LS1.8 - Schnittstelle zwischen Konstruktion und CAM-Software
Gemeinsames Lernen
Lernvideo zu diesem Thema:
Mit einer CAD-Software wurden Werkstücke konstruiert. Nun müssen sie zur CAM-Software weitergeleitet werden. Auch hier gilt, wie schon zwischen Digitalisierung und Konstruktion, wieder der Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Systemen.
Die STL-Netze aus der Konstruktion müssen manifold sein. Die deutsche Übersetzung für manifold lautet "wohlgeformt". Das Wort wird aber kaum benutzt.
Manifold bedeutet,
- dass jede Kante (edge) Teil von genau zwei Dreiecken sein muss.
- dass keine Kante oder kein Punkt (vertex) eine andere überlappt (edge) bzw. genau auf einem anderen liegt (vertex).
- dass keine Kante eine andere unterbricht.
- dass keine "losen" Teile außerhalb des eigentlichen Netzes liegen.
- dass das Netz keine Löcher hat. Man sagt "wasserdicht" dazu.
Fehler bzgl. dieser Eigenschaft führen zu Fehlern bei der Fertigung:
- Fräsbahnen können für subtraktive Fertigung nicht berechnet werden oder sind fehlerhaft.
- Die CAM-Software für additive Fertigung kann das Netz nicht slicen.
- Viele CAM-Softwareprodukte weigern sich, "non-manifold meshes" zu verarbeiten.
Gemeinsames Lernen
Bearbeite nun im Anschluss diesen kurzen "normalen Unterricht" dieses Arbeitsblatt. Das kannst Du gern auch papierlos mit dem Tablet erledigen. Bearbeite auch zur Kontrolle im Lernmanagementsystem die passende Übung in der Lernlandkarte.
Hinweis für Lehrkräfte:
Hier sollte noch der Unterschied zwischenSpeichern/Öffnen Import/Export intergriert werden.