Nahtqualität.&lt;br /&gt;
*Schweißparameter müssen passend eingestellt werden: Spannung/Leistung, Fokus, Pulsdauer, Punktdurchmesser.&lt;br /&gt;
*Werkstücke müssen lagerichtig am Modell fixiert werden (Passung muss erhalten bleiben).&lt;br /&gt;
*Überkreuz/wechselweise schweißen (Zickzack), um Verzug zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheit ====&lt;br /&gt;
*Zahntechnische Laserschweißgeräte: meist Laserklasse 4 → hohe Gefahr für Augen und Haut, Betrieb nur nach Einweisung und unter strengen Schutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*Pilotlaser (sichtbarer Zielpunkt): Laserklasse 2, Schutz durch Lidschlussreflex.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Laserschutzbeauftragter vorhanden sein; ohne diesen darf der Laser nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen (WIG-Impuls-Schweißen, Mini-WIG-Schweißen oder WIG-Schweißen mit geringer Energie genannt) ist ein modernes Verfahren, das präzise und effiziente Schweißverbindungen bei minimaler Wärmeeinbringung ermöglicht. Das [https://www.lampert.info/schweissprinzip/ Funktionsprinzip wird hier erläutert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Webseite der Fa. Lambert zum Thema [https://www.lampert.info/anwendungen/dental-anwendungen/zahntechnik/ Schweißen in der Zahntechnik]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=2OfnGVhawCM&amp;amp;list=PLpfYQ2Iv1GgUsK0-qFyWXNXXeFP824u7N Playlist zum Schweißen] im YouTube-Channel der Fa. Lampert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zum Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;157&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/3mxhvWIiDTI?si=JSBUqyaIa2S_FbKb&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;157&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/I41nBPizQic?si=74xBLU83txGY9vx8&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktives Laserschweißen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[LS11.3 Laserschweißen interaktiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.3_F%C3%BCgetechnik&amp;diff=12394</id>
		<title>11.3 Fügetechnik</title>
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		<updated>2026-09-16T09:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
Im Dentallabor &#039;&#039;&#039;Zahnkunst Müller GmbH&#039;&#039;&#039; wird eine defekte Kombinationsprothese aus einer Zahnarztpraxis zur Reparatur angeliefert. Die Prothese und das Sekundärteil stecken fest in einer Polyetherabformung. Bei der Kontrolle stellt die zuständige Zahntechnikerin fest, dass sich das Außenteleskop teilweise von der Modellgussbasis gelöst hat. An der sehr flachen und nicht formschlüssigen Verbindungsstelle sind Klebstoffreste sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Grundlagen Fügetechnik | Grundlagen Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Löten | Löten]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Laserschweißen | Laserschweißen]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Kleben | Kleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plant mögliche Handlungsprodukte, die zum EInstigsszenario passen. Beachte, dass dieses Thema auch ein große Bedeutung für die GP2 hat ;-).&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidet Euch gemeinsam für ein oder mehrere verschiedene Handlungsprodukt(e). Stellt Kriterien zusammen, mit denen das Handlungsprodukt bewertet werden kann.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle das Handlunsgprodukt. Entscheidet gemeinsam mit Eurer lehrkraft, ob Ihr das Handlungsprodukt in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erstellen werdet.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrolliert eure Arbeit mit Hilfe der vorher selbst festgelegten Kriterien.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiert Eure Arbeit in dieser Lernsituation z.B. mit einer Zielscheibe. Überlegt gemeinsam, welche Kriterien Ihr für eine gelungene Arbeit habt. &lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Lernfeld_11&amp;diff=12387</id>
		<title>Lernfeld 11</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Lernfeld_11&amp;diff=12387"/>
		<updated>2026-09-14T06:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Abfolge der Lernsituationen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[11.1 Teleskopkronen]] | Ca. 18 UStd.&lt;br /&gt;
*[[11.2 Konuskronen]] | Ca. xx UStd.&lt;br /&gt;
*[[11.3 Fügetechnik]] | Ca. xx UStd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[:Djp:DJP LS 11.1 | DJP LS 11.1]]&lt;br /&gt;
* [[:Djp:DJP LS 11.2 | DJP LS 11.2]]&lt;br /&gt;
* [[:Djp:DJP LS 11.3 | DJP LS 11.3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Kategorie:LS11.3_F%C3%BCgetechnik&amp;diff=12385</id>
		<title>Kategorie:LS11.3 Fügetechnik</title>
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		<updated>2026-09-13T14:54:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: Die Seite wurde neu angelegt: „Lernsituation zur Fügetechnik“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Lernsituation zur Fügetechnik&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12384</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T14:44:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
Der Kleber, der zum Beispiel zum Verkleben eines Sekundärteils mit einer Modellgussbasis verwendet wird, ist ein sogenannter dualhärtender Kleber. Das heißt zum einen ist er eine Autopolymerisat, in dem sich zwei Initiatorenteile aus den beiden Komponenten des Klebers, die angemischt werden, zu einem radikalen Initiator verbinden und dann eine Kettenbildung auslösen. Zum anderen ist das Ganze auch noch lichthärtend, also durch einen Fotoinitiator ausgelöst, sodass mit UV-Licht die Polymerisation beschleunigt kann und verbessert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kunststoff aber nun mal mit seinen Kunststoffketten nicht an Metall haftet, benötigen wir einen sogenannten Primer. Ein Primer ist ein ganz spezielles Molekül. Dieses Molekül hat zwei Enden, nämlich auf der einen Seite ein sogenanntes organisches Ende. Dieses organische Ende kann sich mit dem Kunststoff des Klebers verbinden. Das andere Ende verbindet sich mit dem Metall. Es gibt zwei mögliche unterschiedliche Enden für Metalle, je nachdem, ob es eine Nicht-Edelmetall- oder Edelmetalllegierung ist. Das ist entweder eine Phosphorsäuregruppe oder eine Sulfidgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phosphorsäure bildet mit Nicht-Edelmetall-Legierungen schwerlösliche Salze. Deshalb ist bei NEM-Kleber entsprechend diese Phosphorsäuregruppe dran. Bei Edelmetallen wird eine Schwefelverbindung verwendet, da Schwefel mit Edelmetallen eine ziemlich stabile Verbindung eingeht. Das ist also das Besondere an der Verwendung des Primers und eigentlich ziemlich clever gemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also den Kleber an sich, der einfach nur ein Acrylat, also ein Kunststoff ist, der polymerisiert auf diese zwei genannten Arten in sich selbst und damit durch Kohäsion fest ist. Aber damit der Kleber zwischen den Werkstücken auch am Metall der Werkstücke haftet, gibt es eben das andere Ende der Moleküle, das oben schon beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nun diese Oberfläche möglichst groß ist, auf der das Kleben passiert, also die Adhäsion zwischen dem Kleber und der Metalloberfläche, wird die Metalloberfläche durch Abstrahlen angerauht. Damit ist sie größer und beitet mehr Möglichkeiten für chemsiche Verbindungen durch den Primer. Außerdem kann sich der Kunststoff des Klebers in den Rauheiten der Oberfläche verkeilen und bietet zusätzlichen mechanischen Halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primer ist wiederum notwendig und wird auf das abgestrahlte Gerüst aufgetragen, weil sonst die Verbindung, die oben beschrieben wurde, nicht aufgebaut werden kann. Das heißt, der Primer vermittelt sozusagen, wie vorhin schon erwähnt, zwischen dem Kleber selbst, der ein Kunststoff ist, und der Metalloberfläche. Und da der Kleber ja zwischen diesen beiden Metallteilen ist, funktioniert das in beide Richtungen. Das heißt, beide Metallteile müssen auch mit Primer vorbehandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden genannten Namen hier der verwendeten Kleber, beziehungsweise des Primers der Firma Bredent, sie heißen MKZ Primer und DTK Kleber. Das sind Markennamen, so wie Tempo Taschentuch meint und eigentlich ein Papiertaschentuch ist. Eigentlich ist das einfach nur ein dualhärtender Kleber und ein passender Primer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primer darf logischerweise nicht auf Metall oder Kunststoff oder Ähnlichem angemischt werden, weil er ja ansonsten schon seine ersten Verbindungen eingeht und damit die Enden, die mit dem Metall oder dem Kunststoff in Verbund treten und für die Adhäsion sorgen, dann schon verbraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierfindest du Bilder von Fertigteilen, die nochmal deutlich machen, wie so eine Klebeverbindung vorbereitet werden muss. Es ist sehr wichtig, dass auch die Form so ausgewählt ist und die Klebeverbindung so vorbereitet wird, dass die beiden Werkstücke auch ohne Kleber schon fest und genau ineinander sitzen. Das heißt, es muss ein Formschluss da sein und nicht nur ein Stoffschluss durch Kleber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Formschluss bedeutet, dass man die beiden Teile, also die Sekundärkrone und der Modellguss, so ineinander fügen kann und anschließend kleben kann, dass sie auf jeden Fall eine stabile Position in alle Raumrichtungen haben. Außerdem verbessert das noch die Klebeverbindung und die Festigkeit der Klebeverbindung, wenn es gleichzeitig einen Formschluss gibt. Der Spalt zwischen den beider Formfertigteilen soll sehr klein sein. Tatsächlich werden für die Breite des Klebespaltes 0,1 bis 0,2 Millimeter empfohlen. Das sind 100 bis 200 Mikrometer. Das ist nicht viel und bedarf einer sorgfältigen Verarbeitung!.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12383</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T14:42:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Erläuterungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
Der Kleber, der zum Beispiel zum Verkleben eines Sekundärteils mit einer Modellgussbasis verwendet wird, ist ein sogenannter dualhärtender Kleber. Das heißt zum einen ist er eine Autopolymerisat, in dem sich zwei Initiatorenteile aus den beiden Komponenten des Klebers, die angemischt werden, zu einem radikalen Initiator verbinden und dann eine Kettenbildung auslösen. Zum anderen ist das Ganze auch noch lichthärtend, also durch einen Fotoinitiator ausgelöst, sodass mit UV-Licht die Polymerisation beschleunigt kann und verbessert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kunststoff aber nun mal mit seinen Kunststoffketten nicht an Metall haftet, benötigen wir einen sogenannten Primer. Ein Primer ist ein ganz spezielles Molekül. Dieses Molekül hat zwei Enden, nämlich auf der einen Seite ein sogenanntes organisches Ende. Dieses organische Ende kann sich mit dem Kunststoff des Klebers verbinden. Das andere Ende verbindet sich mit dem Metall. Es gibt zwei mögliche unterschiedliche Enden für Metalle, je nachdem, ob es eine Nicht-Edelmetall- oder Edelmetalllegierung ist. Das ist entweder eine Phosphorsäuregruppe oder eine Sulfidgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phosphorsäure bildet mit Nicht-Edelmetall-Legierungen schwerlösliche Salze. Deshalb ist bei NEM-Kleber entsprechend diese Phosphorsäuregruppe dran. Bei Edelmetallen wird eine Schwefelverbindung verwendet, da Schwefel mit Edelmetallen eine ziemlich stabile Verbindung eingeht. Das ist also das Besondere an der Verwendung des Primers und eigentlich ziemlich clever gemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also den Kleber an sich, der einfach nur ein Acrylat, also ein Kunststoff ist, der polymerisiert auf diese zwei genannten Arten in sich selbst und damit durch Kohäsion fest ist. Aber damit der Kleber zwischen den Werkstücken auch am Metall der Werkstücke haftet, gibt es eben das andere Ende der Moleküle, das oben schon beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nun diese Oberfläche möglichst groß ist, auf der das Kleben passiert, also die Adhäsion zwischen dem Kleber und der Metalloberfläche, wird die Metalloberfläche durch Abstrahlen angerauht. Damit ist sie größer und beitet mehr Möglichkeiten für chemsiche Verbindungen durch den Primer. Außerdem kann sich der Kunststoff des Klebers in den Rauheiten der Oberfläche verkeilen und bietet zusätzlichen mechanischen Halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primer ist wiederum notwendig und wird auf das abgestrahlte Gerüst aufgetragen, weil sonst die Verbindung, die oben beschrieben wurde, nicht aufgebaut werden kann. Das heißt, der Primer vermittelt sozusagen, wie vorhin schon erwähnt, zwischen dem Kleber selbst, der ein Kunststoff ist, und der Metalloberfläche. Und da der Kleber ja zwischen diesen beiden Metallteilen ist, funktioniert das in beide Richtungen. Das heißt, beide Metallteile müssen auch mit Primer vorbehandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden genannten Namen hier der verwendeten Kleber, beziehungsweise des Primers der Firma Bredent, sie heißen MKZ Primer und DTK Kleber. Das sind Markennamen, so wie Tempo Taschentuch meint und eigentlich ein Papiertaschentuch ist. Eigentlich ist das einfach nur ein dualhärtender Kleber und ein passender Primer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primer darf logischerweise nicht auf Metall oder Kunststoff oder Ähnlichem angemischt werden, weil er ja ansonsten schon seine ersten Verbindungen eingeht und damit die Enden, die mit dem Metall oder dem Kunststoff in Verbund treten und für die Adhäsion sorgen, dann schon verbraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter unten findest du Bilder von Fertigteilen, die nochmal deutlich machen, wie so eine Klebeverbindung vorbereitet werden muss. Es ist sehr wichtig, dass auch die Form so ausgewählt ist und die Klebeverbindung so vorbereitet wird, dass die beiden Werkstücke auch ohne Kleber schon fest und genau ineinander sitzen. Das heißt, es muss ein Formschluss da sein und nicht nur ein Stoffschluss durch Kleber. Dieser Formschluss bedeutet, dass man die beiden Teile, also die Sekundärkrone und der Modellguss, so ineinander fügen kann und anschließend kleben kann, dass sie auf jeden Fall eine stabile Position in alle Raumrichtungen haben. Außerdem verbessert das noch die Klebeverbindung und die Festigkeit der Klebeverbindung, wenn es gleichzeitig einen Formschluss gibt. Der Spalt soll sehr klein sein. Tatsächlich werden für die Breite des Klebespaltes 0,1 bis 0,2 Millimeter empfohlen. Das sind 100 bis 200 Mikrometer. Das ist nicht viel und bedarf einer sorgfältigen Verarbeitung!.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Grundlagen_F%C3%BCgetechnik&amp;diff=12382</id>
		<title>LS11.3 Grundlagen Fügetechnik</title>
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		<updated>2026-09-13T14:40:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Verbindungstechniken (Fügeverfahren) https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCgen_(Fertigungstechnik)https://de.wikipedia.org/wiki/Fertigungstechnik */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verbindungstechniken (Fügeverfahren) &amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCgen_(Fertigungstechnik)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://de.wikipedia.org/wiki/Fertigungstechnik&amp;lt;/ref&amp;gt; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Möglichkeiten bzw. Techniken, zwei oder mehrere Teile miteinander zu verbinden. Sie gehören alle zum [https://de.wikipedia.org/wiki/Fertigungstechnik Fertigungsverfahren]  [https://de.wikipedia.org/wiki/Fügen_(Fertigungstechnik) Fügen]. Fügen ist eine der sechs [https://de.wikipedia.org/wiki/Fertigungstechnik#Die_Hauptgruppen_der_Fertigungsverfahren Hauptgruppen] der Fertigungsverfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zusammenhang werden die Fügeverfahren &#039;&#039;&#039;Löten&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;Lasern&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Kleben&#039;&#039;&#039; betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einteilung ===&lt;br /&gt;
