LS11.3 Grundlagen Fügetechnik

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Verbindungstechniken (Fügeverfahren) [1][2]

Es gibt verschiedene Möglichkeiten bzw. Techniken, zwei oder mehrere Teile miteinander zu verbinden. Sie gehören alle zum Fertigungsverfahren Fügen. Fügen ist eine der sechs Hauptgruppen der Fertigungsverfahren.

In diesem Zusammenhang werden die Fügeverfahren Löten, Lasern und Kleben betrachtet.

Einteilung

Die Fügeverfahren lassen sich nach verschiedenen Kriterien einteilen.

Lösbarkeit

Die Verbindungen können lösbar, unlösbar oder bedingt lösbar sein:

  • Unlösbare Verbindungen sind z.B. Verbindungen durch Löten, Laserschweißen oder Kleben. Die Bauteile lassen sich nur durch Zerstörung wieder voneinander lösen. Die Befestigung einer Sekundärkrone an einer Prothesenbasis aus Metall wäre z.B. so eine Verbindung.
  • Lösbare Verbindungen sind z.B. Schraubverbindungen. Sie lassen sich problemlos und ohne Zerstörung der Bauteile voneinander Lösen. Ein Geschiebe, eine Teleskopkrone oder ein am Implantat verschraubtes Abutment wären z.B. lösbare Verbinungen.
  • Bedingt lösbar sind z.B. Nietverbindungen. Die Nieten müssen zum Trennen zerstört werden, aber nicht die gefügten Bauteile. Dies Art der Verbindung kommt in der Zahntechnik eher nicht vor.

Verbindungsart

Art und Weise der Verbindung

  • Stoffschlüssige Verbindungen stellen eine Verbindung im Werkstoff selbst her. Dazu zählen Schweiß- und Löt- und Klebeverbindungen.
  • Formschlüssige Verbindungen nutzen die Form der Bauteile, um sie zu verbinden. Dazu zählen z.B. Riegel oder im Alltag ein Haken, an dem etwas aufgehängt wird.
  • Kraftschlüssige Verbindungen werden durch Reibungskräfte zusammengehalten. Die Verbindung wird z.B. bei Teleskop- und Konuskronen verwendet.