Die Fügeverfahren lassen sich nach verschiedenen Kriterien einteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lösbarkeit ====&lt;br /&gt;
Die Verbindungen können lösbar, unlösbar oder bedingt lösbar sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Unlösbare Verbindungen&#039;&#039;&#039; sind z.B. Verbindungen durch Löten, Laserschweißen oder Kleben. Die Bauteile lassen sich nur durch Zerstörung wieder voneinander lösen. Die Befestigung einer Sekundärkrone an einer Prothesenbasis aus Metall wäre z.B. so eine Verbindung.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Lösbare Verbindungen&#039;&#039;&#039; sind z.B. Schraubverbindungen. Sie lassen sich problemlos und ohne Zerstörung der Bauteile voneinander Lösen. Ein Geschiebe, eine Teleskopkrone oder ein am Implantat verschraubtes Abutment wären z.B. lösbare Verbinungen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bedingt lösbar&#039;&#039;&#039; sind z.B. Nietverbindungen. Die Nieten müssen zum Trennen zerstört werden, aber nicht die gefügten Bauteile. Dies Art der Verbindung kommt in der Zahntechnik eher nicht vor.&lt;br /&gt;
Verbindungsart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Art und Weise der Verbindung ====&lt;br /&gt;
*Stoffschlüssige Verbindungen stellen eine Verbindung im Werkstoff selbst her. Dazu zählen Schweiß- und Löt- und Klebeverbindungen.&lt;br /&gt;
*Formschlüssige Verbindungen nutzen die Form der Bauteile, um sie zu verbinden. Dazu zählen z.B. Riegel oder im Alltag ein Haken, an dem etwas aufgehängt wird.&lt;br /&gt;
*Kraftschlüssige Verbindungen werden durch Reibungskräfte zusammengehalten. Die Verbindung wird z.B. bei Teleskop- und Konuskronen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.3_F%C3%BCgetechnik&amp;diff=12381</id>
		<title>11.3 Fügetechnik</title>
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		<updated>2026-09-13T14:40:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
Im Dentallabor &#039;&#039;&#039;Zahnkunst Müller GmbH&#039;&#039;&#039; wird eine defekte Kombinationsprothese aus einer Zahnarztpraxis zur Reparatur angeliefert. Die Prothese und das Sekundärteil stecken fest in einer Polyetherabformung. Bei der Kontrolle stellt die zuständige Zahntechnikerin fest, dass sich das Außenteleskop teilweise von der Modellgussbasis gelöst hat. An der sehr flachen Verbindungsstelle sind Klebstoffreste sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Grundlagen Fügetechnik | Grundlagen Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Löten | Löten]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Laserschweißen | Laserschweißen]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Kleben | Kleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_3|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plant mögliche Handlungsprodukte, die zum EInstigsszenario passen. Beachte, dass dieses Thema auch ein große Bedeutung für die GP2 hat ;-).&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidet Euch gemeinsam für ein oder mehrere verschiedene Handlungsprodukt(e). Stellt Kriterien zusammen, mit denen das Handlungsprodukt bewertet werden kann.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle das Handlunsgprodukt. Entscheidet gemeinsam mit Eurer lehrkraft, ob Ihr das Handlungsprodukt in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erstellen werdet.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrolliert eure Arbeit mit Hilfe der vorher selbst festgelegten Kriterien.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiert Eure Arbeit in dieser Lernsituation z.B. mit einer Zielscheibe. Überlegt gemeinsam, welche Kriterien Ihr für eine gelungene Arbeit habt. &lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<title>11.3 Fügetechnik</title>
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		<updated>2026-09-13T14:40:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
Im Dentallabor &#039;&#039;&#039;Zahnkunst Müller GmbH&#039;&#039;&#039; wird eine defekte Kombinationsprothese aus einer Zahnarztpraxis zur Reparatur angeliefert. Die Prothese und das Sekundärteil stecken fest in einer Polyetherabformung. Bei der Kontrolle stellt die zuständige Zahntechnikerin fest, dass sich das Außenteleskop teilweise von der Modellgussbasis gelöst hat. An der sehr flachen Verbindungsstelle sind Klebstoffreste sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Propädeutik====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Grundlagen Fügetechnik | Grundlagen Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Löten | Löten]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Laserschweißen | Laserschweißen]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Kleben | Kleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Plant mögliche Handlungsprodukte, die zum EInstigsszenario passen. Beachte, dass dieses Thema auch ein große Bedeutung für die GP2 hat ;-).&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_4|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidet Euch gemeinsam für ein oder mehrere verschiedene Handlungsprodukt(e). Stellt Kriterien zusammen, mit denen das Handlungsprodukt bewertet werden kann.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_5|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstelle das Handlunsgprodukt. Entscheidet gemeinsam mit Eurer lehrkraft, ob Ihr das Handlungsprodukt in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit erstellen werdet.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrolliert eure Arbeit mit Hilfe der vorher selbst festgelegten Kriterien.&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_7|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reflektiert Eure Arbeit in dieser Lernsituation z.B. mit einer Zielscheibe. Überlegt gemeinsam, welche Kriterien Ihr für eine gelungene Arbeit habt. &lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=11.3_F%C3%BCgetechnik&amp;diff=12379</id>
		<title>11.3 Fügetechnik</title>
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		<updated>2026-09-13T14:35:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_1|}}&lt;br /&gt;
Im Dentallabor &#039;&#039;&#039;Zahnkunst Müller GmbH&#039;&#039;&#039; wird eine defekte Kombinationsprothese aus einer Zahnarztpraxis zur Reparatur angeliefert. Die Prothese und das Sekundärteil stecken fest in einer Polyetherabformung. Bei der Kontrolle stellt die zuständige Zahntechnikerin fest, dass sich das Außenteleskop teilweise von der Modellgussbasis gelöst hat. An der sehr flachen Verbindungsstelle sind Klebstoffreste sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Handlung_2|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Grundlagen Fügetechnik | Grundlagen Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Löten | Löten]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Laserschweißen | Laserschweißen]]&lt;br /&gt;
*[[LS11.3 Kleben | Kleben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Handlung_6|}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12378</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T14:33:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Erläuterungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
Der Kleber, der zum Beispiel zum Verkleben eines Sekundärteils mit einer Modellgussbasis verwendet wird, ist ein sogenannter dualhärtender Kleber. Das heißt zum einen ist er eine Autopolymerisat, in dem sich zwei Initiatorenteile aus den beiden Komponenten des Klebers, die angemischt werden, zu einem radikalen Initiator verbinden und dann eine Kettenbildung auslösen. Zum anderen ist das Ganze auch noch lichthärtend, also durch einen Fotoinitiator ausgelöst, sodass mit UV-Licht die Polymerisation beschleunigt kann und verbessert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Kunststoff aber nun mal mit seinen Kunststoffketten nicht an Metall haftet, benötigen wir einen sogenannten Primer. Ein Primer ist ein ganz spezielles Molekül. Dieses Molekül hat zwei Enden, nämlich auf der einen Seite ein sogenanntes organisches Ende. Dieses organische Ende kann sich mit dem Kunststoff des Klebers verbinden. Das andere Ende verbindet sich mit dem Metall. Es gibt zwei mögliche unterschiedliche Enden für Metalle, je nachdem, ob es eine Nicht-Edelmetall- oder Edelmetalllegierung ist. Das ist entweder eine Phosphorsäuregruppe oder eine Sulfidgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Phosphorsäure bildet mit Nicht-Edelmetall-Legierungen schwerlösliche Salze. Deshalb ist bei NEM-Kleber entsprechend diese Phosphorsäuregruppe dran. Bei Edelmetallen wird eine Schwefelverbindung verwendet, da Schwefel mit Edelmetallen eine ziemlich stabile Verbindung eingeht. Das ist also das Besondere an der Verwendung des Primers und eigentlich ziemlich clever gemacht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben also den Kleber an sich, der einfach nur ein Acrylat, also ein Kunststoff ist, der polymerisiert auf diese zwei genannten Arten in sich selbst und damit durch Kohäsion fest ist. Aber damit der Kleber zwischen den Werkstücken auch am Metall der Werkstücke haftet, gibt es eben das andere Ende der Moleküle, das oben schon beschrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit nun diese Oberfläche möglichst groß ist, auf der das Kleben passiert, also die Adhäsion zwischen dem Kleber und der Metalloberfläche, wird die Metalloberfläche durch Abstrahlen angerauht. Damit ist sie größer und beitet mehr Möglichkeiten für chemsiche Verbindungen durch den Primer. Außerdem kann sich der Kunststoff des Klebers in den Rauheiten der Oberfläche verkeilen und bietet zusätzlichen mechanischen Halt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primer ist wiederum notwendig und wird auf das abgestrahlte Gerüst aufgetragen, weil sonst die Verbindung, die oben beschrieben wurde, nicht aufgebaut werden kann. Das heißt, der Primer vermittelt sozusagen, wie vorhin schon erwähnt, zwischen dem Kleber selbst, der ein Kunststoff ist, und der Metalloberfläche. Und da der Kleber ja zwischen diesen beiden Metallteilen ist, funktioniert das in beide Richtungen. Das heißt, beide Metallteile müssen auch mit Primer vorbehandelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden genannten Namen hier der verwendeten Kleber, beziehungsweise des Primers der Firma Bredent, sie heißen MKZ Primer und DTK Kleber. Das sind Markennamen, so wie Tempo Taschentuch meint und eigentlich ein Papiertaschentuch ist. Eigentlich ist das einfach nur ein dualhärtender Kleber und ein passender Primer dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Primer darf logischerweise nicht auf Metall oder Kunststoff oder Ähnlichem angemischt werden, weil er ja ansonsten schon seine ersten Verbindungen eingeht und damit die Enden, die mit dem Metall oder dem Kunststoff in Verbund treten und für die Adhäsion sorgen, dann schon verbraucht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter unten findest du Bilder von Fertigteilen, die nochmal deutlich machen, wie so eine Klebeverbindung vorbereitet werden muss. Es ist sehr wichtig, dass auch die Form so ausgewählt ist und die Klebeverbindung so vorbereitet wird, dass die beiden Werkstücke auch ohne Kleber schon fest und genau ineinander sitzen. Das heißt, es muss ein Formschluss da sein und nicht nur ein Kraftschluss durch Kleber. Dieser Formschluss bedeutet, dass man die beiden Teile, also die Sekundärkrone und der Modellguss, so ineinander fügen kann und anschließend kleben kann, dass sie auf jeden Fall eine stabile Position haben. Außerdem verbessert das noch die Klebeverbindung und die Festigkeit der Klebeverbindung, wenn es gleichzeitig einen Formschluss gibt. Der Spalt soll sehr klein sein. Tatsächlich werden für die Breite des Klebespaltes 0,1 bis 0,2 Millimeter empfohlen. Das sind 100 bis 200 Mikrometer. Das ist nicht viel und bedarf einer sorgfältigen Verarbeitung!.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Len</name></author>
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		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T14:12:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<title>LS11.3 Kleben</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
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===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
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File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
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Animationen&lt;br /&gt;
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[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12375</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T14:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12374</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T14:08:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden. Die gereinigten Oberflächen vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12373</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T13:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen. Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12372</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T13:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3 bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen.&lt;br /&gt;
Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und&lt;br /&gt;
ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12371</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3&lt;br /&gt;
bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels&lt;br /&gt;
Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-&lt;br /&gt;
Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden&lt;br /&gt;
Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock&lt;br /&gt;
gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine&lt;br /&gt;
Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle&lt;br /&gt;
verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile&lt;br /&gt;
zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten&lt;br /&gt;
bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die&lt;br /&gt;
Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen.&lt;br /&gt;
Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und&lt;br /&gt;
ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png | Wachsfertigteile&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png | Fertigteil an modellierter Sekundärkrone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png | Einbettmassemodell für Modellguss&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png | Einbettmassemodell mit aufgesetzten Fertigteil&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png | Gegossene Krone&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png | Gegossene Krone bereit zum Kleben&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Animationen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12370</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T13:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3&lt;br /&gt;
bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels&lt;br /&gt;
Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-&lt;br /&gt;
Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden&lt;br /&gt;
Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock&lt;br /&gt;
gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine&lt;br /&gt;
Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle&lt;br /&gt;
verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile&lt;br /&gt;
zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten&lt;br /&gt;
bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die&lt;br /&gt;
Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die&lt;br /&gt;
Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der&lt;br /&gt;
Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit&lt;br /&gt;
Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen.&lt;br /&gt;
Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und&lt;br /&gt;
ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder und Videos zur Vorbereitung der Klebeverbindung zwischen Senkundärteil und Modellgussgerüst===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12369</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
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		<updated>2026-09-13T13:07:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Kleben werden zwei Werkstücke, z,B. eine Sekundärkrone und eine Modellgussbasis, mithilfe eines Klebstoffs irreversibel verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Festigkeit wird einerseits durch die Eigenfestigkeit der Klebeverbindung bestimmt. Diese beruht auf sogenannter Kohäsion. Als [https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie) Kohäsion] (von lateinisch cohaesum, cohaerere „zusammenhängen“) bezeichnet man die Bindungskräfte zwischen Atomen sowie zwischen Molekülen innerhalb eines Stoffes. Die Kräfte sorgen für seinen Zusammenhalt. Kohäsion ist also der Halt innerhalb des Klebestoffs (Kleber) selbst.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Koh%C3%A4sion_(Chemie)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits ist der Verbund mit den beiden zu verbindenden Oberflächen entscheidend. Der Verbund wird als Adhäsion bezeichnet. [https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion Adhäsion] (lateinisch adhaerere „anhaften“), auch Adhäsionskraft genannt, ist der physikalische Verbund zwischen zwei Grenzfächen unterschiedlicher Werkstücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/Adh%C3%A4sion&amp;lt;/ref&amp;gt; Kohäsion ist als z.B. bei der oben genannten Verbindung der Verbund zwischen Kleber und Metalloberflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines dualhärtenden Klebers sowie des passenden Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3&lt;br /&gt;
bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels&lt;br /&gt;
Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-&lt;br /&gt;
Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden&lt;br /&gt;
Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock&lt;br /&gt;
gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine&lt;br /&gt;
Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle&lt;br /&gt;
verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile&lt;br /&gt;
zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten&lt;br /&gt;
bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die&lt;br /&gt;
Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die&lt;br /&gt;
Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der&lt;br /&gt;
Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit&lt;br /&gt;
Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen.&lt;br /&gt;
Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und&lt;br /&gt;
ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Erläuterungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png&lt;br /&gt;
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File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12368</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12368"/>
		<updated>2026-09-13T12:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitungsanleitung eines Klebers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3&lt;br /&gt;
bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels&lt;br /&gt;
Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-&lt;br /&gt;
Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden&lt;br /&gt;
Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock&lt;br /&gt;
gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine&lt;br /&gt;
Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle&lt;br /&gt;
verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile&lt;br /&gt;
zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten&lt;br /&gt;
bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die&lt;br /&gt;
Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die&lt;br /&gt;
Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der&lt;br /&gt;
Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit&lt;br /&gt;
Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auszug aus der Verarbeitunganleitung eines Primers===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Lagerungs- und Haltbarkeitshinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Hitze geschützt bei 4 - 25° C lagern. MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator nach Ablauf des Verfalldatums nicht mehr verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verarbeitung / Anwendung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Achtung: MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator nicht auf metallische oder keramische Anmischplatte oder Gefäße geben, da der&lt;br /&gt;
MKZ-Primer / MKZ EM-Aktivator mit diesen reagiert und seine Wirkung verliert!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konditionierung von Metallgerüsten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Metallgerüst mit 110 µm (Aluminiumoxyd) bei 3 bis 4 bar abstrahlen und im Luftstrahl oder mittels Pinsel reinigen. Anmerkung: Verunreinigungen mit Öl, Trennmittel oder Feuchtigkeit, z.B. durch Berühren mit den Fingern, vermeiden. Nicht mit dem Dampfstrahler reinigen.&lt;br /&gt;
Bei edelmetallfreien Gerüsten MKZ-Primer auf Anmischplatte oder -schale tropfen und das Gerüst mittels Einmalpinsel bestreichen und ca. 30 s trocknen lassen. Bei Edelmetall- und edelmetallreduzierten Gerüsten MKZ-Primer und MKZ EM-Aktivator jeweils einen Tropfen in eine Schale geben, kurz durchmischen, mit einem Pinsel auf das Gerüst auftragen und&lt;br /&gt;
ca. 30 s trocknen lassen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung 20161212 MKZ-Primer MKZ EM-Aktivator&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_wachs_krone.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12367</id>
		<title>LS11.3 Kleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Kleben&amp;diff=12367"/>
		<updated>2026-09-13T12:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kleben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&#039;&#039;&#039;Werkstückvorbereitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu verklebenden Flächen mit Aluminiumoxid (Körnung 110 µm) abstrahlen, Metalle und BioHPP bei 2-3&lt;br /&gt;
bar Druck, Zirkonoxid und Li-Disilikatkeramik bei max. 2 bar Druck abstrahlen. Sofern erforderlich, mittels&lt;br /&gt;
Pinsel reinigen (bei starken Verunreinigungen Alkohol zur Reinigung verwenden). Die gereinigten Oberflächen&lt;br /&gt;
vor dem Verkleben nicht mehr berühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Haftverbund zwischen DTK-Kleber und Klebestelle zu erhöhen, den entsprechenden Primer (MKZ-&lt;br /&gt;
Primer, K-Primer oder visio.link) gemäß der jeweiligen Gebrauchsanweisung anwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verkleben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der DTK-Kleber kann wahlweise mit der beiliegenden Mischkanüle gemischt und auf den zu verklebenden&lt;br /&gt;
Teilen aufgetragen werden. Beim Anmischen von Hand sollte der DTK-Kleber auf einen Anmischblock&lt;br /&gt;
gegeben und mit Hilfe eines Spatels gut durchgemischt werden. Beim Mischen mit der Mischkanüle eine kleine&lt;br /&gt;
Menge austragen, bis eine gleichmäßige Farbe entsteht. Dann erst den DTK-Kleber aus der Mischkanüle&lt;br /&gt;
verwenden. Anschließend wird der durchgemischte Kleber auf die Klebestellen aufgetragen und die Bauteile&lt;br /&gt;
zusammengefügt. Die Verarbeitungszeit beträgt ca. 2 Minuten. Die Aushärtezeit beträgt ca. 6 Minuten&lt;br /&gt;
bei 20 °C Raumtemperatur und ca. 3 Minuten bei 37 °C im Patientenmund. Die Polymerisation kann durch die&lt;br /&gt;
Verwendung eines UV-Lichthärtegerätes beschleunigt werden. Die&lt;br /&gt;
Aushärtezeit beträgt dann extraoral ca. 3 Minuten. Nach dem Aushärten des DTK-Klebers verbleibt an der&lt;br /&gt;
Oberfläche eine Inhibitionsschicht. Diese kann mit Isopropyl-Alkohol entfernt werden. Ausgehärtete Kleberreste mit&lt;br /&gt;
Hartmetallfräser oder Diamantwerkzeug entfernen.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Bredent Group; Gebrauchsanweisung DTK-Kleber; 000543EX DTK-Kleber&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_einbettmasse_matritze.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_fertigteile_metall_krone.png&lt;br /&gt;
File:ls11_3_kleben_fertigteile_fuegen_metall.png&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:ls11_3_kleben_animation.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_L%C3%B6ten&amp;diff=12366</id>
		<title>LS11.3 Löten</title>
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		<updated>2026-09-13T12:27:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch nicht bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg|thumb|right|Acetylen-Sauerstoff-Brenner]]In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten mit offener Flamme wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Diffusionsflamme Vormischflamme] verwendet. So läuft die Verbrennung vollständiger und somit heißer ab als bei einer einfachen Diffusionsflamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löten verwendet man den heißen Bereich (Reaktionsbereich) knapp außerhalb bzw. kurz hinter der Spitze des inneren Flammenkegels – nicht den inneren Kegel selbst. Dort liegt die höchste Temperatur. Die Flamme sollte meist neutral eingestellt sein, also mit ausgeglichenem Sauerstoff-Brennstoff-Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:vormischflamme_einfach.jpeg | Einfache Darstellung einer Vormischflamme&lt;br /&gt;
File:vormischflamme_komplex.jpeg | Komplexe Darstellung einer Vormischflamme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flamme nur so lange und so stark zuführen, dass das Werkstück und das Lot auf Löttemperatur kommen. Das Lot sollte durch die Wärme des Werkstücks schmelzen, nicht direkt in der Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;157&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=K8uyFcTVQ2x-JB3J&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/tB0v_dqW3Ts?si=d57fDA6XwKp8lnhO&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_L%C3%B6ten&amp;diff=12365</id>
		<title>LS11.3 Löten</title>
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		<updated>2026-09-13T12:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg|thumb|right|Acetylen-Sauerstoff-Brenner]]In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten mit offener Flamme wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Diffusionsflamme Vormischflamme] verwendet. So läuft die Verbrennung vollständiger und somit heißer ab als bei einer einfachen Diffusionsflamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löten verwendet man den heißen Bereich (Reaktionsbereich) knapp außerhalb bzw. kurz hinter der Spitze des inneren Flammenkegels – nicht den inneren Kegel selbst. Dort liegt die höchste Temperatur. Die Flamme sollte meist neutral eingestellt sein, also mit ausgeglichenem Sauerstoff-Brennstoff-Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:vormischflamme_einfach.jpeg | Einfache Darstellung einer Vormischflamme&lt;br /&gt;
File:vormischflamme_komplex.jpeg | Komplexe Darstellung einer Vormischflamme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flamme nur so lange und so stark zuführen, dass das Werkstück und das Lot auf Löttemperatur kommen. Das Lot sollte durch die Wärme des Werkstücks schmelzen, nicht direkt in der Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;157&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=K8uyFcTVQ2x-JB3J&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/tB0v_dqW3Ts?si=d57fDA6XwKp8lnhO&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Laserschwei%C3%9Fen&amp;diff=12364</id>
		<title>LS11.3 Laserschweißen</title>
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		<updated>2026-09-13T12:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Laserschweißen Ergänzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laserschweißen (EN ISO 4063) wird vor zum Verschweißen zahntechnischen Werkstücken eingesetzt. Es ermöglicht hohe Schweißgeschwindigkeit bei geringen tehrmischen Verzug. Das Laserschweißen wird in der Regel ohne Zuführung eines Zusatzwerkstoffes ausgeführt. Die Laserstrahlung wird mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der Stoßkante, also der Fügestoß der zu verschweißenden Werkstücke, befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur des Metalls hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweißnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit (er wird also spröder).&amp;lt;ref&amp;gt;VGL.: https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschwei%C3%9Fen; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik===&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_i720.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vollständige Transkript Präsentation zum Mitlesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_01.png|thumb|right|185x185px]]Hallo, in dieser kurzen Präsentation möchte ich dir einige Hintergründe und Grundlagen zum Laserschweißen in der Zahntechnik erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_02.png|thumb|right|185x185px]]Als Erstes eine kleine Definition für das Wort Schweißen. Unter Schweißen versteht man nach Wikipedia gemäß einer DIN-Norm das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme und/oder Druck mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe. Das bedeutet: Diese Verbindung wird unlösbar, das heißt, man kann sie ohne Zerstörung der jeweiligen Werkstücke nicht mehr lösen. Es wird Wärme, in unserem Fall normalerweise ein Laser, oder Druck verwendet, was in der Zahntechnik nicht unbedingt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_03.png|thumb|right|185x185px]]Schweißzusatzwerkstoffe bedeuten, dass dort, wo Material fehlt, auch ein Draht oder ein Stück gleichen Werkstoffs verwendet werden kann, das dann mit zwei Schweißnähten befestigt wird. Das könnte so aussehen: Möchtest du zum Beispiel einen gebrochenen Bügel zusammenschweißen und der sieht an der Bruchstelle so aus, dann kannst du diese Bruchstelle nicht direkt schweißen. Dann brauchst du etwas, was du dort hineinlegst, zum Beispiel einen Draht aus gleichem Werkstoff. Dann kannst du von hier schweißen, von hier schweißen und von hier schweißen. So kann daraus wieder ein Werkstück werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du aber zum Beispiel, man nennt das Stoßnaht, einen solchen Bruch, dann kannst du von hier schweißen und von hier schweißen und brauchst keinen Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_04.png|thumb|right|185x185px]]Man unterscheidet beim Laserschweißen grundsätzlich zwischen Tiefschweißen und Wärmeleitungsschweißen. Das Tiefschweißen hat für uns ein großes Problem: Die sogenannte Wärmeeinflusszone, das heißt der Bereich, in dem sich die Wärme ausbreitet und das Material geschmolzen wird, ist beim Tiefschweißen sehr groß und sehr tief. Es entsteht eine sogenannte Dampfkapillare, das heißt ein Bereich, in dem das Material tatsächlich verdampft. Das bedeutet, es kann hier auch nachher eine Lücke entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art des Tiefschweißens erzeugt zwar sehr tiefe und schmale Schweißnähte, was gut sein kann, bedeutet aber, dass man sehr genau schweißen muss und die Werkstücke sehr gut positioniert werden müssen. Das ist normalerweise beim händischen Laserschweißen in der Zahntechnik kaum möglich, sodass wir normalerweise das Wärmeleitungsschweißen machen.&lt;br /&gt;
Das heißt, wir gehen nur ungefähr bis in die Hälfte des Werkstücks hinein. Die andere Hälfte bleibt unangetastet und wird nachher von der anderen Seite geschweißt. Es gibt einen kleinen geschmolzenen Bereich, in dem es wirklich heiß wird und das Material flüssig wird. So kann zum Beispiel eine Stoßnaht, die hier durchläuft, geschweißt werden.&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat nun Laserschweißen? Laserschweißen erzeugt korrosionsbeständige Verbindungen. Das bedeutet, wir nehmen keinen Werkstoff, zum Beispiel beim Löten, der eine andere Zusammensetzung hat als der Werkstoff der Werkstücke selbst. Sollte das der Fall sein, das heißt, man nimmt zum Beispiel ein Lot oder einen Draht aus einem anderen Werkstoff und schweißt ihn mit einem anderen zusammen, dann kann es Korrosion, also eine Veränderung an diesen Werkstoffen, geben, weil es zwei verschiedene Werkstoffe sind. Das liegt daran, dass solche Werkstoffe verschieden edel sind. So kann Korrosion entstehen, die wiederum das Werkstück zerstört beziehungsweise den Patienten, der so etwas im Mund hat, mit Metallen schädigt. Das ist aber ein ganz eigenes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_05.png|thumb|right|185x185px]]Auf jeden Fall entsteht Korrosion immer dann, wenn verschiedene Werkstoffe benutzt werden. Beim Laserschweißen kann man dieselben Werkstoffe zusammenschweißen. Beim Lasern gibt es eher eine Steigerung der Festigkeitswerte, als dass die Festigkeitswerte leiden. Das ist gut für die Schweißverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beim Laserschweißen sehr punktgenau schweißen. Das bedeutet, man muss nicht unbedingt Kunststoffsättel, die in der Nähe sind, entfernen und Ähnliches, sondern man kann das Schweißen wirklich auf die Bereiche beschränken, die geschmolzen und geschweißt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_06.png|thumb|right|185x185px]]Es gibt keinen Farbunterschied, weil wir keine weiteren Werkstoffe verwenden, sondern nur die Originalwerkstoffe. Deshalb gibt es keinen Farbunterschied zwischen den Schweißnähten und dem restlichen Bereich. Schweißen nah bei der Verblendung ist möglich, habe ich gerade schon erklärt. Man kann auf Lote und Flussmittel verzichten, die man vom Löten kennt, auf die Löteinbettmasse, auf ein Lötmodell sowie auf das Lösen und Befestigen von Sätteln. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber dem Löten. Besonders ist auch die Korrosionsbeständigkeit noch einmal zu erwähnen.&lt;br /&gt;
Wenn man mit dem Laserschweißgerät einzelne Punkte setzt, dann ist es wichtig, dass die Schweißpunkte so tief gesetzt werden, dass sie, wenn man von der anderen Seite dagegen schweißt, eine vollständige Schweißung ergeben. Das heißt, es darf in der Mitte keine Lücke mehr bleiben. Die Schweißpunkte müssen sich zu 60 bis 70 Prozent überlappen, damit wir eine durchgehende Schweißverbindung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das nicht der Fall und die Schweißpunkte würden zum Beispiel nebeneinander liegen, dann gäbe es dazwischen immer wieder Lücken. Das geht nicht. Deshalb müssen die Schweißpunkte überlappend liegen, damit es eine durchgehende Schweißnaht gibt. Von unten muss so geschweißt werden, dass die Punkte tief genug sind und das Schweißen von der anderen Seite leicht überlappt. Damit hat man wirklich eine komplett durchgeschweißte Naht, die die entsprechende Festigkeit hat und keine Löcher enthält, an denen vielleicht Korrosion entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_07.png|thumb|right|185x185px]]Die Wärmeleitfähigkeit von Edelmetallen, in dem Fall Gold und Silber, Au und Ag, ist deutlich höher als die von Palladium, Kobalt, Chrom und Titan. Palladium, Kobalt und Chrom sind die Elemente, die in Nichtedelmetalllegierungen sind. Das heißt, man braucht deutlich weniger Energie und Wärme beim Schweißen, um die Metalle aufzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Das ist insbesondere dann interessant, wenn man Edelmetalle und Nichtedelmetalle zusammenschweißen will. Dann muss man nämlich den Schweißpunkt und den Laser mehr auf die Nichtedelmetalle halten, weil diese sonst nicht genug Wärme abbekommen, um tatsächlich auch aufzuschmelzen. Die Wärmeleitfähigkeit ist sehr unterschiedlich, und da muss man tatsächlich vorsichtig sein. Eventuell muss man sogar einen Werkstoff vorschweißen, also einen edlen Werkstoff auf den Nichtedelmetallbereich vorschweißen, um dann eine vernünftige Schweißverbindung zu erhalten.&lt;br /&gt;
So eine Verbindungsstelle kann zum Beispiel V-förmig sein. Dann muss man hier einen Draht einlegen, wenn man etwas wegfräsen musste. Sie kann auch X-förmig sein, das wäre eine solche X-Naht. Auch da muss man hier und hier etwas zulegen und erhält dann vier Schweißnähte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_08.png|thumb|right|185x185px]]Eine Stoßnaht wäre zum Beispiel eine Verbindung bei Sekundärkronen zum Modellguss. Da versucht man natürlich vorher schon, so einen Kasten zu erzeugen, an dem die Krone dran ist, damit man hier eine Stoßnaht hat, die man dann direkt von oben schweißen kann, weil diese Stoßnähte besonders fest sind. Hier kommt dann noch ein Formschluss dazu, weil solche Bauteile auch genau ineinander passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zusatzwerkstoffe wird natürlich derselbe Werkstoff verwendet. Das heißt, man nimmt keine anderen Werkstoffe, sondern kann den gleichen verwenden, weil das Metall aufgeschmolzen wird, im Gegensatz zum Löten. Vorsicht ist geboten bei Kohlenstoffgehalten über 0,22 Prozent, denn diese können nicht gut geschweißt werden, weil sie schlecht aufschmelzen. Deshalb werden spezielle kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen verwendet.&lt;br /&gt;
Das ist mehr etwas für den Maschinenbau. Wir verwenden als Schweißzusatzwerkstoff in der Zahntechnik immer denselben Werkstoff wie den, den wir gerade schweißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_09.png|thumb|right|185x185px]]Hier sind noch ein paar Stoßarten genannt, also wie man die Werkstoffe gegeneinander legen und dann schweißen kann. Man sieht hier: Das ist ein Stumpfstoß oder eine Stumpfnaht. Hier ist ein T-Stoß. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, bei denen man mit oder ohne Zulegewerkstoff oder Zusatzwerkstoff schweißen kann. Das nur noch der Vollständigkeit halber. Das ist auch nach DIN-ISO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_10.png|thumb|right|184x184px]]Wenn die Oberfläche poliert ist und reflektiert, dann wird der Laserstrahl reflektiert und es gibt einen Energieverlust. Das heißt, die Energie als Licht geht nicht in den Werkstoff, sondern wird reflektiert. Deshalb muss man die Bereiche abstrahlen, damit das Laserlicht gut eindringen kann.&lt;br /&gt;
Ich habe gerade schon gesagt: Goldbasis-Zusatzwerkstoff aufschweißen, damit man die hochwärmeleitfähigen Edelmetallbereiche mit nicht so wärmeleitfähigen NEM-Bereichen schweißen kann. Beim Schweißen von NEM und Titan muss Schutzgas verwendet werden. Das heißt, das Gas Argon. Das ist ein Element, ein Gas aus der achten Hauptgruppe. Das heißt, es geht überhaupt keine Verbindungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dieses Schutzgas aus einer Düse in den Bereich der Schweißnaht strahlen oder fließen lässt, dann entsteht dort kein Oxid und die Oberfläche oxidiert nicht, sodass man perfekt schweißen kann. Ein Oxid auf der Oberfläche würde die Schweißnaht schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißparameter müssen immer richtig eingestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Spannung und die Leistung, also wie stark der Laser ist, der Fokus, also ob der Laser auch auf der Oberfläche scharf gestellt ist und nicht darüber oder darunter, wie lange der Laser auf die jeweilige Fläche wirkt und welchen Durchmesser der Laser hat. Das muss je nach Geometrie und Zusammensetzung immer wieder verändert und angepasst werden. Dazu wirst du später eine interaktive Übung machen, bei der du das ausprobieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_11.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_12.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen zum Schweißen auf dem Modell lagerichtig befestigt werden. Das bedeutet: Wenn du zum Beispiel eine Sekundärkrone an einem Modellguss befestigen willst, dann musst du sie auf dem Modell genau richtig befestigen, weil sonst nachher Modellguss und/oder Krone nicht im Mund und nicht auf dem Modell passen.&lt;br /&gt;
Man schweißt immer überkreuzt. Das bedeutet: Wenn wir jetzt hier eine Naht haben und ich mache das Ganze dreidimensional, dann schweiße ich nicht erst oben haufenweise Schweißpunkte hin und dann erst unten, weil sich das Werkstück dann verzieht. Da, wo mehr geschmolzen wird, zieht es hin. Stattdessen schweiße ich auf einer Seite, dann auf der anderen Seite, dann hinten und dann unten hinten. Also immer im Zickzack hin und her, damit die Verzüge, die entstehen, sich automatisch immer wieder ausgleichen und somit am Ende kein Verzug entsteht.&lt;br /&gt;
Hier ist ein Beispiel aus einer alten Animation, die es so nicht mehr gibt, weil sie auf heutigen Rechnern nicht mehr funktioniert. Da sieht man zum Beispiel, wie eine Klammer repariert wird. Da ist eine Y-Naht zu sehen. Es gibt einen Zusatzwerkstoff, einen Draht, und mit einem bestimmten Punktdurchmesser, einer Pulsdauer und einer bestimmten Spannung wird jeweils ein Punkt gesetzt. Damit wird die Schweißnaht wechselweise von der einen und von der anderen Seite geschweißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_13.png|thumb|right|185x185px]]Wenn man zum Beispiel Brücken verbindet, hat man wahrscheinlich eine Stoßnaht, weil die Brücke einfach sauber getrennt ist. Wenn man Zusatzwerkstoff verwenden will, weil der Spalt zu groß ist, kann man zum Beispiel die Schweißnaht um 30 Grad mit einer Fräse öffnen und dann den Zusatzwerkstoff hineinlegen.&lt;br /&gt;
Bei einer Sekundärkrone und Modellguss verwendet man normalerweise eine Kastenzapfenverbindung. Das bedeutet, dass hier neben dem Stoffschluss, also der chemischen Verbindung durch das Aufschmelzen, auch ein Formschluss verwendet wird, weil Kasten und Zapfen ineinandergreifen und somit ein Verwackeln und Verziehen nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Bei Edelmetall muss vorgeschweißt werden, wie ich eben schon gesagt habe, wenn es mit NEM verbunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_14.png|thumb|right|186x186px]]Dann gibt es beim Laserschweißen noch ein paar Sicherheitsbestimmungen. Der Laser, den wir verwenden, ist ein Laser der Klasse 4. Er ist tatsächlich unsichtbar. Das ist eine hohe Gefährdung für Augen und Haut. Der Betrieb ist nur nach Einweisung durch einen Laserschutzbeauftragten möglich und sollte unter größten Sicherheitsvorkehrungen und sehr konzentriert stattfinden, damit man sich an den Laserstrahlen nicht verletzt.&lt;br /&gt;
Der Pilotlaser, das heißt ein sichtbares Licht, das als kleiner roter Punkt an der Stelle zu sehen ist, an der man hinschweißen wird, ist nur ein Laser der Klasse 2. Da reicht der Lidschlussreflex als Schutz. Das ist der gleiche Laser, den man zum Beispiel im Baumarkt kaufen kann, um beim Fliesenlegen eine Linie auf die Wand zu projizieren. Dafür braucht es keine besonderen Schutzvorkehrungen.&lt;br /&gt;
In jedem Labor, in dem ein Laser steht, muss ein Laserschutzbeauftragter durch eine entsprechende Schulung ausgebildet werden und vorhanden sein. Dieser Laserschutzbeauftragte ist dann für die Überwachung, das Abstellen von Mängeln, Unterweisungen und so weiter zuständig. Ohne ausgebildeten Laserschutzbeauftragten darf ein Laser im Labor nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegliederte Zusammenfassung der Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Definition „Schweißen“ ====&lt;br /&gt;
*Schweißen ist das unlösbare Verbinden von Bauteilen durch Wärme und/oder Druck, mit oder ohne Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
*„Unlösbar“ bedeutet: Trennung nur durch Zerstörung der Werkstücke möglich.&lt;br /&gt;
*Zusatzwerkstoff (z. B. Draht gleichen Materials) wird genutzt, wenn Material fehlt; bei einer Stoßnaht kann oft ohne Zusatz geschweißt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Tiefschweißen&lt;br /&gt;
**Große und tiefe Wärmeeinflusszone.&lt;br /&gt;
**Gefahr einer Dampfkapillare (Material verdampft) → mögliche Lücken/Poren.&lt;br /&gt;
**Erfordert sehr präzise Positionierung; in der zahntechnischen Handarbeit meist schwierig.&lt;br /&gt;
*Wärmeleitungsschweißen (in der Zahntechnik üblich)&lt;br /&gt;
**Schmelzbereich bleibt begrenzter (ungefähr bis zur halben Materialstärke).&lt;br /&gt;
**Gegenstück wird oft von der anderen Seite nachgeschweißt, um vollständige Durchschweißung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorteile des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Korrosionsbeständig, weil idealerweise gleiche Werkstoffe verbunden werden (keine „fremden“ Lote).&lt;br /&gt;
*Häufig gute bis gesteigerte Festigkeit der Verbindung.&lt;br /&gt;
*Sehr punktgenaues Arbeiten, dadurch Schweißen in sensiblen Bereichen möglich (z. B. nahe an Verblendungen), ohne große Umgebung zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Kein Farbunterschied, da Originalwerkstoffe verwendet werden.&lt;br /&gt;
*Wegfall von typischen Lötmitteln und -schritten (z. B. Lot, Flussmittel, Einbettmasse, Lötmodell, Entfernen/Befestigen von Sätteln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Schweißtechnik (Punktsetzung) ====&lt;br /&gt;
*Schweißpunkte müssen tief genug sein, damit beim Gegenschweißen keine Lücke in der Mitte bleibt.&lt;br /&gt;
*Punkte müssen 60–70 % überlappen, damit eine durchgehende Naht entsteht.&lt;br /&gt;
*Ziel: vollständig durchgeschweißte, feste und porenarme Verbindung (weniger Risiko für spätere Probleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkstoffkunde: Wärmeleitfähigkeit und Materialkombinationen ====&lt;br /&gt;
*Edelmetalle (Au, Ag) leiten Wärme stärker als viele NEM/andere Metalle (z. B. Pd, Co, Cr, Ti).&lt;br /&gt;
*Beim Verbinden von Edelmetall mit Nichtedelmetall muss der Laser oft mehr auf den NEM-Bereich ausgerichtet werden, damit dieser ausreichend aufschmilzt.&lt;br /&gt;
*Ggf. ist Vorschweißen (z. B. edler Werkstoff auf NEM-Bereich) sinnvoll, um eine stabile Verbindung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahtformen und Verbindungsarten ====&lt;br /&gt;
*Beispiele: V-Naht, X-Naht, Stoßnaht, T-Stoß (teilweise nach DIN/ISO).&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik werden Verbindungen teils so vorbereitet, dass eine Stoßnaht möglich ist (besonders fest).&lt;br /&gt;
*Bei Sekundärkrone–Modellguss wird häufig eine Kastenzapfenverbindung genutzt: Stoffschluss + Formschluss für zusätzliche Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusatzwerkstoff und Einschränkungen ====&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik: Zusatzwerkstoff meist identisch zum Grundwerkstoff.&lt;br /&gt;
*Hinweis: Hohe Kohlenstoffgehalte (über ca. 0,22 %) sind schlecht schweißbar → besser kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Praktische Voraussetzungen und Prozessführung ====&lt;br /&gt;
*Polierte Oberflächen reflektieren den Laser → Energieverlust; daher Oberfläche abstrahlen/aufrauen, damit Energie besser eindringt.&lt;br /&gt;
*Bei NEM und Titan: Schutzgas Argon verhindert Oxidation → bessere Nahtqualität.&lt;br /&gt;
*Schweißparameter müssen passend eingestellt werden: Spannung/Leistung, Fokus, Pulsdauer, Punktdurchmesser.&lt;br /&gt;
*Werkstücke müssen lagerichtig am Modell fixiert werden (Passung muss erhalten bleiben).&lt;br /&gt;
*Überkreuz/wechselweise schweißen (Zickzack), um Verzug zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheit ====&lt;br /&gt;
*Zahntechnische Laserschweißgeräte: meist Laserklasse 4 → hohe Gefahr für Augen und Haut, Betrieb nur nach Einweisung und unter strengen Schutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*Pilotlaser (sichtbarer Zielpunkt): Laserklasse 2, Schutz durch Lidschlussreflex.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Laserschutzbeauftragter vorhanden sein; ohne diesen darf der Laser nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen (WIG-Impuls-Schweißen, Mini-WIG-Schweißen oder WIG-Schweißen mit geringer Energie genannt) ist ein modernes Verfahren, das präzise und effiziente Schweißverbindungen bei minimaler Wärmeeinbringung ermöglicht. Das [https://www.lampert.info/schweissprinzip/ Funktionsprinzip wird hier erläutert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Webseite der Fa. Lambert zum Thema [https://www.lampert.info/anwendungen/dental-anwendungen/zahntechnik/ Schweißen in der Zahntechnik]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=2OfnGVhawCM&amp;amp;list=PLpfYQ2Iv1GgUsK0-qFyWXNXXeFP824u7N Playlist zum Schweißen] im YouTube-Channel der Fa. Lampert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zum Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;157&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/3mxhvWIiDTI?si=JSBUqyaIa2S_FbKb&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;280&amp;quot; height=&amp;quot;157&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/I41nBPizQic?si=74xBLU83txGY9vx8&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Laserschwei%C3%9Fen&amp;diff=12363</id>
		<title>LS11.3 Laserschweißen</title>
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		<updated>2026-09-13T12:15:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Laserschweißen Ergänzung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laserschweißen (EN ISO 4063) wird vor zum Verschweißen zahntechnischen Werkstücken eingesetzt. Es ermöglicht hohe Schweißgeschwindigkeit bei geringen tehrmischen Verzug. Das Laserschweißen wird in der Regel ohne Zuführung eines Zusatzwerkstoffes ausgeführt. Die Laserstrahlung wird mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der Stoßkante, also der Fügestoß der zu verschweißenden Werkstücke, befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur des Metalls hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweißnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit (er wird also spröder).&amp;lt;ref&amp;gt;VGL.: https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschwei%C3%9Fen; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik===&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_i720.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vollständige Transkript Präsentation zum Mitlesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_01.png|thumb|right|185x185px]]Hallo, in dieser kurzen Präsentation möchte ich dir einige Hintergründe und Grundlagen zum Laserschweißen in der Zahntechnik erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_02.png|thumb|right|185x185px]]Als Erstes eine kleine Definition für das Wort Schweißen. Unter Schweißen versteht man nach Wikipedia gemäß einer DIN-Norm das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme und/oder Druck mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe. Das bedeutet: Diese Verbindung wird unlösbar, das heißt, man kann sie ohne Zerstörung der jeweiligen Werkstücke nicht mehr lösen. Es wird Wärme, in unserem Fall normalerweise ein Laser, oder Druck verwendet, was in der Zahntechnik nicht unbedingt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_03.png|thumb|right|185x185px]]Schweißzusatzwerkstoffe bedeuten, dass dort, wo Material fehlt, auch ein Draht oder ein Stück gleichen Werkstoffs verwendet werden kann, das dann mit zwei Schweißnähten befestigt wird. Das könnte so aussehen: Möchtest du zum Beispiel einen gebrochenen Bügel zusammenschweißen und der sieht an der Bruchstelle so aus, dann kannst du diese Bruchstelle nicht direkt schweißen. Dann brauchst du etwas, was du dort hineinlegst, zum Beispiel einen Draht aus gleichem Werkstoff. Dann kannst du von hier schweißen, von hier schweißen und von hier schweißen. So kann daraus wieder ein Werkstück werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du aber zum Beispiel, man nennt das Stoßnaht, einen solchen Bruch, dann kannst du von hier schweißen und von hier schweißen und brauchst keinen Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_04.png|thumb|right|185x185px]]Man unterscheidet beim Laserschweißen grundsätzlich zwischen Tiefschweißen und Wärmeleitungsschweißen. Das Tiefschweißen hat für uns ein großes Problem: Die sogenannte Wärmeeinflusszone, das heißt der Bereich, in dem sich die Wärme ausbreitet und das Material geschmolzen wird, ist beim Tiefschweißen sehr groß und sehr tief. Es entsteht eine sogenannte Dampfkapillare, das heißt ein Bereich, in dem das Material tatsächlich verdampft. Das bedeutet, es kann hier auch nachher eine Lücke entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art des Tiefschweißens erzeugt zwar sehr tiefe und schmale Schweißnähte, was gut sein kann, bedeutet aber, dass man sehr genau schweißen muss und die Werkstücke sehr gut positioniert werden müssen. Das ist normalerweise beim händischen Laserschweißen in der Zahntechnik kaum möglich, sodass wir normalerweise das Wärmeleitungsschweißen machen.&lt;br /&gt;
Das heißt, wir gehen nur ungefähr bis in die Hälfte des Werkstücks hinein. Die andere Hälfte bleibt unangetastet und wird nachher von der anderen Seite geschweißt. Es gibt einen kleinen geschmolzenen Bereich, in dem es wirklich heiß wird und das Material flüssig wird. So kann zum Beispiel eine Stoßnaht, die hier durchläuft, geschweißt werden.&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat nun Laserschweißen? Laserschweißen erzeugt korrosionsbeständige Verbindungen. Das bedeutet, wir nehmen keinen Werkstoff, zum Beispiel beim Löten, der eine andere Zusammensetzung hat als der Werkstoff der Werkstücke selbst. Sollte das der Fall sein, das heißt, man nimmt zum Beispiel ein Lot oder einen Draht aus einem anderen Werkstoff und schweißt ihn mit einem anderen zusammen, dann kann es Korrosion, also eine Veränderung an diesen Werkstoffen, geben, weil es zwei verschiedene Werkstoffe sind. Das liegt daran, dass solche Werkstoffe verschieden edel sind. So kann Korrosion entstehen, die wiederum das Werkstück zerstört beziehungsweise den Patienten, der so etwas im Mund hat, mit Metallen schädigt. Das ist aber ein ganz eigenes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_05.png|thumb|right|185x185px]]Auf jeden Fall entsteht Korrosion immer dann, wenn verschiedene Werkstoffe benutzt werden. Beim Laserschweißen kann man dieselben Werkstoffe zusammenschweißen. Beim Lasern gibt es eher eine Steigerung der Festigkeitswerte, als dass die Festigkeitswerte leiden. Das ist gut für die Schweißverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beim Laserschweißen sehr punktgenau schweißen. Das bedeutet, man muss nicht unbedingt Kunststoffsättel, die in der Nähe sind, entfernen und Ähnliches, sondern man kann das Schweißen wirklich auf die Bereiche beschränken, die geschmolzen und geschweißt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_06.png|thumb|right|185x185px]]Es gibt keinen Farbunterschied, weil wir keine weiteren Werkstoffe verwenden, sondern nur die Originalwerkstoffe. Deshalb gibt es keinen Farbunterschied zwischen den Schweißnähten und dem restlichen Bereich. Schweißen nah bei der Verblendung ist möglich, habe ich gerade schon erklärt. Man kann auf Lote und Flussmittel verzichten, die man vom Löten kennt, auf die Löteinbettmasse, auf ein Lötmodell sowie auf das Lösen und Befestigen von Sätteln. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber dem Löten. Besonders ist auch die Korrosionsbeständigkeit noch einmal zu erwähnen.&lt;br /&gt;
Wenn man mit dem Laserschweißgerät einzelne Punkte setzt, dann ist es wichtig, dass die Schweißpunkte so tief gesetzt werden, dass sie, wenn man von der anderen Seite dagegen schweißt, eine vollständige Schweißung ergeben. Das heißt, es darf in der Mitte keine Lücke mehr bleiben. Die Schweißpunkte müssen sich zu 60 bis 70 Prozent überlappen, damit wir eine durchgehende Schweißverbindung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das nicht der Fall und die Schweißpunkte würden zum Beispiel nebeneinander liegen, dann gäbe es dazwischen immer wieder Lücken. Das geht nicht. Deshalb müssen die Schweißpunkte überlappend liegen, damit es eine durchgehende Schweißnaht gibt. Von unten muss so geschweißt werden, dass die Punkte tief genug sind und das Schweißen von der anderen Seite leicht überlappt. Damit hat man wirklich eine komplett durchgeschweißte Naht, die die entsprechende Festigkeit hat und keine Löcher enthält, an denen vielleicht Korrosion entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_07.png|thumb|right|185x185px]]Die Wärmeleitfähigkeit von Edelmetallen, in dem Fall Gold und Silber, Au und Ag, ist deutlich höher als die von Palladium, Kobalt, Chrom und Titan. Palladium, Kobalt und Chrom sind die Elemente, die in Nichtedelmetalllegierungen sind. Das heißt, man braucht deutlich weniger Energie und Wärme beim Schweißen, um die Metalle aufzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Das ist insbesondere dann interessant, wenn man Edelmetalle und Nichtedelmetalle zusammenschweißen will. Dann muss man nämlich den Schweißpunkt und den Laser mehr auf die Nichtedelmetalle halten, weil diese sonst nicht genug Wärme abbekommen, um tatsächlich auch aufzuschmelzen. Die Wärmeleitfähigkeit ist sehr unterschiedlich, und da muss man tatsächlich vorsichtig sein. Eventuell muss man sogar einen Werkstoff vorschweißen, also einen edlen Werkstoff auf den Nichtedelmetallbereich vorschweißen, um dann eine vernünftige Schweißverbindung zu erhalten.&lt;br /&gt;
So eine Verbindungsstelle kann zum Beispiel V-förmig sein. Dann muss man hier einen Draht einlegen, wenn man etwas wegfräsen musste. Sie kann auch X-förmig sein, das wäre eine solche X-Naht. Auch da muss man hier und hier etwas zulegen und erhält dann vier Schweißnähte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_08.png|thumb|right|185x185px]]Eine Stoßnaht wäre zum Beispiel eine Verbindung bei Sekundärkronen zum Modellguss. Da versucht man natürlich vorher schon, so einen Kasten zu erzeugen, an dem die Krone dran ist, damit man hier eine Stoßnaht hat, die man dann direkt von oben schweißen kann, weil diese Stoßnähte besonders fest sind. Hier kommt dann noch ein Formschluss dazu, weil solche Bauteile auch genau ineinander passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zusatzwerkstoffe wird natürlich derselbe Werkstoff verwendet. Das heißt, man nimmt keine anderen Werkstoffe, sondern kann den gleichen verwenden, weil das Metall aufgeschmolzen wird, im Gegensatz zum Löten. Vorsicht ist geboten bei Kohlenstoffgehalten über 0,22 Prozent, denn diese können nicht gut geschweißt werden, weil sie schlecht aufschmelzen. Deshalb werden spezielle kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen verwendet.&lt;br /&gt;
Das ist mehr etwas für den Maschinenbau. Wir verwenden als Schweißzusatzwerkstoff in der Zahntechnik immer denselben Werkstoff wie den, den wir gerade schweißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_09.png|thumb|right|185x185px]]Hier sind noch ein paar Stoßarten genannt, also wie man die Werkstoffe gegeneinander legen und dann schweißen kann. Man sieht hier: Das ist ein Stumpfstoß oder eine Stumpfnaht. Hier ist ein T-Stoß. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, bei denen man mit oder ohne Zulegewerkstoff oder Zusatzwerkstoff schweißen kann. Das nur noch der Vollständigkeit halber. Das ist auch nach DIN-ISO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_10.png|thumb|right|184x184px]]Wenn die Oberfläche poliert ist und reflektiert, dann wird der Laserstrahl reflektiert und es gibt einen Energieverlust. Das heißt, die Energie als Licht geht nicht in den Werkstoff, sondern wird reflektiert. Deshalb muss man die Bereiche abstrahlen, damit das Laserlicht gut eindringen kann.&lt;br /&gt;
Ich habe gerade schon gesagt: Goldbasis-Zusatzwerkstoff aufschweißen, damit man die hochwärmeleitfähigen Edelmetallbereiche mit nicht so wärmeleitfähigen NEM-Bereichen schweißen kann. Beim Schweißen von NEM und Titan muss Schutzgas verwendet werden. Das heißt, das Gas Argon. Das ist ein Element, ein Gas aus der achten Hauptgruppe. Das heißt, es geht überhaupt keine Verbindungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dieses Schutzgas aus einer Düse in den Bereich der Schweißnaht strahlen oder fließen lässt, dann entsteht dort kein Oxid und die Oberfläche oxidiert nicht, sodass man perfekt schweißen kann. Ein Oxid auf der Oberfläche würde die Schweißnaht schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißparameter müssen immer richtig eingestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Spannung und die Leistung, also wie stark der Laser ist, der Fokus, also ob der Laser auch auf der Oberfläche scharf gestellt ist und nicht darüber oder darunter, wie lange der Laser auf die jeweilige Fläche wirkt und welchen Durchmesser der Laser hat. Das muss je nach Geometrie und Zusammensetzung immer wieder verändert und angepasst werden. Dazu wirst du später eine interaktive Übung machen, bei der du das ausprobieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_11.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_12.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen zum Schweißen auf dem Modell lagerichtig befestigt werden. Das bedeutet: Wenn du zum Beispiel eine Sekundärkrone an einem Modellguss befestigen willst, dann musst du sie auf dem Modell genau richtig befestigen, weil sonst nachher Modellguss und/oder Krone nicht im Mund und nicht auf dem Modell passen.&lt;br /&gt;
Man schweißt immer überkreuzt. Das bedeutet: Wenn wir jetzt hier eine Naht haben und ich mache das Ganze dreidimensional, dann schweiße ich nicht erst oben haufenweise Schweißpunkte hin und dann erst unten, weil sich das Werkstück dann verzieht. Da, wo mehr geschmolzen wird, zieht es hin. Stattdessen schweiße ich auf einer Seite, dann auf der anderen Seite, dann hinten und dann unten hinten. Also immer im Zickzack hin und her, damit die Verzüge, die entstehen, sich automatisch immer wieder ausgleichen und somit am Ende kein Verzug entsteht.&lt;br /&gt;
Hier ist ein Beispiel aus einer alten Animation, die es so nicht mehr gibt, weil sie auf heutigen Rechnern nicht mehr funktioniert. Da sieht man zum Beispiel, wie eine Klammer repariert wird. Da ist eine Y-Naht zu sehen. Es gibt einen Zusatzwerkstoff, einen Draht, und mit einem bestimmten Punktdurchmesser, einer Pulsdauer und einer bestimmten Spannung wird jeweils ein Punkt gesetzt. Damit wird die Schweißnaht wechselweise von der einen und von der anderen Seite geschweißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_13.png|thumb|right|185x185px]]Wenn man zum Beispiel Brücken verbindet, hat man wahrscheinlich eine Stoßnaht, weil die Brücke einfach sauber getrennt ist. Wenn man Zusatzwerkstoff verwenden will, weil der Spalt zu groß ist, kann man zum Beispiel die Schweißnaht um 30 Grad mit einer Fräse öffnen und dann den Zusatzwerkstoff hineinlegen.&lt;br /&gt;
Bei einer Sekundärkrone und Modellguss verwendet man normalerweise eine Kastenzapfenverbindung. Das bedeutet, dass hier neben dem Stoffschluss, also der chemischen Verbindung durch das Aufschmelzen, auch ein Formschluss verwendet wird, weil Kasten und Zapfen ineinandergreifen und somit ein Verwackeln und Verziehen nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Bei Edelmetall muss vorgeschweißt werden, wie ich eben schon gesagt habe, wenn es mit NEM verbunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_14.png|thumb|right|186x186px]]Dann gibt es beim Laserschweißen noch ein paar Sicherheitsbestimmungen. Der Laser, den wir verwenden, ist ein Laser der Klasse 4. Er ist tatsächlich unsichtbar. Das ist eine hohe Gefährdung für Augen und Haut. Der Betrieb ist nur nach Einweisung durch einen Laserschutzbeauftragten möglich und sollte unter größten Sicherheitsvorkehrungen und sehr konzentriert stattfinden, damit man sich an den Laserstrahlen nicht verletzt.&lt;br /&gt;
Der Pilotlaser, das heißt ein sichtbares Licht, das als kleiner roter Punkt an der Stelle zu sehen ist, an der man hinschweißen wird, ist nur ein Laser der Klasse 2. Da reicht der Lidschlussreflex als Schutz. Das ist der gleiche Laser, den man zum Beispiel im Baumarkt kaufen kann, um beim Fliesenlegen eine Linie auf die Wand zu projizieren. Dafür braucht es keine besonderen Schutzvorkehrungen.&lt;br /&gt;
In jedem Labor, in dem ein Laser steht, muss ein Laserschutzbeauftragter durch eine entsprechende Schulung ausgebildet werden und vorhanden sein. Dieser Laserschutzbeauftragte ist dann für die Überwachung, das Abstellen von Mängeln, Unterweisungen und so weiter zuständig. Ohne ausgebildeten Laserschutzbeauftragten darf ein Laser im Labor nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegliederte Zusammenfassung der Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Definition „Schweißen“ ====&lt;br /&gt;
*Schweißen ist das unlösbare Verbinden von Bauteilen durch Wärme und/oder Druck, mit oder ohne Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
*„Unlösbar“ bedeutet: Trennung nur durch Zerstörung der Werkstücke möglich.&lt;br /&gt;
*Zusatzwerkstoff (z. B. Draht gleichen Materials) wird genutzt, wenn Material fehlt; bei einer Stoßnaht kann oft ohne Zusatz geschweißt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Tiefschweißen&lt;br /&gt;
**Große und tiefe Wärmeeinflusszone.&lt;br /&gt;
**Gefahr einer Dampfkapillare (Material verdampft) → mögliche Lücken/Poren.&lt;br /&gt;
**Erfordert sehr präzise Positionierung; in der zahntechnischen Handarbeit meist schwierig.&lt;br /&gt;
*Wärmeleitungsschweißen (in der Zahntechnik üblich)&lt;br /&gt;
**Schmelzbereich bleibt begrenzter (ungefähr bis zur halben Materialstärke).&lt;br /&gt;
**Gegenstück wird oft von der anderen Seite nachgeschweißt, um vollständige Durchschweißung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorteile des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Korrosionsbeständig, weil idealerweise gleiche Werkstoffe verbunden werden (keine „fremden“ Lote).&lt;br /&gt;
*Häufig gute bis gesteigerte Festigkeit der Verbindung.&lt;br /&gt;
*Sehr punktgenaues Arbeiten, dadurch Schweißen in sensiblen Bereichen möglich (z. B. nahe an Verblendungen), ohne große Umgebung zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Kein Farbunterschied, da Originalwerkstoffe verwendet werden.&lt;br /&gt;
*Wegfall von typischen Lötmitteln und -schritten (z. B. Lot, Flussmittel, Einbettmasse, Lötmodell, Entfernen/Befestigen von Sätteln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Schweißtechnik (Punktsetzung) ====&lt;br /&gt;
*Schweißpunkte müssen tief genug sein, damit beim Gegenschweißen keine Lücke in der Mitte bleibt.&lt;br /&gt;
*Punkte müssen 60–70 % überlappen, damit eine durchgehende Naht entsteht.&lt;br /&gt;
*Ziel: vollständig durchgeschweißte, feste und porenarme Verbindung (weniger Risiko für spätere Probleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkstoffkunde: Wärmeleitfähigkeit und Materialkombinationen ====&lt;br /&gt;
*Edelmetalle (Au, Ag) leiten Wärme stärker als viele NEM/andere Metalle (z. B. Pd, Co, Cr, Ti).&lt;br /&gt;
*Beim Verbinden von Edelmetall mit Nichtedelmetall muss der Laser oft mehr auf den NEM-Bereich ausgerichtet werden, damit dieser ausreichend aufschmilzt.&lt;br /&gt;
*Ggf. ist Vorschweißen (z. B. edler Werkstoff auf NEM-Bereich) sinnvoll, um eine stabile Verbindung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahtformen und Verbindungsarten ====&lt;br /&gt;
*Beispiele: V-Naht, X-Naht, Stoßnaht, T-Stoß (teilweise nach DIN/ISO).&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik werden Verbindungen teils so vorbereitet, dass eine Stoßnaht möglich ist (besonders fest).&lt;br /&gt;
*Bei Sekundärkrone–Modellguss wird häufig eine Kastenzapfenverbindung genutzt: Stoffschluss + Formschluss für zusätzliche Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusatzwerkstoff und Einschränkungen ====&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik: Zusatzwerkstoff meist identisch zum Grundwerkstoff.&lt;br /&gt;
*Hinweis: Hohe Kohlenstoffgehalte (über ca. 0,22 %) sind schlecht schweißbar → besser kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Praktische Voraussetzungen und Prozessführung ====&lt;br /&gt;
*Polierte Oberflächen reflektieren den Laser → Energieverlust; daher Oberfläche abstrahlen/aufrauen, damit Energie besser eindringt.&lt;br /&gt;
*Bei NEM und Titan: Schutzgas Argon verhindert Oxidation → bessere Nahtqualität.&lt;br /&gt;
*Schweißparameter müssen passend eingestellt werden: Spannung/Leistung, Fokus, Pulsdauer, Punktdurchmesser.&lt;br /&gt;
*Werkstücke müssen lagerichtig am Modell fixiert werden (Passung muss erhalten bleiben).&lt;br /&gt;
*Überkreuz/wechselweise schweißen (Zickzack), um Verzug zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheit ====&lt;br /&gt;
*Zahntechnische Laserschweißgeräte: meist Laserklasse 4 → hohe Gefahr für Augen und Haut, Betrieb nur nach Einweisung und unter strengen Schutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*Pilotlaser (sichtbarer Zielpunkt): Laserklasse 2, Schutz durch Lidschlussreflex.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Laserschutzbeauftragter vorhanden sein; ohne diesen darf der Laser nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen (WIG-Impuls-Schweißen, Mini-WIG-Schweißen oder WIG-Schweißen mit geringer Energie genannt) ist ein modernes Verfahren, das präzise und effiziente Schweißverbindungen bei minimaler Wärmeeinbringung ermöglicht. Das [https://www.lampert.info/schweissprinzip/ Funktionsprinzip wird hier erläutert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Webseite der Fa. Lambert zum Thema [https://www.lampert.info/anwendungen/dental-anwendungen/zahntechnik/ Schweißen in der Zahntechnik]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=2OfnGVhawCM&amp;amp;list=PLpfYQ2Iv1GgUsK0-qFyWXNXXeFP824u7N Playlist zum Schweißen] im YouTube-Channel der Fa. Lampert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zum Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laserschweißen Ergänzung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/3mxhvWIiDTI?si=JSBUqyaIa2S_FbKb&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/I41nBPizQic?si=sZXjFLMhNBglJOu5&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_Laserschwei%C3%9Fen&amp;diff=12362</id>
		<title>LS11.3 Laserschweißen</title>
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		<updated>2026-09-13T12:14:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Laserschweißen (EN ISO 4063) wird vor zum Verschweißen zahntechnischen Werkstücken eingesetzt. Es ermöglicht hohe Schweißgeschwindigkeit bei geringen tehrmischen Verzug. Das Laserschweißen wird in der Regel ohne Zuführung eines Zusatzwerkstoffes ausgeführt. Die Laserstrahlung wird mittels einer Optik fokussiert. Die Werkstückoberfläche der Stoßkante, also der Fügestoß der zu verschweißenden Werkstücke, befindet sich in der unmittelbaren Nähe des Fokus der Optik (im Brennfleck). Durch Absorption der Laserleistung erfolgt auf der Werkstückoberfläche ein extrem schneller Anstieg der Temperatur über die Schmelztemperatur des Metalls hinaus, so dass sich eine Schmelze bildet. Durch die hohe Abkühlgeschwindigkeit der Schweißnaht wird diese je nach Werkstoff sehr hart und verliert in der Regel an Zähigkeit (er wird also spröder).&amp;lt;ref&amp;gt;VGL.: https://de.wikipedia.org/wiki/Laserschwei%C3%9Fen; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik===&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_i720.mp4]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das vollständige Transkript Präsentation zum Mitlesen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_01.png|thumb|right|185x185px]]Hallo, in dieser kurzen Präsentation möchte ich dir einige Hintergründe und Grundlagen zum Laserschweißen in der Zahntechnik erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_02.png|thumb|right|185x185px]]Als Erstes eine kleine Definition für das Wort Schweißen. Unter Schweißen versteht man nach Wikipedia gemäß einer DIN-Norm das unlösbare Verbinden von Bauteilen unter Anwendung von Wärme und/oder Druck mit oder ohne Schweißzusatzwerkstoffe. Das bedeutet: Diese Verbindung wird unlösbar, das heißt, man kann sie ohne Zerstörung der jeweiligen Werkstücke nicht mehr lösen. Es wird Wärme, in unserem Fall normalerweise ein Laser, oder Druck verwendet, was in der Zahntechnik nicht unbedingt vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_03.png|thumb|right|185x185px]]Schweißzusatzwerkstoffe bedeuten, dass dort, wo Material fehlt, auch ein Draht oder ein Stück gleichen Werkstoffs verwendet werden kann, das dann mit zwei Schweißnähten befestigt wird. Das könnte so aussehen: Möchtest du zum Beispiel einen gebrochenen Bügel zusammenschweißen und der sieht an der Bruchstelle so aus, dann kannst du diese Bruchstelle nicht direkt schweißen. Dann brauchst du etwas, was du dort hineinlegst, zum Beispiel einen Draht aus gleichem Werkstoff. Dann kannst du von hier schweißen, von hier schweißen und von hier schweißen. So kann daraus wieder ein Werkstück werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hast du aber zum Beispiel, man nennt das Stoßnaht, einen solchen Bruch, dann kannst du von hier schweißen und von hier schweißen und brauchst keinen Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_04.png|thumb|right|185x185px]]Man unterscheidet beim Laserschweißen grundsätzlich zwischen Tiefschweißen und Wärmeleitungsschweißen. Das Tiefschweißen hat für uns ein großes Problem: Die sogenannte Wärmeeinflusszone, das heißt der Bereich, in dem sich die Wärme ausbreitet und das Material geschmolzen wird, ist beim Tiefschweißen sehr groß und sehr tief. Es entsteht eine sogenannte Dampfkapillare, das heißt ein Bereich, in dem das Material tatsächlich verdampft. Das bedeutet, es kann hier auch nachher eine Lücke entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Art des Tiefschweißens erzeugt zwar sehr tiefe und schmale Schweißnähte, was gut sein kann, bedeutet aber, dass man sehr genau schweißen muss und die Werkstücke sehr gut positioniert werden müssen. Das ist normalerweise beim händischen Laserschweißen in der Zahntechnik kaum möglich, sodass wir normalerweise das Wärmeleitungsschweißen machen.&lt;br /&gt;
Das heißt, wir gehen nur ungefähr bis in die Hälfte des Werkstücks hinein. Die andere Hälfte bleibt unangetastet und wird nachher von der anderen Seite geschweißt. Es gibt einen kleinen geschmolzenen Bereich, in dem es wirklich heiß wird und das Material flüssig wird. So kann zum Beispiel eine Stoßnaht, die hier durchläuft, geschweißt werden.&lt;br /&gt;
Welche Vorteile hat nun Laserschweißen? Laserschweißen erzeugt korrosionsbeständige Verbindungen. Das bedeutet, wir nehmen keinen Werkstoff, zum Beispiel beim Löten, der eine andere Zusammensetzung hat als der Werkstoff der Werkstücke selbst. Sollte das der Fall sein, das heißt, man nimmt zum Beispiel ein Lot oder einen Draht aus einem anderen Werkstoff und schweißt ihn mit einem anderen zusammen, dann kann es Korrosion, also eine Veränderung an diesen Werkstoffen, geben, weil es zwei verschiedene Werkstoffe sind. Das liegt daran, dass solche Werkstoffe verschieden edel sind. So kann Korrosion entstehen, die wiederum das Werkstück zerstört beziehungsweise den Patienten, der so etwas im Mund hat, mit Metallen schädigt. Das ist aber ein ganz eigenes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_05.png|thumb|right|185x185px]]Auf jeden Fall entsteht Korrosion immer dann, wenn verschiedene Werkstoffe benutzt werden. Beim Laserschweißen kann man dieselben Werkstoffe zusammenschweißen. Beim Lasern gibt es eher eine Steigerung der Festigkeitswerte, als dass die Festigkeitswerte leiden. Das ist gut für die Schweißverbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann beim Laserschweißen sehr punktgenau schweißen. Das bedeutet, man muss nicht unbedingt Kunststoffsättel, die in der Nähe sind, entfernen und Ähnliches, sondern man kann das Schweißen wirklich auf die Bereiche beschränken, die geschmolzen und geschweißt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_06.png|thumb|right|185x185px]]Es gibt keinen Farbunterschied, weil wir keine weiteren Werkstoffe verwenden, sondern nur die Originalwerkstoffe. Deshalb gibt es keinen Farbunterschied zwischen den Schweißnähten und dem restlichen Bereich. Schweißen nah bei der Verblendung ist möglich, habe ich gerade schon erklärt. Man kann auf Lote und Flussmittel verzichten, die man vom Löten kennt, auf die Löteinbettmasse, auf ein Lötmodell sowie auf das Lösen und Befestigen von Sätteln. Das ist ein Riesenvorteil gegenüber dem Löten. Besonders ist auch die Korrosionsbeständigkeit noch einmal zu erwähnen.&lt;br /&gt;
Wenn man mit dem Laserschweißgerät einzelne Punkte setzt, dann ist es wichtig, dass die Schweißpunkte so tief gesetzt werden, dass sie, wenn man von der anderen Seite dagegen schweißt, eine vollständige Schweißung ergeben. Das heißt, es darf in der Mitte keine Lücke mehr bleiben. Die Schweißpunkte müssen sich zu 60 bis 70 Prozent überlappen, damit wir eine durchgehende Schweißverbindung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das nicht der Fall und die Schweißpunkte würden zum Beispiel nebeneinander liegen, dann gäbe es dazwischen immer wieder Lücken. Das geht nicht. Deshalb müssen die Schweißpunkte überlappend liegen, damit es eine durchgehende Schweißnaht gibt. Von unten muss so geschweißt werden, dass die Punkte tief genug sind und das Schweißen von der anderen Seite leicht überlappt. Damit hat man wirklich eine komplett durchgeschweißte Naht, die die entsprechende Festigkeit hat und keine Löcher enthält, an denen vielleicht Korrosion entstehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_07.png|thumb|right|185x185px]]Die Wärmeleitfähigkeit von Edelmetallen, in dem Fall Gold und Silber, Au und Ag, ist deutlich höher als die von Palladium, Kobalt, Chrom und Titan. Palladium, Kobalt und Chrom sind die Elemente, die in Nichtedelmetalllegierungen sind. Das heißt, man braucht deutlich weniger Energie und Wärme beim Schweißen, um die Metalle aufzuschmelzen.&lt;br /&gt;
Das ist insbesondere dann interessant, wenn man Edelmetalle und Nichtedelmetalle zusammenschweißen will. Dann muss man nämlich den Schweißpunkt und den Laser mehr auf die Nichtedelmetalle halten, weil diese sonst nicht genug Wärme abbekommen, um tatsächlich auch aufzuschmelzen. Die Wärmeleitfähigkeit ist sehr unterschiedlich, und da muss man tatsächlich vorsichtig sein. Eventuell muss man sogar einen Werkstoff vorschweißen, also einen edlen Werkstoff auf den Nichtedelmetallbereich vorschweißen, um dann eine vernünftige Schweißverbindung zu erhalten.&lt;br /&gt;
So eine Verbindungsstelle kann zum Beispiel V-förmig sein. Dann muss man hier einen Draht einlegen, wenn man etwas wegfräsen musste. Sie kann auch X-förmig sein, das wäre eine solche X-Naht. Auch da muss man hier und hier etwas zulegen und erhält dann vier Schweißnähte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_08.png|thumb|right|185x185px]]Eine Stoßnaht wäre zum Beispiel eine Verbindung bei Sekundärkronen zum Modellguss. Da versucht man natürlich vorher schon, so einen Kasten zu erzeugen, an dem die Krone dran ist, damit man hier eine Stoßnaht hat, die man dann direkt von oben schweißen kann, weil diese Stoßnähte besonders fest sind. Hier kommt dann noch ein Formschluss dazu, weil solche Bauteile auch genau ineinander passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zusatzwerkstoffe wird natürlich derselbe Werkstoff verwendet. Das heißt, man nimmt keine anderen Werkstoffe, sondern kann den gleichen verwenden, weil das Metall aufgeschmolzen wird, im Gegensatz zum Löten. Vorsicht ist geboten bei Kohlenstoffgehalten über 0,22 Prozent, denn diese können nicht gut geschweißt werden, weil sie schlecht aufschmelzen. Deshalb werden spezielle kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen verwendet.&lt;br /&gt;
Das ist mehr etwas für den Maschinenbau. Wir verwenden als Schweißzusatzwerkstoff in der Zahntechnik immer denselben Werkstoff wie den, den wir gerade schweißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_09.png|thumb|right|185x185px]]Hier sind noch ein paar Stoßarten genannt, also wie man die Werkstoffe gegeneinander legen und dann schweißen kann. Man sieht hier: Das ist ein Stumpfstoß oder eine Stumpfnaht. Hier ist ein T-Stoß. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, bei denen man mit oder ohne Zulegewerkstoff oder Zusatzwerkstoff schweißen kann. Das nur noch der Vollständigkeit halber. Das ist auch nach DIN-ISO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_10.png|thumb|right|184x184px]]Wenn die Oberfläche poliert ist und reflektiert, dann wird der Laserstrahl reflektiert und es gibt einen Energieverlust. Das heißt, die Energie als Licht geht nicht in den Werkstoff, sondern wird reflektiert. Deshalb muss man die Bereiche abstrahlen, damit das Laserlicht gut eindringen kann.&lt;br /&gt;
Ich habe gerade schon gesagt: Goldbasis-Zusatzwerkstoff aufschweißen, damit man die hochwärmeleitfähigen Edelmetallbereiche mit nicht so wärmeleitfähigen NEM-Bereichen schweißen kann. Beim Schweißen von NEM und Titan muss Schutzgas verwendet werden. Das heißt, das Gas Argon. Das ist ein Element, ein Gas aus der achten Hauptgruppe. Das heißt, es geht überhaupt keine Verbindungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man dieses Schutzgas aus einer Düse in den Bereich der Schweißnaht strahlen oder fließen lässt, dann entsteht dort kein Oxid und die Oberfläche oxidiert nicht, sodass man perfekt schweißen kann. Ein Oxid auf der Oberfläche würde die Schweißnaht schädigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweißparameter müssen immer richtig eingestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Spannung und die Leistung, also wie stark der Laser ist, der Fokus, also ob der Laser auch auf der Oberfläche scharf gestellt ist und nicht darüber oder darunter, wie lange der Laser auf die jeweilige Fläche wirkt und welchen Durchmesser der Laser hat. Das muss je nach Geometrie und Zusammensetzung immer wieder verändert und angepasst werden. Dazu wirst du später eine interaktive Übung machen, bei der du das ausprobieren kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_11.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_12.png|thumb|right|185x185px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen zum Schweißen auf dem Modell lagerichtig befestigt werden. Das bedeutet: Wenn du zum Beispiel eine Sekundärkrone an einem Modellguss befestigen willst, dann musst du sie auf dem Modell genau richtig befestigen, weil sonst nachher Modellguss und/oder Krone nicht im Mund und nicht auf dem Modell passen.&lt;br /&gt;
Man schweißt immer überkreuzt. Das bedeutet: Wenn wir jetzt hier eine Naht haben und ich mache das Ganze dreidimensional, dann schweiße ich nicht erst oben haufenweise Schweißpunkte hin und dann erst unten, weil sich das Werkstück dann verzieht. Da, wo mehr geschmolzen wird, zieht es hin. Stattdessen schweiße ich auf einer Seite, dann auf der anderen Seite, dann hinten und dann unten hinten. Also immer im Zickzack hin und her, damit die Verzüge, die entstehen, sich automatisch immer wieder ausgleichen und somit am Ende kein Verzug entsteht.&lt;br /&gt;
Hier ist ein Beispiel aus einer alten Animation, die es so nicht mehr gibt, weil sie auf heutigen Rechnern nicht mehr funktioniert. Da sieht man zum Beispiel, wie eine Klammer repariert wird. Da ist eine Y-Naht zu sehen. Es gibt einen Zusatzwerkstoff, einen Draht, und mit einem bestimmten Punktdurchmesser, einer Pulsdauer und einer bestimmten Spannung wird jeweils ein Punkt gesetzt. Damit wird die Schweißnaht wechselweise von der einen und von der anderen Seite geschweißt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_13.png|thumb|right|185x185px]]Wenn man zum Beispiel Brücken verbindet, hat man wahrscheinlich eine Stoßnaht, weil die Brücke einfach sauber getrennt ist. Wenn man Zusatzwerkstoff verwenden will, weil der Spalt zu groß ist, kann man zum Beispiel die Schweißnaht um 30 Grad mit einer Fräse öffnen und dann den Zusatzwerkstoff hineinlegen.&lt;br /&gt;
Bei einer Sekundärkrone und Modellguss verwendet man normalerweise eine Kastenzapfenverbindung. Das bedeutet, dass hier neben dem Stoffschluss, also der chemischen Verbindung durch das Aufschmelzen, auch ein Formschluss verwendet wird, weil Kasten und Zapfen ineinandergreifen und somit ein Verwackeln und Verziehen nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
Bei Edelmetall muss vorgeschweißt werden, wie ich eben schon gesagt habe, wenn es mit NEM verbunden werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:praesentation_laserschweissen_folie_14.png|thumb|right|186x186px]]Dann gibt es beim Laserschweißen noch ein paar Sicherheitsbestimmungen. Der Laser, den wir verwenden, ist ein Laser der Klasse 4. Er ist tatsächlich unsichtbar. Das ist eine hohe Gefährdung für Augen und Haut. Der Betrieb ist nur nach Einweisung durch einen Laserschutzbeauftragten möglich und sollte unter größten Sicherheitsvorkehrungen und sehr konzentriert stattfinden, damit man sich an den Laserstrahlen nicht verletzt.&lt;br /&gt;
Der Pilotlaser, das heißt ein sichtbares Licht, das als kleiner roter Punkt an der Stelle zu sehen ist, an der man hinschweißen wird, ist nur ein Laser der Klasse 2. Da reicht der Lidschlussreflex als Schutz. Das ist der gleiche Laser, den man zum Beispiel im Baumarkt kaufen kann, um beim Fliesenlegen eine Linie auf die Wand zu projizieren. Dafür braucht es keine besonderen Schutzvorkehrungen.&lt;br /&gt;
In jedem Labor, in dem ein Laser steht, muss ein Laserschutzbeauftragter durch eine entsprechende Schulung ausgebildet werden und vorhanden sein. Dieser Laserschutzbeauftragte ist dann für die Überwachung, das Abstellen von Mängeln, Unterweisungen und so weiter zuständig. Ohne ausgebildeten Laserschutzbeauftragten darf ein Laser im Labor nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gegliederte Zusammenfassung der Präsentation zum Thema Laserschweißen in der Zahntechnik ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Definition „Schweißen“ ====&lt;br /&gt;
*Schweißen ist das unlösbare Verbinden von Bauteilen durch Wärme und/oder Druck, mit oder ohne Zusatzwerkstoff.&lt;br /&gt;
*„Unlösbar“ bedeutet: Trennung nur durch Zerstörung der Werkstücke möglich.&lt;br /&gt;
*Zusatzwerkstoff (z. B. Draht gleichen Materials) wird genutzt, wenn Material fehlt; bei einer Stoßnaht kann oft ohne Zusatz geschweißt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Arten des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Tiefschweißen&lt;br /&gt;
**Große und tiefe Wärmeeinflusszone.&lt;br /&gt;
**Gefahr einer Dampfkapillare (Material verdampft) → mögliche Lücken/Poren.&lt;br /&gt;
**Erfordert sehr präzise Positionierung; in der zahntechnischen Handarbeit meist schwierig.&lt;br /&gt;
*Wärmeleitungsschweißen (in der Zahntechnik üblich)&lt;br /&gt;
**Schmelzbereich bleibt begrenzter (ungefähr bis zur halben Materialstärke).&lt;br /&gt;
**Gegenstück wird oft von der anderen Seite nachgeschweißt, um vollständige Durchschweißung zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Vorteile des Laserschweißens ====&lt;br /&gt;
*Korrosionsbeständig, weil idealerweise gleiche Werkstoffe verbunden werden (keine „fremden“ Lote).&lt;br /&gt;
*Häufig gute bis gesteigerte Festigkeit der Verbindung.&lt;br /&gt;
*Sehr punktgenaues Arbeiten, dadurch Schweißen in sensiblen Bereichen möglich (z. B. nahe an Verblendungen), ohne große Umgebung zu beeinflussen.&lt;br /&gt;
*Kein Farbunterschied, da Originalwerkstoffe verwendet werden.&lt;br /&gt;
*Wegfall von typischen Lötmitteln und -schritten (z. B. Lot, Flussmittel, Einbettmasse, Lötmodell, Entfernen/Befestigen von Sätteln).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Schweißtechnik (Punktsetzung) ====&lt;br /&gt;
*Schweißpunkte müssen tief genug sein, damit beim Gegenschweißen keine Lücke in der Mitte bleibt.&lt;br /&gt;
*Punkte müssen 60–70 % überlappen, damit eine durchgehende Naht entsteht.&lt;br /&gt;
*Ziel: vollständig durchgeschweißte, feste und porenarme Verbindung (weniger Risiko für spätere Probleme).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Werkstoffkunde: Wärmeleitfähigkeit und Materialkombinationen ====&lt;br /&gt;
*Edelmetalle (Au, Ag) leiten Wärme stärker als viele NEM/andere Metalle (z. B. Pd, Co, Cr, Ti).&lt;br /&gt;
*Beim Verbinden von Edelmetall mit Nichtedelmetall muss der Laser oft mehr auf den NEM-Bereich ausgerichtet werden, damit dieser ausreichend aufschmilzt.&lt;br /&gt;
*Ggf. ist Vorschweißen (z. B. edler Werkstoff auf NEM-Bereich) sinnvoll, um eine stabile Verbindung zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nahtformen und Verbindungsarten ====&lt;br /&gt;
*Beispiele: V-Naht, X-Naht, Stoßnaht, T-Stoß (teilweise nach DIN/ISO).&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik werden Verbindungen teils so vorbereitet, dass eine Stoßnaht möglich ist (besonders fest).&lt;br /&gt;
*Bei Sekundärkrone–Modellguss wird häufig eine Kastenzapfenverbindung genutzt: Stoffschluss + Formschluss für zusätzliche Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Zusatzwerkstoff und Einschränkungen ====&lt;br /&gt;
*In der Zahntechnik: Zusatzwerkstoff meist identisch zum Grundwerkstoff.&lt;br /&gt;
*Hinweis: Hohe Kohlenstoffgehalte (über ca. 0,22 %) sind schlecht schweißbar → besser kohlenstoffarme, schweißbare Legierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Praktische Voraussetzungen und Prozessführung ====&lt;br /&gt;
*Polierte Oberflächen reflektieren den Laser → Energieverlust; daher Oberfläche abstrahlen/aufrauen, damit Energie besser eindringt.&lt;br /&gt;
*Bei NEM und Titan: Schutzgas Argon verhindert Oxidation → bessere Nahtqualität.&lt;br /&gt;
*Schweißparameter müssen passend eingestellt werden: Spannung/Leistung, Fokus, Pulsdauer, Punktdurchmesser.&lt;br /&gt;
*Werkstücke müssen lagerichtig am Modell fixiert werden (Passung muss erhalten bleiben).&lt;br /&gt;
*Überkreuz/wechselweise schweißen (Zickzack), um Verzug zu minimieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Sicherheit ====&lt;br /&gt;
*Zahntechnische Laserschweißgeräte: meist Laserklasse 4 → hohe Gefahr für Augen und Haut, Betrieb nur nach Einweisung und unter strengen Schutzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*Pilotlaser (sichtbarer Zielpunkt): Laserklasse 2, Schutz durch Lidschlussreflex.&lt;br /&gt;
*Es muss ein Laserschutzbeauftragter vorhanden sein; ohne diesen darf der Laser nicht betrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lichtbogen-Mikroimpuls-Schweißen (WIG-Impuls-Schweißen, Mini-WIG-Schweißen oder WIG-Schweißen mit geringer Energie genannt) ist ein modernes Verfahren, das präzise und effiziente Schweißverbindungen bei minimaler Wärmeeinbringung ermöglicht. Das [https://www.lampert.info/schweissprinzip/ Funktionsprinzip wird hier erläutert].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Webseite der Fa. Lambert zum Thema [https://www.lampert.info/anwendungen/dental-anwendungen/zahntechnik/ Schweißen in der Zahntechnik]&lt;br /&gt;
*[https://www.youtube.com/watch?v=2OfnGVhawCM&amp;amp;list=PLpfYQ2Iv1GgUsK0-qFyWXNXXeFP824u7N Playlist zum Schweißen] im YouTube-Channel der Fa. Lampert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Videos zum Laserschweißen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laserschweißen Ergänzung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/3mxhvWIiDTI?si=mxugHt5Zxf-4fvhb&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/I41nBPizQic?si=sZXjFLMhNBglJOu5&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Vormischflamme_komplex.jpeg&amp;diff=12361</id>
		<title>Datei:Vormischflamme komplex.jpeg</title>
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		<updated>2026-09-13T12:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;KI-generiert mit duck.ai am 13.09.2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Vormischflamme_einfach.jpeg&amp;diff=12360</id>
		<title>Datei:Vormischflamme einfach.jpeg</title>
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		<updated>2026-09-13T12:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;KI-generiert mit duck.ai am 13.09.2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_L%C3%B6ten&amp;diff=12359</id>
		<title>LS11.3 Löten</title>
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		<updated>2026-09-13T12:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg|thumb|right|Acetylen-Sauerstoff-Brenner]]In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten mit offener Flamme wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Diffusionsflamme Vormischflamme] verwendet. So läuft die Verbrennung vollständiger und somit heißer ab als bei einer einfachen Diffusionsflamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löten verwendet man den heißen Bereich (Reaktionsbereich) knapp außerhalb bzw. kurz hinter der Spitze des inneren Flammenkegels – nicht den inneren Kegel selbst. Dort liegt die höchste Temperatur. Die Flamme sollte meist neutral eingestellt sein, also mit ausgeglichenem Sauerstoff-Brennstoff-Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:vormischflamme_einfach.jpeg | Einfache Darstellung einer Vormischflamme&lt;br /&gt;
File:vormischflamme_komplex.jpeg | Komplexe Darstellung einer Vormischflamme&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flamme nur so lange und so stark zuführen, dass das Werkstück und das Lot auf Löttemperatur kommen. Das Lot sollte durch die Wärme des Werkstücks schmelzen, nicht direkt in der Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=frBb_-C7yMo6VMc2&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/tB0v_dqW3Ts?si=d57fDA6XwKp8lnhO&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Vormischflamme_einfach.jpeg&amp;diff=12358</id>
		<title>Datei:Vormischflamme einfach.jpeg</title>
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		<updated>2026-09-13T12:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Vormischflamme_komplex.jpeg&amp;diff=12357</id>
		<title>Datei:Vormischflamme komplex.jpeg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Vormischflamme_komplex.jpeg&amp;diff=12357"/>
		<updated>2026-09-13T12:03:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Datei hochgeladen mit MsUpload&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_L%C3%B6ten&amp;diff=12356</id>
		<title>LS11.3 Löten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_L%C3%B6ten&amp;diff=12356"/>
		<updated>2026-09-13T12:02:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Funktionsweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg|thumb|right|Acetylen-Sauerstoff-Brenner]]In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten mit offener Flamme wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Diffusionsflamme Vormischflamme] verwendet. So läuft die Verbrennung vollständiger und somit heißer ab als bei einer einfachen Diffusionsflamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Löten verwendet man den heißen Bereich (Reaktionsbereich) knapp außerhalb bzw. kurz hinter der Spitze des inneren Flammenkegels – nicht den inneren Kegel selbst. Dort liegt die höchste Temperatur. Die Flamme sollte meist neutral eingestellt sein, also mit ausgeglichenem Sauerstoff-Brennstoff-Verhältnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flamme nur so lange und so stark zuführen, dass das Werkstück und das Lot auf Löttemperatur kommen. Das Lot sollte durch die Wärme des Werkstücks schmelzen, nicht direkt in der Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=frBb_-C7yMo6VMc2&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/tB0v_dqW3Ts?si=d57fDA6XwKp8lnhO&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=LS11.3_L%C3%B6ten&amp;diff=12355</id>
		<title>LS11.3 Löten</title>
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		<updated>2026-09-13T11:47:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: /* Funktionsweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg|thumb|right|Acetylen-Sauerstoff-Brenner]]In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten mit offener Flamme wird eine [https://de.wikipedia.org/wiki/Diffusionsflamme Vormischflamme] verwendet. So läuft die Verbrennung vollständiger und somit heißer ab als bei einer einfachen Diffusionsflamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=frBb_-C7yMo6VMc2&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/tB0v_dqW3Ts?si=d57fDA6XwKp8lnhO&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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	<entry>
		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg&amp;diff=12354</id>
		<title>Datei:Brenner acetylen sauerstoff.jpeg</title>
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		<updated>2026-09-13T11:44:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Generiert mit duck.ai am 13.09.2026&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<title>LS11.3 Löten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg|thumb|right|Acetylen-Sauerstoff-Brenner]]In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=frBb_-C7yMo6VMc2&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/tB0v_dqW3Ts?si=d57fDA6XwKp8lnhO&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online-Lehrbuch 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lernfeld 11 Kombinationsprothesen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LS11.3 Fügetechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propädeutik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Len</name></author>
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		<id>https://www.wikidental.de/wikidental1/index.php?title=Datei:Brenner_acetylen_sauerstoff.jpeg&amp;diff=12351</id>
		<title>Datei:Brenner acetylen sauerstoff.jpeg</title>
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&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Len</name></author>
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		<title>LS11.3 Löten</title>
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		<updated>2026-09-13T11:39:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Len: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Löten ==&lt;br /&gt;
Löten ist ein thermisches Verfahren zum stoffschlüssigen Fügen von Werkstoffen. Eine flüssige Phase entsteht durch Schmelzen eines Lotes (Zusatzwerkstoff). Das Werkstück wird in der Tiefe aber nicht aufgeschmolzen, d. h. die Liquidustemperatur der Grundwerkstoffe wird nicht erreicht. Nach dem Erstarren des Lotes ist wie beim Schweißen eine stoffschlüssige Verbindung hergestellt. Der Unterschied zum Schweißen liegt darin, dass beim Schweißen die Liquidustemperatur der zu verbindenden Komponenten erheblich überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl.: https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten; Abgerufen am 13.09.2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:loeten_zahntechnik.jpeg|thumb|right|KI-generiertes Bild vom Löten einer Brücke (fehlerhaft, das Prinzip wird aber klar)]]=== Funktionsweise ===&lt;br /&gt;
Beim Löten wird das Lötmaterial, das meist aus einer Metalllegierung besteht, erhitzt, bis es schmilzt. Das flüssige Lot wird dann zwischen die zu verbindenden Werkstücke gebracht. Die Lötstellen werden ebenfalls erhitzt, jedoch &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; bis zur Schmelztemperatur des Grundwerkstoffs. Das geschmolzene Lot benetzt die Oberflächen der Werkstücke und fließt in die Lötstelle, wobei es durch Kapillarwirkung verteilt wird. Nach dem Erstarren des Lots entsteht eine feste Verbindung zwischen den Werkstücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Löten wird also immer eine Zusatzmaterial benötigt. Es muss einen niedrigeren Schmelzpunkt als der Soliduspunkte beider zu lötenden Werkstoffe haben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zahntechnik nutzt man meist folgende Lötverfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Löten mit offener Flamme (Azetylen-Sauerstoffbrenner);&lt;br /&gt;
*Ofenlöten mit präziser Temperaturregelung;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit eine brauchbare Verbindung entsteht, muss das Lot die gleichen Materialeigenschaften wie das Grundmetall aufweisen, einschließlich Festigkeit, Farbe und Beständigkeit im Mund. Außerdem muss das Lot das gleiche elektrische Potential wie das Grundmaterial haben, um elektrolytische Reaktionen im Mund möglichst zu vermeiden. Für verschiedene Legierungen müssen passende Lote verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch spezielle Legierungszusätze niedrigschmelzender Metalle werden die Schmelztemperaturen der Lote gesenkt. Die Arbeitstemperaturen der Lote liegen im Allgemeinen 50 - 100 °C unter den Solidustemperaturen der Grundwerkstoffe. Dadurch entsteht aber immer eine etwas andere Legierung. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt das Grundmaterial fest, wird aber bis nahe an seinen Soliduspunkt erhitzt. Dadurch erhöht sich die Atombewegung im Gitter, die Atomabstände vergrößern sich, das Gitter dehnt sich aus und es kommt zur Wärmedehnung. Diese technische Herausforderung besteht darin, bei großen Werkstücken Wärmespannungen und Verziehen zu kompensieren. Eine gleichmäßige langsame Erwärmung durch das Ofenlöten kann dies gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindungen, die durch Löten hergestellt werden, sind in der Regel weniger stark als geschweißte Verbindungen. Das Lötmaterial hat oft eine geringere Festigkeit und Tragfähigkeit als die Grundwerkstoffe, was die Belastbarkeit der Lötstelle einschränken kann. Lötverbindungen sind zudem weniger temperaturbeständig als Schweißverbindungen. Bei hohen Temperaturen kann das Lötmaterial erweichen oder schmelzen, was die Integrität der Verbindung beeinträchtigt. Dies kann insbesondere in Umgebungen mit hohen thermischen Belastungen problematisch sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötstellen können anfällig für Korrosion sein, insbesondere wenn unedle Lötmaterialalien verwendet werden. Die Korrosionsbeständigkeit der Lötstelle kann geringer sein als die der Grundwerkstoffe, was zu einer verminderten Lebensdauer der Verbindung führen kann. Während das Löten in der Elektronik weit verbreitet ist, können Lötverbindungen unerwünschte Eigenschaften aufweisen. Es besteht daher immer die Gefahr von elektrolytischen Reaktionen im Mund (Korrosion!). Dies ist insbesondere der Fall, wenn Lötverbindungen nicht ganz frei von kleinsten Löchern oder Spalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lötverbindungen erfordern eine sorgfältige Vorbereitung der Oberflächen. Die Werkstücke müssen sauber und frei von Oxiden, Fett und anderen Verunreinigungen sein, um eine gute Benetzung und Haftung des Lotes zu gewährleisten. Dies kann zusätzlichen Aufwand bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötvorgangs bleibt der Grundwerkstoff fest, erwärmt sich aber nahe dem Soliduspunkt, was zu einer Gittererweiterung und Wärmespannungen führen kann. In flüssigem Lot sind die Atome beweglich und dringen an den Korngrenzen in das geweitete Gitter des Grundwerkstoffs ein. Diffusion führt dazu, dass die unedlen Lotbestandteile in die Grenzschicht eindringen und diese Zone mit unedlen Komponenten anreichern, während das Lot edler wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Güte einer Lotnaht hängt vom Diffusionsgrad (Grad der Vermischung) ab, der größer ist, je geringer der Temperaturunterschied zwischen Lot und Grundwerkstoff ist, je länger die Arbeitstemperatur gehalten wird und je ähnlicher die Legierungsstrukturen von Lot und Grundwerkstoff sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Qualität der Lotnaht kann durch den Zahntechniker beeinflusst werden durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Auswahl des passenden Lotes&lt;br /&gt;
*Verwendung von wenig Lot&lt;br /&gt;
*Vermeidung des Zuschmierens der Lotnaht&lt;br /&gt;
*Gleichmäßige Erwärmung von Lotnaht und Werkstück&lt;br /&gt;
*Nachwärmen zur Erhöhung der Diffusion&lt;br /&gt;
*Langsames Abkühlen, niemals abschrecken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine optimale Lotnaht müssen die Werkstücke parallel zueinander stehen und einen Abstand von 0,05 mm bis 0,2 mm haben, um eine Kapillarwirkung (s. Video unten) zu ermöglichen. Die Lötflächen sollten beschliffen und sauber sein. Ein Flussmittel hält die Lötstelle frei von Oxiden und Verunreinigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Lötens müssen die Werkstücke fixiert sein, um Verschiebungen zu verhindern. Ein Lötmodell ist oft erforderlich. Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblockes verhindert Wärmespannungen und Verzerrungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ofenlötung bietet den Vorteil einer gleichmäßigen Durchwärmung, was die Gefahr von Spannungen und Verziehungen minimiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist Löten ein vielseitiges und effektives Verfahren zur Verbindung von Werkstoffen, jedoch gibt es Einschränkungen bezüglich der mechanischen Festigkeit, Temperaturbeständigkeit und Korrosionsanfälligkeit der Lötstellen. Außerdem sind sorgfältige Vorbereitungen und Umweltaspekte zu berücksichtigen. Daher ist Löten in der Zahntechnik mittlerweile fast vollständig durch Laserschweißen und Kleben ersetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgehen ===&lt;br /&gt;
Es wird mit Löteinbettmasse ein Lotmodell hergestellt. Die zu lötende Stelle wird muldenförmig ausgeschliffen&lt;br /&gt;
Die Metallteile werden in die richtige Position gebracht, dann wird der Bereich, in dem gelötet werden soll, erhitzt und das geschmolzene Lot zwischen die beiden Teile eingeführt. Vor dem Löten muss die Lötnaht sorgfältig vorbereitet werden: Sie sollte schmal, parallelwandig und sauber sein. Außerdem wird sie mit Flussmittel bedeckt, um unerwünschte chemische Reaktionen zu verhindern. Das Lot wird durch [https://de.wikipedia.org/wiki/Kapillarit%C3%A4t_(Kapillareffekt) Kapillarwirkung] in den Spalt gezogen und dringt in das Grundmaterial beider Teile ein. Außerdem soll zur Unterstützung der Kapillarwirkung die Oberfläche des Lötspalts aufgeraut, d.h. angeschliffen sein. Dadurch wird die Oberfläche auch gleich sauber und oxidfrei. Da das Lot etwas weicher ist als der Grundwerkstoff, ist die Härte an der Lötstelle geringer. Im Randbereich der Lötstelle vermischen sich die Ursprungslegierung und das Lot und bilden neue Mischkristalle, die härter sein können, als die Ursprungslegierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kapillareffekt&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;html&amp;gt;&amp;lt;iframe width=&amp;quot;560&amp;quot; height=&amp;quot;315&amp;quot; src=&amp;quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/CHEwisbm5so?si=frBb_-C7yMo6VMc2&amp;quot; title=&amp;quot;YouTube video player&amp;quot; frameborder=&amp;quot;0&amp;quot; allow=&amp;quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&amp;quot; referrerpolicy=&amp;quot;strict-origin-when-cross-origin&amp;quot; allowfullscreen&amp;gt;&amp;lt;/iframe&amp;gt;&amp;lt;/html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielhafte Anleitung finden Sie hier: [https://www.c-hafner.de/fileadmin/user_upload/pdf/dental-lote/CHAF_Lottabelle.pdf Vorbereitung und Lötung].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beachte:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lötflächen müssen aufgeraut werden, um eine größere Oberfläche zu schaffen. Eine raue Oberfläche ist größer als eine glatte oder polierte Fläche und lässt sich besser mit Lot benetzen. Dies führt zu einer verbesserten Kapillarwirkung, Diffusion und Legierung, sowie zu einer besseren Verzahnung zwischen Lot und Grundmaterial. Das Schleifen der Lötflächen hat außerdem den Zweck, sie von Schmutz, Fett und Oxiden zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flussmittel wird benötigt, um den Lötbereich während des Lötvorgangs frei von Schmutz, Fett und Oxiden zu halten. Durch seine reduzierende Wirkung verhindert es die Oxidbildung, die bei Temperaturen über 750°C auftreten würde. Nur auf einer oxidfreien Oberfläche kann das Lot vollständig benetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussmittel, die von Scheideanstalten angeboten werden, bestehen aus Borsäure (H3BO3), Borax (Na2B4O7•10H2O) und Fluoriden (Na3AlF6) und sind auf die Löttemperatur abgestimmt. Diese Flussmittel müssen im Arbeitstemperaturbereich von 750 bis 1100°C (DIN 8511) zähflüssig sein, die Lotnaht abdecken, Oxide reduzieren und deren Neubildung verhindern. Da die Flussmittel in diesem Temperaturbereich nur begrenzt Oxide lösen können, sollte die Gesamtlötzeit 5 Minuten nicht überschreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkstücke müssen während des Lötens fest und unverrückbar fixiert sein. Ein Lötmodell ist dafür in der Regel notwendig. Der Lötblock aus Löteinbettmasse sollte klein genug sein, um bei der Flammenlötung schnell und sicher erhitzt zu werden, aber groß genug, um die Wärme lange genug zu speichern. Der Lötblock muss sich bei der Löttemperatur genauso ausdehnen wie das Grundmaterial, weshalb Gusseinbettmasse ungeeignet ist, da sie sich zu stark ausdehnt und den Lötspalt auseinanderzieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine gleichmäßige Erwärmung des Lötblocks ist erforderlich. Wenn nur die Lötstelle erhitzt wird, entstehen starke Wärmespannungen, die zum Reißen des Lötblocks führen können. Dies beeinträchtigt die Werkstücke, die unter Spannung stehen und sich verziehen. Bei einseitiger Erwärmung wird der Lötspalt oft massiv verringert, weil sich die Werkstücke nur in den Lötbereich hinein ausdehnen können, was die Passgenauigkeit der verlöteten Teile beeinträchtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Fehler tritt bei der Ofenlötung nicht auf, da im Ofen eine gleichmäßige Erwärmung garantiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiel&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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